Gerhard und Maria Weninger, Franz Erber, Annemarie und Franz Breimann (von links) reinigten die Räumlichkeiten des Museums
Mit einer Grundreinigung wurde das Heimatmuseum in Perschling nach der Winterpause wieder eröffnet. Franz Erber senior organisierte ein Team, bestehend aus Kurator Gerhard Weninger und Gattin Maria, Annemarie und Franz Breimann, das die fünf Räume des Museums reinigte. Die Besichtigung des Museums ist bei freiem Eintritt nach Voranmeldung in der Gemeinde Perschling möglich.
In fünf Räumen neben dem Gemeindeamt in Perschling werden prähistorische Funde (Mammutknochen und Gerätschaften aus Langmannersdorf), Funde aus Römergräbern des vierten Jahrhunderts nach Christus aus Haselbach sowie zahlreiche Sachzeugnisse aus der bäuerlichen und handwerklichen Arbeitswelt (Sattler, Wagner, Binder, Schuster, Kaufmann, Gastwirt, Fleischhauer, Zimmermann, Bäcker, Tischler, Schneider), aus dem Wohnbereich, eine Bauernküche mit alten Möbeln und Hausrat präsentiert. Zu sehen sind auch Dokumentationen und Fotos über die alte Post- und Pferdewechselstation Perschling, lokalhistorische Ereignisse und Kirchliches. Außerdem werden zeitgeschichtliche Erinnerungsstücke aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gezeigt.
Hauptpreis der Tombola ging an die Familie Sattler
Am Sonntag, 31. Mai, lud die Pfarrgemeinschaft zum Patrozinium und Pfarrfest, der Musikverein Kapelln beging den „Tag der Blasmusik“, gestaltete die feierliche Sonntagsmesse, die von von Pfarrer Josef Balteanu und Kaplan Ruslan Stetsykkonzelebriert wurde, musikalisch und spielte anschließend zum Frühschoppen im Pfarrgarten auf.
Die Pfarrkirche in Kapelln steht unter der Schutzherrschaft der Heiligen Petronilla, deren Gedenktag der 31. Mai ist. So liegt der Termin des Patroziniums, dem Festtag der Kirchenpatronin jährlich um den 31. Mai. Die Pfarrgemeinschaft feiert diesen mit einem Festgottesdienst und einem Pfarrfest, der Musikverein Kapelln wiederum sorgt nicht nur für die musikalische Gestaltung der Sonntagsmesse und des Frühschoppens im Pfarrgarten, sondern nützt diesen Feiertag auch als „Tag der Blasmusik“.
Schon Tradition ist, dass die Familien der Ehrenobmänner Hans Pfeiffer und Franz Schubert im jährlichen Wechsel kurz nach 6.00 Uhr morgens zum Kaffee- und Kuchenfrühstück laden, heuer war es die Familie Schubert. Dann folgte der Besuch der Familie des Bürgermeisters Alois Vogl in Panzing, die zum Umtrunk lud. Noch vor der Festmesse besuchte die Musikkapelle die Familie Hofbauer in ihrem Autohaus, wo es neben zahlreichen Getränken auch Würstel gab.
Nach der Sonntagsmesse lud der Pfarrgemeinderat bei prächtigem, frühsommerlichen Wetter zum Frühschoppen in den Pfarrgarten, für die Musik sorgte der Musikverein Kapelln, der wiederum bestens bewirtet wurde. Mit der Verlosung der Tombola fand der Frühschoppen sein Ende – heuer just, als die ersten Tropfen eines Gewitterregens nieder prasselten. Der Hauptgewinn, die musikalische Umrahmung eines eigenen Festes durch den Musikverein, ging an Fabian Sattler und seine Tochter Emilia.
Ehrenobmann Hans Pfeiffer, Kapellmeister Christian Trimmel, Fabian Sattler und Obmann Christoph Berger (von links) bei der Übergabe des HauptpreisesHans Pfeiffer (links) stellte wie jedes Jahr eines seiner Aquarelle als einen der Hauptpreise zur VerfügungEhrenobmann Hans Pfeiffer und Obmann Christoph Berger (von links) bei der Übergabe der TombolapreiseClaudia Kobam erhält von Ehrenobmann Hans Pfeiffer (von links) einen TombolapreisPfarrfest im Pfarrgarten, der Musikverein spielte zum Frühschoppen aufDer Musikverein gestaltete die Festmesse, die von Pfarrer Josef Balteanu und Kaplan Ruslan Stetsyk konzelebriert wurdeDie Blasmusikkapelle mit der Familie HofbauerMit klingendem Spiel zog der Musikverein ins Autohaus Hofbauer einDie Blasmusikkapelle mit Bgm. Alois Vogl und Gattin SilviaEhrenobmann Franz Schubert (vorne 3. von links) lud mit seiner Familie zum FrühstückVon links: Hubert Schmied, Anton Tscherny und Franz Schubert
Rückblick auf sechs erfolgreiche Faschingssitzungen
Am Samstag, 18. April, lud Obmann Reinhard Breitner zur Abschlusssitzung der Faschingsgilde WEIMU ins Gh. Kern, Langmannersdorf. Nach der Begrüßung dankte er den Akteuren für die großartige Mitarbeit und übergab das Wort an Gildenchef a.D. Max Erber, der wiederum die sechs tollen „Wahnsins“-Aufführungen lobte. Breitner dankte insbesondere den „Macherinnen“ der Max-Puppe, Erika Breitner und Monika Schweyer. Kassier Gerhard Koch brachte einen Bericht über die Vereinsgebahrung. In diesem Zusammenhang kamen der Umstand, dass heuer auf Grund von Umbauarbeiten die „Spielstätte“ Wurlitzer nicht zur Verfügung stand, und die schlechten Wetterverhältnisse am ersten Spielwochenende zur Sprache, die insgesamt zu im Vergleich zur früheren Jahren geringeren Besucherzahlen geführt hatten.
Bei einem hervorragenden warmen Buffet klang die Sitzung gemütlich in der Gastwirtschaft Kern aus.
Fotos von Peter Nussbaumer
Max – die Puppe
Obmann Reinhard Breitner, Maxpuppe und Altgildenchef Franz „Max“ Erber (von links)
Gruppenfoto
Die Gastwirtschaft Kern hatte ein hervorragendes warmes Buffet vorbereitet, im Bild Hannes Kern
Nachdem die Gemeinde Weißenkirchen a. d. Perschling am 1. Dezember 2015 offiziell den Namen Perschling erhalten hatte, tritt mit heutigem Tag eine weitere Vereinfachung und Angleichung der Namen der zur Gemeinde Perschling gehörenden Ortschaften in Kraft.
Das Gemeindegebiet umfasst somit die folgenden Ortschaften in alphabetischer Reihenfolge:
„Mit dieser Angleichung der Ortsnamen soll die Zugehörigkeit der Katastralen zur Gemeinde Perschling besonders sichtbar werden“, so der Bürgermeister der Gemeinde Perschling
Den Termin der letzten Musikprobe im laufenden Jahr nützte der Musikverein Kapelln am 18. Dezember zur Weihnachtsfeier und zum Jahresabschluss. Obmann Christoph Berger konnte neben vielen aktiven Musikerinnen und Musikern Bgm. Alois Vogl, Ehrenkapellmeister Josef Tscherny, die Ehrenobmänner Johann Pfeiffer und Franz Schubert, sowie Obmannstv. Matthias Weichhart begrüßen. Ein Ensemble des Musikvereins unter der Leitung von Ferdinand Marton sorgte für vorweihnachtliche Stimmung.
Obmannstv. Weichhart hatte sich die Mühe gemacht, einige statistitische Daten aus dem Jahr 2025 zu erfassen. Weichhart: „Heuer gab es 43 Proben und 20 Auftritte, die Musikerinnen und Musiker haben zusammen eine Zeitspanne von etwas über 8.000 Stunden musiziert!“ Dabei betonte Weichhart, dass allfällige Zeiten von Nachbesprechungen und Feiern in dieser Zählung nicht berücksichtigt wurden: „Ich habe die Zeiten sehr scharf gerechnet.“
Schon Tradition ist, dass unter den eifrigsten Teilnehmern an Proben und Aufführungen Preise in Form von Gutscheinen verlost werden. Bgm. Alois Vogl zog als „Glücksengerl“ Robert Sattler (20 € Gutschein der Vielfalt Greißlerei), Anton Tscherny (30 € Gutschein der Vielfalt Greißlerei) und Kathrin Berger (50 € Gutschein des Gh. Nährer). Die eifrigste Musikerin war Julia Berger, die insgesamt 59 mal bei Proben und Auftritten mitmachte.
Gregor Wendl brachte mit einer Fotopräsentation eine Rückschau auf das abwechslungsreiche Vereinsjahr, Kapellmeister Christian Trimmel kommentierte die Fotos.
Fotos: Peter Nussbaumer
Ein Ensemble bestehend aus Franz Schubert, Julia Berger, Elias Rödl, Ferdinand Marton, Emanuel Harm, Antonia Lambeck, Cäcilia Harm und Franz Huber (von links) sorgte für vorweihnachtliche Stimmung
Kapellmeister Christian Trimmel dankte für die intensive Probentätigkeit und das Engagement der Musikerinnen und Musiker
Obmannstv. Matthias Weichhart brachte in launiger Form statistische Daten
Anton Tscherny, Obmann Christoph Berger, Kathrin Berger, Bgm. Alois Vogl und Robert Sattler (von links) nach der Verlosung.
Die Weihnachtsdekoration wurde von den Kapellner Senioren überlassen
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