Perschling

Peter Nussbaumer


Blick zum Nachbarn: Rad- und Fußgeherbrücke über die Perschling

Ende September wurde die neue Rad- und Fußgeherbrücke über die Perschling, südlich der bestehenden Straßenbrücke über die Perschling errichtet. Diese Brücke die von der Ahorngasse zur Marktgasse führt, wird den Bewohnern rechts von der Perschling, vor allem südlich der LB1 ein gefahrloses Erreichen des Sportplatzes und in weiterer Folge des Gemeindezentrums mit Nahversorgung und der Pfarrkirche ermöglichen. Vor allem während der Zeit des Abrisses und Neubaus der Straßenbrücke im Jahr 2022 können so für Radfahrer und Fußgeher notwendige Umwege über Killing oder Rassing vermieden werden.


Pires und Berger begeisterten

Am 30. September gibt es ein Kabarettmix von vier jungen Künstlern

Sandra Pires und Mario Berger begeisterten am Mittwoch, 15. September, das Publikum im Gasthaus „Zum Schwarzen Ochsen“. Eventmanager Franz Mader: „Wir mussten dutzende Gäste wegen der Covid-19 Bestimmungen abweisen“ und kündigte die nächsten Veranstaltungen an: Am Donnerstag, 30. September, werden vier Kabarettisten im Rahmen der Aktion „Trampolin“ ab 20.00 Uhr in Murstetten auf der Bühne stehen, am 21. Oktober kommt Werner Brix mit seinem neuen Programm „Friß & stirb“, am 24. November Joesi Prokopetz mit „Pferde können nicht reiten“. Gastronom Kahri: „Den jungen Künstlern, Lafolle, Grossschädel, Marecek und Munser, sowie Pichler soll am 30. September die Möglichkeit gegeben werden, sich vor Publikum zu bewähren.“ Reservierungen und Karten im Vorverkauf (€ 25,-) sind unter Tel. 02784 2267 möglich.


Erste UA-Übung nach 1 1/2 Jahren

Lagerhalle brannte, drei Menschen vermisst

Am Montag, 6. September, lud UA-Kdt. Peter Luger zur ersten Übung nach eineinhalb Jahren im Unterabschnitt 3 Perschlingtal nach Langmannersdorf. Coronabedingt waren ja zuletzt keine Übungen möglich. Die Übungsannahme war eine brennende Lagerhalle der Tischlerei Eder. In der verrauchten Halle mussten drei vermisste Personen gefunden und gerettet sowie die Gebäude der Nachbarschaft geschützt werden. Kurz nach der Alarmierung um 19.00 Uhr trafen die Fahrzeuge und Mannschaften der Feuerwehren Langmannersdorf, Perschling, Kapelln, Murstetten und Thalheim ein. Insgesamt waren 55 Mann mit fünf Atemschutztrupps im Einsatz, als Übungsbeobachter wirkten LM Michael Koppitz (FF Herzogenburg), BM Florian Schneider (FF Gutenbrunn) und BI Gottfried Köpf (FF Michelbach). Nach zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Bei der Nachbesprechung kamen neben viel Lob für die Ausrichtung der Übung auch Probleme zur Sprache: Vor allem die am Gelände der Fa. Schütz befindliche Regenwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von 330 000 l Löschwasserreserve machte durch Verschlammung anfangs Probleme für die eingesetzten Pumpen der FF Perschling und FF Thalheim. Kopitz betonte die Wichtigkeit des Selbstschutzes, Schneider lobte die Durchfühtung des Erstangriffs und die Einsatzleitung durch Kdtstv. BI Karl Würschinger von der FF Langmannersdorf. UAKdt. Peter Luger dankte der Familie Eder, die nicht nur ihren Betrieb für die Übung zur Verfügung gestellt hatten, sondern auch als „Vermisste“ dienten. Die Bürgermeister im UA Perschlingtal, Bgm. Reinhard Breitner und Bgm. Ing. Alois Vogl zeigten sich von der Übung beeindruckt und dankten den Feuerwehrkräften für ihren Einsatz, Vogl: „Während andere Bürger am Abend schon vor dem Fernseher sitzen, treffen sich die Feuerwehrmitglieder zu Übungen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.“


Blick zum Nachbarn: 6. Entenrennen

2500 Enten ringen um den Sieg

2500 Enten schickte der FC Kapelln am Sonntag, 5. September, auf der Perschling ins Rennen. Pünktlich um 11.00 Uhr gemeinsam bei der Brücke in Rassing von einen Traktorlader abgekippt, trieben die Plastikenten etwa eine Stunde lang zum 1 km entfernten Ziel bei der Brücke in Kapelln. Die ersten zwanzig Enten sicherten ihren Käufern die Gewinne zu. Obmann Roman Thoma: „Wir bedanken uns vor allem auch bei den Sponsoren, die diese Preise zur Verfügung gestellt haben und ganz besonders beim Autohaus Hofbauer, bei der Fa. Leitwerk Schmied, bei der Raika Region St. Pölten, bei der Gartenwerkstatt Nentwich und bei World of Fire Nentwich für die Unterstützung.“


Blick zum Nachbarn: 140 Teilnehmer in 13 Delegationen beim 60. Thalheimtreffen

Drittes Mal in Thalheim – das 60. Thalheimtreffen

Die Delegation aus Thalheim unter der Leitung von Franz Gruber lud am Wochenende vom 3. bis 5. September 2021 zum dritten Mal nach Thalheim in die Marktgemeinde Kapelln. Es handelte sich dabei um das 60. internationale Thalheimtreffen, das seit 1961 jährlich (mit einer coranabedingten Ausnahme im Jahr 2020) in Mitteleuropa veranstaltet wird. Heuer kamen 13 Delegationen mit 140 Teilnehmern, acht Delegationen aus anderen Thalheims mussten wegen der herrschenden Coronapandemie ihre Teilnahme absagen. Nach der gemütlichen Ankunft am Freitag war am Samstag der festliche Empfang und die Vorstellung aller Delegationen im Festsaal des Schlosses Thalheim angesetzt, die von DI Christoph Dauda moderiert wurde. Dauda konnte Bgm. Alois Vogl, Vizebgm Franz Rödl, die Bgm. a. D. Florian Baumgartner und Josef Schmied, den Kdt. der FF Thalheim, Wilhelm Eigner, und Ortsvorsteher GGR Ing. Reinhard Scheriau als Ehrengäste begrüßen. Der Musikverein Kapelln sorgte mit einem Frühschoppen unter der Leitung von Kapellmeisterstv. Christian Trimmel für die musikalische Umrahmung. Bgm. Alois Vogl stellte die Mittelpunktsgemeinde Kapelln vor, der lokale Delegationsleiter Franz Gruber und GGR Reinhard Scheriau stellten die einzelnen Delegationen vor, deren alle Anreisekilometer zusammengerechnet, insgesamt eine Strecke von 7800 km ergaben, um nach Thalheim in NÖ zu kommen. Der Abhof-Betrieb Lambeck-Musser, der Winzerhof von Florian Baumgartner, das Schloss Thalheim  und die Destillerie 19er Haus boten regionale Schmankerl an, Nina Kerschner und Hans Pfeiffer stellten ihre Kunstwerke vor. Der Samstagnachmittag war für Schlossführung und Rundfahrt durch die Gemeinde vorgesehen, am Abend gab es ein klassisches Konzert der Wiener Symphoniker und bis spät in die Nacht hinein Unterhaltungsmusik. Besonderen Dank sprachen die Thalheimer Veranstalter dem Besitzer des Schlosses, Mykola Soldatenko, und dem Hotelmanager Simon Kerschner für die Möglichkeit der Nutzung des Festsaales aus. Am Sonntag wurde bei einem gemeinsamen Gottesdienst das Kreuz der Thalheimer an die Veranstalter des nächsten Treffens in Thalheim im Landkreis Heilbronn (Baden-Württemberg) übergeben, bevor die Abreise der Delegationen erfolgte.

 


19. Mittelpunktlauf mit neuem Streckenrekord

160 Starter beim 19. Mittelpunktlauf in Kapelln

Über großartige Stimmung und zahlreiche Starter konnte sich Obmann Rene Schmied am Samstag, 21. August, beim 19. Mittelpunktlauf freuen: „Wir waren uns bis gestern nicht sicher, ob wir die Veranstaltung aufgrund behördlicher Auflagen überhaupt abhalten konnten“ strahlt Schmied und verweist auf ein perfekt organisierte 3G-Zugangskontrolle bei Läufern und Besuchern. Neben vielen großartigen Leistungen in der unterschiedlichen Altersgruppen und Bewerben stachen einige besonders hervor: Schnellste Kapellnerin war Stefanie Gugerell, schnellster Kapellner war Florian Leisser. Kevin Wallner aus St. Veit a.d. Gölsen vom Verein Union St. Pölten stellte den bisherigen Streckenrekord ein und lief die Strecke in 24:49,2 min. Schmied: „Kevin trainiert derzeit für die Staatsmeisterschaften in 5 km und 10 km und hat es bei uns diesmal beim dritten Anlauf geschafft, den bisherigen Rekord 25:11,1 min zu brechen.“ Zum Abschluss der Siegerehrungen zum 19. Mittelpunktlauf wurden auch die Meisterschaftssieger des Laufclubs Kapelln geehrt: Bei den Damen siegte Monika Stadler vor Barbara Blaschek und Stefanie Gugerell, bei den Herren setzte sich Josef Skarek vor Peter Priesching sen. und Markus Tinkhauser an die Spitze der Vereinsmeisterschaft.


Blick zum Nachbarn: 200 Gemälde im Garten

Hans Pfeiffer stellt 30-jähriges Schaffen vor

Zum 30-jährigen Jubiläum seines künstlerischen Schaffens lud Hans Pfeiffer am 21. und 22. August zu seiner „Ausstellung im Garten“. Bei prächtigem Sommerwetter stellte er gemeinsam mit Gattin Irmgard und Sohn Thomas etwa 200 Gemälde in dreistündiger Arbeit vor dem Ausstellungsbeginn um 10.00 Uhr auf. Pfeiffer, der zuletzt auch viel mit Acryl und Strukturfarben gearbeitet hat: „Das Zusammentreffen in der herrlichen Natur, gepaart mit neuesten Kunstwerken in Aquarell und Acryl mit den Besuchern, hat mir viel Freude bereitet.“


Blick zum Nachbarn: 5000 € für notleidende Kinder und Familien in Senegal

Benfizkonzert der Militärmusik NÖ begeisterte

Am Freitag, 20. August, lud die Mittelpunktsgemeinde Kapelln zu einem Benefizkonzert der Militärmusik Niederösterreich unter Militärmusikkapellmeister Oberst Adi Obendrauf ins Schlosses Thalheim. Bgm. Ing. Alois Vogl konnte im vollbesetzten Festsaal Stabschef Generalmajor Rudolf Striedinger, Kommandant Brigadier Martin Jawurek, Kommandant Stellvertreter Oberst Michael Lippert, Oberst Franz Sturm, Kapellmeister Gernod Haidegger (Militärmusik Oberösterreich), Bischof Alois Schwarz, Militäroberkurat Major Oliver Hartl und Wallfahrtspfarrer i.R. Johannes Schörgmayer begrüßen. Von den umliegenden Gemeinden kamen Bgm. Johann Hell (Böheimkirchen), Bgm. Christoph Artner (Herzogenburg), Bgm. Reinhard Breitner (Perschling), Bgm. i.R. Anton Priesching (Würmla), weiters Kulturstadträtin Sonja Fragner (Langenlois), Bgm. Johannes Weiss (Kleinpöchlarn), Bgm. Martin Leutner (Strass). Auch der Präsident der Ö Wasserrettung, Markus Schimböck, Rudolf Singer und Ronald Marton (Raiffeisenbank Region St. Pölten), Baumeister Bernhard Prange (Fa., Kickinger), Eva und Gerhard Hofbauer (Autohaus Hofbauer) sowie Obmann Christoph Berger und Kapellmeister Josef Tscherny (MV Kapelln) waren zum Konzert gekommen, das aufgrund der besonderen Freundschaft zwischen Bgm. Vogl und dem Präsidenten von Dimbale, Xaver Lahmer zustande gekommen war. Vogl erläuterte, dass in der Konzertpause die freien Spenden zugunsten des Vereins Dimbale gesammelt werden.

Mit einem zweistündigen Programm bewies die Militärmusikkapelle ihr hohes musikalisches Niveau. Kapellmeister Oberst Obendrauf erklärte die Funktion aber auch die Wichtigkeit des militärischen Klangkörpers und bedankte sich bei Brigadier Jawurek für die Erlaubnis, das Benefizkonzert gratis durchführen zu dürfen: „Außerdem ist ja der Sohn Kilian von Bgm. Vogl nicht ganz unschuldig für das Zustandekommen des Konzerts.“ Er verwies auf den jährlichen Wechsel der Musikerinnen und Musiker jeweils im Monat August und ermunterte Frauen und Männer, sich für die nächste Saison bei der Militärmusik zu melden. Brigadier Jawurek stellte fest, dass die MIlitärmusik neben ihren musikalischen Aufgaben (das sind 200 bis 250 Auftritte in einem Normaljahr) auch militärische Aufgaben zB im Bereich der Hesserkaserne in St. Pölten zu erfüllen habe und warb für Verständnis für die Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres. Nach dem letzten Stück, dem Deutschmeister Regimentsmarsch von W. A. Jurek zollte das Publikum stehend Applaus, sodass die Militärmusik als Draufgabe noch den Radetzkymarsch von J. Strauß zum Besten gab.

Bei der Spendenübergabe von Bgm. Ing. Alois Vogl  an Dimbale-Präsident Xaver Lahmer garantierte dieser, dass der Betrag von € 5.000,-  zur Gänze den Hilfsprojekten in Senegal zufließen werde. Lahmer: „Wir planen als nächstes, 600 bis 700 Mädchen und Buben ab dem Herbst den Schulbesuch zu ermöglichen und weiters ein viertes Motorboot in Senegal bauen zu lassen“ und kündigte an, dieses Motorbot als Danke für die Unterstützung der Militärmusik NÖ zu widmen und dies auch durch eine entsprechende Aufschrift deutlich zu machen.  Der Umstand, dass alle Anschaffungen direkt von Ort in Senegal durchgeführt werden, garantiere Nachhaltigkeit und gebe vielen Familien eine bessere Zukunft, so Lahmer. Als kleines Dankeschön übergab Lahmer gemeinsam mit Vizepräsident Willi Haiderer senegalesische Holzskulpturen an Kapellmeister Oberst Adi Obendrauf, Bgm. Ing. Alois Vogl und Hotelmanager Simon Kerschner.

Dank der Mithilfe von Gattin Silvia, Tochter Magdalena, Sohn Samuel sowie weiteren Helfern konnte Bgm. Vogl ein perfekt organisiertes pandemiegerechtes Eintrittssystem umsetzen.


Tennishalle Perschling eröffnet am 27. bis 29. August

Sandplätze und Golfsimulator in der neuen klimatisierten Halle stehen bereit

Kostenloses Probieren der Sandplätze und des Golfsimulators am Eröffnungswochenende

Mit dem Eröffnungswochenende und Tagen der offenen Tür vom 27. bis 29. August 2021 stellt sich die neue Tennishalle mit Indoorsandplätzen und Indoorgolfsimulator der Öffentlichkeit vor. Inhaber DI Andreas Munk, Erfinder von eTennis und Obmann des TC Kapelln: „Begonnen hat der Weg an einem lustigen Abend Anfang 2020 im Hangar bei Unternehmer-Vorbild Sigi Schicklgruber gemeinsam mit Steuerberater Michael Hell. Von der Idee inspiriert und von meinen Freunden motiviert, ging es kurz danach zu Tennis-Rookie und Baumeister Manfred Höfler für eine grobe Kostenschätzung. Immer detaillierter wurden die Pläne und im Herbst 2020 folgte dann die Entscheidung: Die Tennishalle wird mit Spatenstich im Februar 2021 gebaut, mit Freunden aus regionalen Betrieben und/oder Experten im Tennis-Bereich wie Sportbau Krainz GmbH, SportZeit Stindl, Elektro Brandstätter, Holzbau Hödl, Matthias Sumetsberger, EcoCan, Matthias Rödl, Metall Thomas Pfeiffer, Wohnkonzept Nagl, HEOS, …“ Die innovative Sandplatz Tennishalle ist mit smartem Konzept automatisiert, sodass man sie gerade im ländlichen Bereich wirtschaftlich bauen und betreiben kann. Die riesige Dachfläche wird genutzt, um Sonnenstrom zu erzeugen und die Halle mit Wärmepumpen zu klimatisieren. Ein Profi-Golfsimulator rundet das Sportangebot ab. Der Obmann des UTC Sparkasse Perschling, Jürgen Stuphann, gratulierte und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit: „Freue mich schon auf die ersten Spielstunden“, Christoph Pokorny und Walter Kahri schlagen in dieselbe Kerbe: „Einige Vereinsmitglieder vom Union-Tennis Club Perschling und wir konnten die Möglichkeiten in der neuen Tennishalle Tennishalle Golf Perschling probieren – echt eine super Halle und richtig super zu Spielen auf den Sandbelag.“

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Inhaber DI Andreas Munk lädt ein: „Erlebe Sandplatz Tennis in der klimatisierten Halle und Indoor Golf im Gewerbepark Perschling, an den drei Tagen der offenen Türe kannst du kostenlos die neuen Sportstätten ausprobieren und eine entspannte Zeit in der gemütlichen Lounge verbringen. Einige internationale Tennislegenden haben ihren Besuch angesagt und werden sogar für Gespräche zur Verfügung stehen.“ (Foto: Julia Pfeiffer)


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Endlich fertig! In einem halben Jahr wurde die Tennishalle errichtet, das Foto stammt aus dem Jänner 2021, knapp vor dem Spatenstich im Februar.