Perschling

Peter Nussbaumer


100 Jahr-Jubiläum der Fa. Gartenbau – Baumschule – Floristik Nentwich

100 Bäume gesegnet und verschenkt

Mit einem großen Fest, freitags mit den MitarbeiterInnen und geladenen Gästen und am Sonntag, 16. Juni, mit allen KundInnen, gedachten Firmenchef Thomas Nentwich und Gattin Michaela dem Jubiläum der 1919 von Urgroßvater Josef gegründeten Firma. Sascha Rier moderierte die Eröffnungsfeier, die mit einem eindrucksvollen Film „100 Jahre Erfolgsgeschichte Nentwich“ endete. Mit bewegten Worten dankte Thomas Nentwich seinen siebzig MitarbeiterInnen, die sich nicht nur freitags mit einem besonderem Geschenk, einem umfangreichen Fotobuch über die vielen Facetten des Betriebes, bei der Firmenleitung bedankt hatten, sondern auch als Garant für die fundierte Arbeit des Unternehmens für Floristik, Gartenbau und Baumschule gelten dürfen. Den längstdienenden Mitarbeiter, Andreas „Biber“ Haslinger, der über dreißig Jahre bei Nentwich arbeitet, stellte Rier eigens als Urgestein des Betriebes vor. Der Organisator und Tormann der österreichischen Priestermannschaft, Sportpfarrer Hans Wurzer aus Ybbs an der Donau, segnete in Vertretung der erkrankten Pfarrers Johannes Schörgmayer 100 Obstbäume, die an die Gäste mit der Bitte verschenkt wurden, die Adresse des Pflanzortes zu hinterlassen und für spätere Dokumentationen Fotos des Baumes zu senden. Mit den Klängen der Trachtenmusikkapelle Murstetten nahm das Fest über die Mittagspause seinen Lauf, das vom Heurigenbetrieb ’s Kellerstöckl, Familie Hochenthaner, Harrys Catering aus Krems und den Weinen von Karl Würschinger und Winzerhof Köstler-Marschall sowie Freibier bestens betreut wurde. Als Ehrengäste waren auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden Anton Priesching (Würmla) und Alois Vogl mit Gattin Sylvia (Kapelln) zugegen, Bgm. Reinhard Breitner überreichte die Urkunde über die Eintragung der Fa. Nentwich in das Goldene Ehrenbuch der Bauernschaft Niederösterreichs, die erst nach 100-jährigem Bestehen eines Betriebes mit dem Leitspruch „Daß es immer so bleibe, das walte Gott“ gewährt wird.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Frühlingskonzert des Musikvereins Murstetten

Ehrungen und neue Mitglieder

Am Donnerstag, 30. Mai, lud der Musikverein Murstetten zum Frühlingskonzert in den Gemeindehof. Erstmals unter dem Dirigenten Dr. Zsolt Simon brachte die 40-köpfige Musikkapelle mit dem Motto „Ferienfahrt“ ein abwechslungsreiches Programm, das Martin Högl und Magdalena Schildberger moderierten. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Bürgermeister Reinhard Breitner, die Bürgermeister Anton Priesching (Würmla) und Alois Vogl (Kapelln) der Nachbargemeinden, sowie die Bezirksobfrau der BAG St. Pölten, Ingeborg Dockner, zu Gast. Obmann Thomas Bichler stellte nicht nur zwei neue Mitglieder, Dr. Zsolt Simon und Marianne Péter, vor, sondern konnte gemeinsam mit Ingeborg Dockner eine Reihe von Ehrungen überreichen: Eduard Himsel wurde die Ehrenmitgliedschaft zugesprochen, Marina Pegrin und Doris Herman erhielten das Marketenderinnenabzeichen in Silber. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Sepp Pötschner und Heidi Schwarz die Ehrenmedaille in Gold. Für besondere Verdienste gab es noch einmal ein Ehrenzeichen für Heidi Schwarz (seit 1987 Schriftführerin) und für Annemarie Högl (seit 1998 Kassierin). Ein Sonderehrung und viel Dank gab es für Alois Siedl, der 22 Jahr lang nicht nur Obmann des Musikvereins war, sondern maßgeblich an allen Aktivitäten beteiligt war. Bichler: „In seine Regentschaft fielen unter anderem 1998 die Anschaffung der Tracht, 2001 das erste Oktoberfest  mit Tag der Blasmusik und Oldtimerausfahrt, ab 2004 die Teilnahme am Hauermarkt in der Langmannersdorfer Kellergasse, das Fest zum 40-Jahrjubiläum, der Musikheimumbau 2013 bis 2014 und als krönender Abschluss das 50-Jahr-Fest im Jahr 2018.“

Fotos: Peter Nussbaumer

 

 


Pilzzuchtbetrieb der Schwammerlprinzen nimmt Betrieb auf

Mo-Fr von 8.00 – 12.00: Uhr Pilzeverkauf im Gewerbepark

Gemeinsam mit 350 Festgästen feierten Geschäftsfpührer Produktionsleiter Ing. Michael Doppler und die beiden Gesellschafter Helmut Gstöhl und Wolfgang Simperl am Samstag, 25. Mai, im Gewerbepark Perschling die Eröffnung ihres neuen Pilzzuchtbetriebes. Pfarrer Johannes Schörgmayer segnete die Räumlichkeiten, neben den Bürgermeistern Reinhard Breitner, Anton Priesching und Alois Vogl der am Gewerbepark beteiligten Gemeinden Perschling, Würmla und Kapelln kamen LAbg. Dr. Martin Michalitsch in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und der Abg. zum NR Johann Höfinger zum Festakt, der vom Musikverein Murstetten musikalisch umrahmt wurde.

In einer Bauzeit von nur zehn Monaten wurde die neuartige Pilzzuchtanlage errichtet, die in ihrer Art europaweit als Prototyp gelten kann. Neben modernen Hygienestandards wurde vor allem auf nachhaltige Produktion in Bio-Qualität Wert gelegt. Energieeffizienz und CO2-neutrale Produktion sind für die Firmenchefs ganz entscheidend. Wolfgang Simperl, der für das Bauprojekt verantwortlich zeichnet, erklärt: „Wir nutzen Grundwasser, Wärmepumpen und -tauscher sowei Photovoltaik-Energie, um auch in puncto Umwelt von Anfang an die richtigen Maßstäbe zu setzen.“ Produktionsleiter Michael Doppler beschreibt die Firmenphilosophie mit „Unsere Vitus Edelpilze wachsen hauptsächlich auf einem Substrat aus Sägemehl, das Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie. Nachdem die Pilze geerntet sind, wird das Substrat kompostiert und kommt als Humus wieder in unsere Gärten. Bei uns wird noch alles von Hand gemacht, vom Ernteprozess, über das Einwiegen und Verpacken in die Kartons.“ Derzeit wird das für die Produktion notwendige Substrat noch aus der Schweiz importiert. Geliefert wird es von der Kernser Edelpilze GmbH. Geschäftsführer Sepp Häcki, der Abfälle der holzverarbeitenden Industrie allenfalls mit Zugabe von Getreide mischen lässt, ist von dem wachsenden Markt überzeugt: „In Europa werden derzeit vergleichsweise wenig Pilze gegessen, aber in Zeiten in denen vegetarisches, veganes, gesundes Essen von nachhaltig produzierten Lebensmitteln immer bedeutender wird, rechnet man mit einem 300%igem Wachstum des jährlichen Pilzekonsums.“ Investor Helmut Gstöhl freut sich besonders, dass mit der neuen Anlage mit einer Betriebsfläche von 15 000 m² das bisherige Produktionsvolumen mehr als versechsfacht werden kann: „Das ambitionierte Ziel des Schwammerlprinzen ist, den jährlichen Umsatz von derzeit 500.000 Euro bis 2020 auf drei Millionen Euro zu steigern.“

Ab sofort (Mo-Fr von 8.00 – 12.00 Uhr) kann man direkt im Betrieb nicht nur die Zuchtpilze, sondern auch Gewürze, Teigwaren und Gewürzöle der Fa. Zaltech kaufen. Doppler: „Je nach Bedarf werden wir dann passende Verkaufszeiten einrichten.“ Für die Zukunft sind aber auch Veranstaltungen zum Thema Zuchtpilze, Führungen und Schaukochen für Besuchergruppen geplant.

Fotos: Peter Nussbaumer


Rühriger Seniorenbund hat 120 Mitglieder

Jahreshauptversammlung des Seniorenbundes Perschling

Am Samstag, 23. März, lud Obfrau Waltraud Niederhametner zum Jahreshauptversammlung des Seniorenbundes Ortsgruppe Perschling, ins Gasthaus Wurlitzer. Bei acht Neuzugängen aber auch acht Todesfällen blieb der Mitgliederstand von 120 unverändert. Unverändert bleibt auch das umfangreiche Programm des Vereins: Ähnlich wie im Vorjahr werden auch 2019 eine Theaterfahrt, eine Wallfahrt nach Maria Moos (16.5.), der Seniorenurlaub in Kirchberg am Wechsel (21. – 28. Juni), die 5-Tagesfahrt in den Schwarzwald (25. – 29. August), die Einladung der Sparkasse Herzogenburg Neulengbach zum gemütlichen Nachmittag in die Gastwirtschaft Kern, die Seniorennachmittage bei den Feuerwehrfesten, die Geburtstagsfeiern,  Versammlungen und die Weihnachtsfeier stattfinden. Nach den statutenmäßigen Berichten referierten die Ehrengäste: Die Vorsitzende des Hilfswerks Herzogenburg, Gundis Pöhlmann, brachte eine beeindruckende Aufstellung der Leistungen: „Bei über 32 000 Einsatzstunden mit 23 Dienstfahrzeugen und 41 MitarbeiterInnen gehört das Hilfswerk Herzogenburg zum größten Standort im Mostviertel.“ Bgm. Reinhard Breitner informierte über aktuelle Projekte der Gemeinde Perschling und freute sich, dass die Jubiläumsfeiern in der Gemeinde sehr gut angenommen werden: „2018 sind 28 Gäste unserer Einladung gefolgt, nach Kaffee und Fotovortrag über die Gemeinde sorgte stets ein Gastwirt aus unserer Gemeinde für das Catering, mit einem guten Achterl und netten Gesprächen fanden die Feiern ihr Ende.“ Bezirksobfrau und Landesobfraustv. Gertrude Beyerl gratulierte gemeinsam mit Obfrau Niederhametner zu runden Geburtstagen und Hochzeitsjubiläen und überreichte die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft:

Goldene Hochzeit: Brigitte und Oswald Graf, Christa und Wilhelm Nentwich, Leopoldine und Anton Franz
Diamantene Hochzeit: Gertrude und Adolf Öllerer

65. Geburtstag: Hilde Köstler, Maria Hagelbauer
70. Geburtstag: Christa Tauchner
75. Geburtstag: Brigitta Buchinger
80. Geburtstag: Leopoldine Vetter, Antonia Hausmann

10-jährige Mitgliedschaft: Adolf Breitner, Theresia Breitner, Josef Brenner
15-jährige Mitgliedschaft: Brigitta Buchinger, Josef Buchinger, Christa Tauchner
20-jährige Mitgliedschaft: Leopoldine Lackner und Hermine Westermaier
25-jährige Mitgliedschaft: Johanna Gastegger, Herta Schildberger, Hermine Pokorny, Johann Pokorny
30-jährige Mitgliedschaft: Franziska Haumberger

Für den gemütlichen Ausklang der Versammlung sorgte einmal mehr der Mühlbergzupfer Gratulierverein, Vizebgm. Franz Erber zeigte in einer Videopräsentation Fotos aus der Gemeinde.

 

 

 


Ein Achterl auf Gerhard Schuhmeier

Erich Cevela gewann das Gerhard Schuhmeier Gedenkschnapsen

Jahrelang hatte Gerhard Schuhmeier das traditionelle ÖAAB Schnapsen in Perschling, eines der größten Piatnikturniere in NÖ,  mit organisiert. Im Vorjahr verstarb Schuhmeier überraschend, Franz „Max“ Erber lud zum Gedenken am 16. März zum Schnapsen in die Gastwirtschaft Kern, Langmannersdorf. Erber: „Ohne Schuhmeier und dessen großen Einsatz beim Preisebesorgen und Plakatieren in St. Pölten wäre das Schnapsen nicht durchführbar gewesen.“ Er lobte auch das große Können von Schuhmeier, der etliche Male Gewinner des Turniers war. Mit einer Minute des Schweigens gedachte man des Verstorbenen, Dank galt auch der Witwe Maria und der Kinder Romana und Gerhard, die aktiv am Gedenkschnapsen teilnahmen; als Geschenk wird auf Wunsch der Familie eine Tanne gesetzt, Max Erber versprach, beim Setzen des Baumes mitzuhelfen. Bürgermeister Reinhard Breitner dankte den Organisatoren, allen voran Max Erber und Schiedsrichter Helmut Schicklgruber sen. und den weiteren Helfern Anton „George“ Figl, Bgm a.D. Helmut Hieger und Anton Buchinger, ohne denen das Schnapsen nicht möglich gewesen wäre. Mit den Grußworten von Gemeinderat Bernhard Wiehalm in Vertretung von Bgmstv. Matthias Adl, der bei der Eröffnung des Bewerbes selbst anwesend war, endete der offizielle Teil des Gedenkschnapsens.