Perschling

Peter Nussbaumer


Langmannersdorfer Hauermarkt

Acht KünstlerInnen zeigten ihre Werke

Langmannersdorf. – Bestens besucht war am Samstag, 17. August, die Vernissage im Künstlerkeller des Langmannersdorfer Hauermarktes. Bgm. Reinhard Breitner konnte nicht nur seine Amtskollegen und deren Ehepartner aus Kapelln und Würmla, Ing. Alois Vogl und Anton Priesching, sowie den Bgm. aus Böheimkirchen, Johann Hell, sondern auch viele besondere Gäste begrüßen: So waren neben den Ehrenringträgern Johann Bauer, Franz Erber sen. und Josef Mayer auch die Leiterinnen der Volksschule und des Kindergartens, VD Edith Jagodic und Irmgard Ambichl, der Abgeordnete zum Nationalrat Johann Höfinger und der Kdt. der FF Langmannersdorf, Peter Luger gekommen. Gemeinsam mit Vizebgm. Franz Erber jun. stellte Bgm. Breitner die KünstlerInnen vor: Franziska Fuchs, Marianne Kerschner, Karin Lukic, Erich Graf, Regina Berger, Renee Brabletz, Marianne Hörlein und Nina Kerschner präsentierten nicht nur ihre Werke sondern boten sie auch zum Verkauf an. Für die musikalische Umrahmung sorgten Markus Eder, Kevin Luger und Hannes Pickl. Zum Abschluss der Vernissage lud Weinbauvereinsobmann Karl Würschinger zum Umtrunk und kleinen Köstlichkeiten. „Vor 35 Jahren haben wir Kellerbauern begonnen, an einem Wochenende im August Wein auszuschenken“, erklärte der Obmann des Weinbauvereins Langmannersdorf, Karl Würschinger, anlässlich der Eröffnung im Künstlerkeller das mittlerweile jährlich stattfindende Fest in Langmannersdorfer Kellergasse. Nach der Vernissage am Samstag stand der Sonntag, 18. August, ganz im Zeichen der Landwirtschaft. Neben dem Heurigenbetrieb „Alte Mühle“ boten elf Kellerbauern regionale Schmankerl und vorzügliche Weine an. Mit Biergulasch und Spätzle reihte sich ein neuer Kellerbetrieb, der“Biber-Keller“, in das Angebot des Hauermarktes ein. Neben einem Rummelplatz für Kinder, auf dem Schausteller Johann Stippich ein Kettenkarussell, ein Ringelspiel, eine Hüpfburg und Traktorfahrten für Kinder anbot, war die Oldtimerpräsentation am Sonntag um 14 Uhr der Höhepunkt des Hauermarktes. Der 1. St.Pöltner Kraftsportklub – Milon 1895 präsentierte sich auf Einladung des Langmannersdorfer Landwirts Rudolf Buchinger, der als stellvertretender Obmann dem Verein seit vielen Jahren angehört.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Weinbauverein lädt zum Hauermarkt in die Langmannersdorfer Kellergasse

Zum Hauermarkt am 17. und 18. August 2019 laden Gemeindevertretung, Künstler, Vereine, Landjugend und die Weinbauern in die Langmannersdorfer Kellergasse ein. Beginn des Festbetriebes ist am Samstag, 17. August, um 15.00 Uhr, um 17.00 Uhr lädt die Gemeinde Perschling zur traditionellen Vernissage in den Künstlerkeller. Am Sonntag ist um 10.00 Uhr Beginn des Festbetriebes mit ganztägigem Traktoren- und Oldtimertreffen. Zahlreiche Keller in der Langmannersdorfer Kellergasse bieten feine Schmankerl und hervorragende lokale Weine an. Kinderprogramm und Vorführungen ergänzen neben dem Künstlerkeller den Hauermarkt.

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Veranstalter und Künstler freuen sich auf den Hauermart, von links: Stephanie Erber, Markus Eder, Weinbauvereinsobmann Karl Würschinger, Ulrike Tscherny mit Valentin, Karin Lukic, Andreas Haslinger, Marianne Hörlein, Franz Gruber, Renee Brabletz, Vizebgm. Franz Erber, Erich Graf, Nina und Marianne Kerschner

 


35. Gemeindesporttag – Manuel Poschmaier war beim Brückenlauf uneinholbar

150 aktive Teilnehmer trotzten der Hitze

Beim Gemeindesporttag, der vor 35 Jahren von Franz „Max“ Erber ins Leben gerufen worden war, starteten am Samstag, 29. Juni 2019, rund 150 aktive Teilnehmer. 12 Starter beim Jugendlauf, 52 Starter beim Brückenlauf, 60 Sportler beim Dreikampf und 25 Vorschulkinder zeigten, dass der Gemeindesport nach wie vor lebt. Bürgermeister Reinhard Breitner, der aktiv am Brückenlauf teilnahm, ist zufrieden: „Die Symbiose von Gemeindesporttag und Feuerwehrfest in Perschling hat sich außerordentlich gut bewährt.“ Unter den 52 Brückenläufern gewann überdies ein Bewerber durch Losentscheid 100,- € in Perschlingtalern, die heuer an Monika Stadler aus Unterradlberg gingen. Bei den Familienbewerben, die heuer von Bungeerunning und Kistenklettern dominiert waren, schafften es einige, nicht nur alle 23 Bierkisten freistehend zu stapeln, sondern auch, auf der letzten noch stehend zu triumphieren. Die Veranstaltung, die durch Losverkauf finanziert wird, schloss mit der Tombola, deren Hauptpreis mit 250,- € in Perschlingtalern an Sabine Poschmaier aus Weißenkirchen ging.

Fotos: Peter Nussbaumer

 

 


100 Jahr-Jubiläum der Fa. Gartenbau – Baumschule – Floristik Nentwich

100 Bäume gesegnet und verschenkt

Mit einem großen Fest, freitags mit den MitarbeiterInnen und geladenen Gästen und am Sonntag, 16. Juni, mit allen KundInnen, gedachten Firmenchef Thomas Nentwich und Gattin Michaela dem Jubiläum der 1919 von Urgroßvater Josef gegründeten Firma. Sascha Rier moderierte die Eröffnungsfeier, die mit einem eindrucksvollen Film „100 Jahre Erfolgsgeschichte Nentwich“ endete. Mit bewegten Worten dankte Thomas Nentwich seinen siebzig MitarbeiterInnen, die sich nicht nur freitags mit einem besonderem Geschenk, einem umfangreichen Fotobuch über die vielen Facetten des Betriebes, bei der Firmenleitung bedankt hatten, sondern auch als Garant für die fundierte Arbeit des Unternehmens für Floristik, Gartenbau und Baumschule gelten dürfen. Den längstdienenden Mitarbeiter, Andreas „Biber“ Haslinger, der über dreißig Jahre bei Nentwich arbeitet, stellte Rier eigens als Urgestein des Betriebes vor. Der Organisator und Tormann der österreichischen Priestermannschaft, Sportpfarrer Hans Wurzer aus Ybbs an der Donau, segnete in Vertretung der erkrankten Pfarrers Johannes Schörgmayer 100 Obstbäume, die an die Gäste mit der Bitte verschenkt wurden, die Adresse des Pflanzortes zu hinterlassen und für spätere Dokumentationen Fotos des Baumes zu senden. Mit den Klängen der Trachtenmusikkapelle Murstetten nahm das Fest über die Mittagspause seinen Lauf, das vom Heurigenbetrieb ’s Kellerstöckl, Familie Hochenthaner, Harrys Catering aus Krems und den Weinen von Karl Würschinger und Winzerhof Köstler-Marschall sowie Freibier bestens betreut wurde. Als Ehrengäste waren auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden Anton Priesching (Würmla) und Alois Vogl mit Gattin Sylvia (Kapelln) zugegen, Bgm. Reinhard Breitner überreichte die Urkunde über die Eintragung der Fa. Nentwich in das Goldene Ehrenbuch der Bauernschaft Niederösterreichs, die erst nach 100-jährigem Bestehen eines Betriebes mit dem Leitspruch „Daß es immer so bleibe, das walte Gott“ gewährt wird.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Frühlingskonzert des Musikvereins Murstetten

Ehrungen und neue Mitglieder

Am Donnerstag, 30. Mai, lud der Musikverein Murstetten zum Frühlingskonzert in den Gemeindehof. Erstmals unter dem Dirigenten Dr. Zsolt Simon brachte die 40-köpfige Musikkapelle mit dem Motto „Ferienfahrt“ ein abwechslungsreiches Programm, das Martin Högl und Magdalena Schildberger moderierten. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Bürgermeister Reinhard Breitner, die Bürgermeister Anton Priesching (Würmla) und Alois Vogl (Kapelln) der Nachbargemeinden, sowie die Bezirksobfrau der BAG St. Pölten, Ingeborg Dockner, zu Gast. Obmann Thomas Bichler stellte nicht nur zwei neue Mitglieder, Dr. Zsolt Simon und Marianne Péter, vor, sondern konnte gemeinsam mit Ingeborg Dockner eine Reihe von Ehrungen überreichen: Eduard Himsel wurde die Ehrenmitgliedschaft zugesprochen, Marina Pegrin und Doris Herman erhielten das Marketenderinnenabzeichen in Silber. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Sepp Pötschner und Heidi Schwarz die Ehrenmedaille in Gold. Für besondere Verdienste gab es noch einmal ein Ehrenzeichen für Heidi Schwarz (seit 1987 Schriftführerin) und für Annemarie Högl (seit 1998 Kassierin). Ein Sonderehrung und viel Dank gab es für Alois Siedl, der 22 Jahr lang nicht nur Obmann des Musikvereins war, sondern maßgeblich an allen Aktivitäten beteiligt war. Bichler: „In seine Regentschaft fielen unter anderem 1998 die Anschaffung der Tracht, 2001 das erste Oktoberfest  mit Tag der Blasmusik und Oldtimerausfahrt, ab 2004 die Teilnahme am Hauermarkt in der Langmannersdorfer Kellergasse, das Fest zum 40-Jahrjubiläum, der Musikheimumbau 2013 bis 2014 und als krönender Abschluss das 50-Jahr-Fest im Jahr 2018.“

Fotos: Peter Nussbaumer

 

 


Pilzzuchtbetrieb der Schwammerlprinzen nimmt Betrieb auf

Mo-Fr von 8.00 – 12.00: Uhr Pilzeverkauf im Gewerbepark

Gemeinsam mit 350 Festgästen feierten Geschäftsfpührer Produktionsleiter Ing. Michael Doppler und die beiden Gesellschafter Helmut Gstöhl und Wolfgang Simperl am Samstag, 25. Mai, im Gewerbepark Perschling die Eröffnung ihres neuen Pilzzuchtbetriebes. Pfarrer Johannes Schörgmayer segnete die Räumlichkeiten, neben den Bürgermeistern Reinhard Breitner, Anton Priesching und Alois Vogl der am Gewerbepark beteiligten Gemeinden Perschling, Würmla und Kapelln kamen LAbg. Dr. Martin Michalitsch in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und der Abg. zum NR Johann Höfinger zum Festakt, der vom Musikverein Murstetten musikalisch umrahmt wurde.

In einer Bauzeit von nur zehn Monaten wurde die neuartige Pilzzuchtanlage errichtet, die in ihrer Art europaweit als Prototyp gelten kann. Neben modernen Hygienestandards wurde vor allem auf nachhaltige Produktion in Bio-Qualität Wert gelegt. Energieeffizienz und CO2-neutrale Produktion sind für die Firmenchefs ganz entscheidend. Wolfgang Simperl, der für das Bauprojekt verantwortlich zeichnet, erklärt: „Wir nutzen Grundwasser, Wärmepumpen und -tauscher sowei Photovoltaik-Energie, um auch in puncto Umwelt von Anfang an die richtigen Maßstäbe zu setzen.“ Produktionsleiter Michael Doppler beschreibt die Firmenphilosophie mit „Unsere Vitus Edelpilze wachsen hauptsächlich auf einem Substrat aus Sägemehl, das Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie. Nachdem die Pilze geerntet sind, wird das Substrat kompostiert und kommt als Humus wieder in unsere Gärten. Bei uns wird noch alles von Hand gemacht, vom Ernteprozess, über das Einwiegen und Verpacken in die Kartons.“ Derzeit wird das für die Produktion notwendige Substrat noch aus der Schweiz importiert. Geliefert wird es von der Kernser Edelpilze GmbH. Geschäftsführer Sepp Häcki, der Abfälle der holzverarbeitenden Industrie allenfalls mit Zugabe von Getreide mischen lässt, ist von dem wachsenden Markt überzeugt: „In Europa werden derzeit vergleichsweise wenig Pilze gegessen, aber in Zeiten in denen vegetarisches, veganes, gesundes Essen von nachhaltig produzierten Lebensmitteln immer bedeutender wird, rechnet man mit einem 300%igem Wachstum des jährlichen Pilzekonsums.“ Investor Helmut Gstöhl freut sich besonders, dass mit der neuen Anlage mit einer Betriebsfläche von 15 000 m² das bisherige Produktionsvolumen mehr als versechsfacht werden kann: „Das ambitionierte Ziel des Schwammerlprinzen ist, den jährlichen Umsatz von derzeit 500.000 Euro bis 2020 auf drei Millionen Euro zu steigern.“

Ab sofort (Mo-Fr von 8.00 – 12.00 Uhr) kann man direkt im Betrieb nicht nur die Zuchtpilze, sondern auch Gewürze, Teigwaren und Gewürzöle der Fa. Zaltech kaufen. Doppler: „Je nach Bedarf werden wir dann passende Verkaufszeiten einrichten.“ Für die Zukunft sind aber auch Veranstaltungen zum Thema Zuchtpilze, Führungen und Schaukochen für Besuchergruppen geplant.

Fotos: Peter Nussbaumer