Perschling

Peter Nussbaumer


Covid-19 – Zahlen und Grafiken

Hier gibt es seit 25. Februar 2020 täglich um etwa 15.00 Uhr die Zahlen und Grafiken über die Entwicklung der Covid-19-Pandemie in Österreich!

==> Zahlen und Diagramme <==

==> Gratis-Antigentests_Apotheken<==

==> Hier gibt es die Informationen zur kostenlosen Testung NÖ <==

Auszugsweise für die Umgebung von Perschling (Stand 28. März):testungen_bez_st_poelten

==>Corona-Schnelltests-der-AKNOe-und-WKNOe-in-Niederoesterreich<==

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Zweimal Silber, zweilmal Bronze bei AB-HOF-Messe, Gold und Bronze bei DESTILLATA

Edelbrandsommelier Franz Gruber höchst erfolgreich

Mit zwei 2. Plätzen und zwei 3. Plätzen bei der AB-HOF-Messe Wieselburg (Juni 2021) und mit Gold und Bronze bei der Destillata 2021 erlangte Edelbrandsommelier Franz Gruber begehrte Auszeichnungen. In der Bewertung „Die goldene Birne“ gab es für den Birnensaft einen 2. Platz, für den Apfel-Birnenmost eine 3. Platz. In der Bewertung „Das goldene Stamperl“ erreichte Gruber bei der AB-HOF-Messe Wieselburg einen 2. Platz für den Zirbenlikör und einen 3. Platz für den Nusslikör. Mit der Einreichung seiner Edelbrände bei der Destillata 2021, stellte sich Gruber heuer bereits zum zweiten Mal dem internationalen Vergleich und erhielt unter den weltbesten Spirituosen eine Goldmedaille für den „Zigarrenbrand Hefebrand Eichenfass“ und eine Bronzemedaille für seinen Aronialikör. Gruber, der bis zur Pensionierung im Jahr 2015 als Tischler arbeitete, beschäftigt sich seit 2003 mit dem Herstellen von Mosten, Säften, Likören und Edelbränden. In seiner „Kost Bar“ im 19er Haus in Thalheim bietet er jeden Freitag ab 17.00 Uhr er seine Erzeugnisse neben seinen prämierten Spezialitäten im Ab-Hof-Verkauf oder nach telefonischer Vereinbarung (0676 3003713) an. Unterstützung bei der bisweilen zeitraubenden Produktion erhält Gruber durch Gattin Roswitha und Sohn Stefan, das verwendete Obst stammt zur Gänze aus der Region.


Blick zum Nachbarn: Gratiszustellung des Mittelpunktweines

Zustellfirma Rene Figl unterstützt Mittelpunktswinzer

Seit Kurzem bieten die Winzer der Mittelpunktgemeinde Kapelln, Christine und Florian Baumgartner, Verena und Wolfgang Lambeck sowie Maria und Alfred Ruthmair ihre Weine in einem gemeinsamen Package zu sechs Flaschen an. Das Besondere ist, dass mit dem Kauf der Weine auch die virtuelle Teilnahme an der Weinverkostung möglich gemacht wird, indem man einen Link zur Videoaufzeichnung der Weinverkostung erhält. Nunmehr erklärte Rebecca Figl-Gattinger, dass die Zustellfirma, die sie mit ihrem Gatten Rene betreibt, die Lieferung der Weinsets gratis übernimmt. Figl-Gattinger: „Gerade in Zeiten wie diesen ist es notwendig, zusammenzuhalten! Wir wollen damit unsere Betriebe bei der Direktvermarktung unterstützen.“


Blick zum Nachbarn: Weinverkostung einmal anders

Mittelpunktsweine in Coronazeiten verkostet

Coronabedingt fand die Weinverkostung der Mittelpunktsweine von Kapelln heuer anders statt: Der Präsident des Weinbauverbandes NÖ, Reinhard Zöchmann, der Präsident der Weinbrüder von Kapelln, Andreas Leitner, und Haubenkoch Michael Nährer verkosteten die Weine der Mittelpunktsgemeinde Kapelln virtuell in einer Videokonferenz. Mit der Möglichkeit die Mittelpunktsweine bei den Winzern der Marktgemeinde, Christine und Florian Baumgartner, Maria und Alfred Ruthmair, sowie Verena und Wolfgang Lambeck in Form eines Weinsets zu erwerben, kann auch heuer die traditionelle Mittelpunktsweinkost zu Hause nachvollzogen werden. Dazu gibt es dann auch den Link für die jeweilige Videoaufzeichnung der Verkostung, die man zu Hause gemütlich mitverfolgen kann. Bestellungen nehmen die Winzer der Marktgemeinde gerne entgegen.

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Weinverkostung des Mittelpunktweines in Kapelln, Christine und Florian Baumgartner, Bgm. Ing. Alois Vogl, Maria und Alfred Ruthmair sowie Andrea und Wolfgang Lambeck (von links) präsentieren die vorzüglichen Weine der Mittelpunktsgemeinde Kapelln.


Heizwerk Schloss Thalheim: Nachhaltigkeit und Regionalität

Blick zum Nachbarn: Thalheims Landwirte liefern Hackschnitzel

Für die Beheizung des weitläufigen Schlosses Thalheim benötigt man viel Energie. Die Wärme wird dabei von einer Hackschnitzelheizung bereitgestellt, seit über einem Jahr kommen diese direkt aus der Nachbarschaft des Schlosses: Sieben Landwirte aus Thalheim haben sich zusammengeschlossen und liefern das ganze Jahr über die notwendigen Holzschnitzel.

Karl Haumberger hatte nach der Inbetriebnahme des Schlosses, nach der die Hackschnitzel von weit her angeliefert wurden, erfolgreiche Gespräche mit der Schlossverwaltung geführt und versichert, dass die Landwirte der Umgebung ausreichend Kapazität besitzen, um die Energieversorgung zu übernehmen. Die Hackmaschine mit Traktor stellt Alois Spangel bereit, die anderen Landwirte, Reinhard Bichler, Thomas Frech, Franz Gruber, Karl Haumberger, Alfred Leisser und Reinhard Scheriau, sorgen mit ihren Traktorzügen für den kurzen Transport, der nur wenige km beträgt. Etwa alle fünf Wochen werden Hackschnitzel geliefert, im Winter öfter, im Sommer entsprechend seltener. Eine Lieferung dauert gemeinsam mit der Hackung der bis zu 60 cm starken Bäume etwa 3 bis 4 Stunden. Hotelmanager Simon Kerschner: „Wir sind mit der Heizanlage und der Versorgung mit Hackschnitzel sehr zufrieden, etwa 10 mal im Jahr wird unser Bunker, der rund 200 m³ fasst, befüllt.“ Karl Haumberger rechnet vor: „Im Durchschnitt ersetzen 12 m³ Hackschnitzel 1000 l Heizöl, die bei der Verbrennung knapp 3 t CO2 ausstoßen würden. Wir liefern rund 1500 m³ Hackschnitzel pro Jahr, das bringt eine CO2-Vermeidung von etwa 350 t im Jahr!“. Die Gefahr, dass es im Schloss Thalheim in Folge einer Lieferverzögerung der Hackschnitzel einmal kalt werden könnte, besteht nicht. Kerschner: „Im Heizwerk ist zur Sicherheit eine Ölheizung installiert, die die Heizung übernehmen könnte. Dazu sind sicherheitshalber auch 30.000 l Heizöl gebunkert.“


Mietschafe in Perschling

Schäfer Andreas Kapitzke vermietet „Öko-Rasenmäääääher“

55 Bretonische Zwergschafe zählt die Herde von Andreas Kapitzke aus Perschling. Die 18 Schafe, 37 Böcke und Hammel verbringen derzeit getrennt den Winter auf den Winterweiden. Vom Frühjahr bis in den Herbst werden sie in Gruppen ab vier Stück vermietet, um Wiesen, vor allem mit schwer zugänglichen Stellen, Hänge, Ödland oder Baumpflanzungen usw. zu mähen. Speziell die männlichen Teams sind geeignet, auch verbuschte Wiesen abzuräumen, versichert Schäfer Kapitzke. Der gebürtige Deutsche lebt seit über 20 Jahren in Österreich und seit 2013 in Perschling.

Vor über fünf Jahren kamen Kapitzke und seine Freundin in Amstetten auf die Idee, ihr etwa 5000 m² größes Grundstück, eine ehemalige Pferdekoppel, nicht mit der Hand sondern durch Schafe pflegen zu lassen und Andreas Kapitzke, von Beruf Agrochemiker und Betriebselektriker, wurde zum Hobbyschäfer. „Reich werden kann man damit nicht,“ sagt Kapitzke „ich bin froh, wenn am Ende des Jahres höchstens ein dreistelliges Minus unter der Ein- und Ausgabenrechnung steht.“ Der Preis für die Mietherde wird je nach Mietdauer und Objektbeschaffenheit vereinbart. Neben den Futterkosten im Winter, fallen vor allem Pacht für die Winterweide, Tierarztrechnungen und vor allem Transportkosten an. Kapitzke: „Ich besuche meine vermieteten Herden und kontrolliere unangekündigt, ob alles in Ordnung ist. Da kommen neben An- und Abtransport der Tiere noch viele gefahrene Kilometer dazu.“ Die entfernteste Herde war bei der Hohen Wand stationiert, eine Anfrage aus Südtirol musste Kapitzke wegen der Entfernung ablehnen. Österreichweite Aufmerksamkeit erreichte im August 2020 eine ausgebüxte Herde von sechs Tieren in Wien Währing, die erst nach Tagen mit Hilfe der Polizei eingefangen und unversehrt zurück gebracht werden konnte.

Etwa zehn Herden werden über den Sommer vermietet und bleiben von einigen Wochen bis zu einer ganzen Saison im Einsatz. Zuvor werden sie im Frühjahr geschoren. Kapitzke: „Wegen der Kleinheit meiner Zwergschafe habe ich mir einen eigenen Schurtisch gebaut, damit ich die Schafe im Stehen scheren kann.“ Die Wolle, die den Schafen das Überwintern im Freien ermöglicht, ist wertlos und kann nur zur Düngerherstellung verwendet werden.

Vor allem bei Familien mit Kindern sind die Öko-Rasenmääääääher, wie Kapitzke seine „Mitarbeiter“ gerne nennt, sehr beliebt. Informationen zu den Mietschafen kann man im Internet unter http://mietschafe.at abrufen.


Unglaubliche Stierhatz in Haselbach

Hunde hetzen Hochlandrinder

Unglaubliche Szenen spielten sich am Freitag, 12. 2., zu Mittag in Haselbach ab. Kevin Kobam saß mit seinen Eltern, Gabriele und Josef Kobam, und Onkel Alois Siedl beim Mittagstisch, als sie zufällig am Feldweg oberhalb der Koppel der Hochlandrinder von Kevin Kobam eine Frau mit zwei unangeleinten Hunden spazieren sahen. Plötzlich schlüpften die Hunde unter den Elektrozaun, rannten mit Gebell auf die Rinder zu und scheuchten sie auf. Die drei Stiere schreckten in ihrer Mittagsruhe auf und rannten außer sich in Panik davon, trampelten den Zaun nieder und suchten über die Straße das Weite. Schwester Claudia, die die Situation beobachtete: „Mein Bruder, Papa und Onkel Lois rannten gleich raus. Papa hielt die Autos auf, Kevin rannte zu den Kühen und Onkel Lois, setzte sich ins Auto um die Frau zu erwischen, jedoch war diese auf einmal wie vom Erdboden verschluckt.“ Die Hundehalterin hatte ihre Tiere rasch in ihr Auto verfrachtet und war davon gefahren.

Es dauerte zwei Stunden, nachdem mit Hilfe der Nachbarn die Rinder eingefangen, der Zaun repariert und die Rinder wieder in ihrem Gehege waren. Claudia: „Nicht auszumalen, was da alles passieren hätte können, wenn beispielsweise ein Auto auf ein Rind aufgefahren oder ein Dorfbewohner auf die panischen Stiere gestoßen wäre … Gottseidank ist nichts Schlimmes passiert. Die Tiere waren jedenfalls so erschöpft, dass sie den ganzen Tag nur herum gelegen sind, um das Ganze zu verkraften, es geht ihnen auch wieder gut.“


AntiGen-Testungen in Perschling möglich

Dienstag und Donnerstag von 16:00 bis 19:00

Ab Donnerstag, 11. Februar, wird im Gemeindeamt Perschling eine Teststraße für AntiGen-Testungen eingerichtet. Dann ist möglich, sich jeweils am Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 19.00 Uhr testen zu lassen. Bgm. Reinhard Breitner:“Die Idee zu dieser Teststraße entstand während einer unserer wöchentlichen Videokonferenzen aller Bürgermeister des Bezirks mit BH Mag. Josef Kronister, bei der eine Testmöglichkeit in unserer Region vorgeschlagen wurde.“ Die Teststraße im Durchgangsbereich vom Parkplatz Dr. Haas zum Gemeindehof wird medizinisch vom RK-Herzogenburg betreut, die organisatorischen Arbeiten werden durch freiwillige Helfer aus den Gemeinden Kapelln und Perschling, sowie im Bedarfsfall auch aus Würmla erledigt.

Anmeldungen zur Testung sind unter https://www.testung.at/anmeldung/ möglich.


FF Perschling: Kommando bestätigt

Trotz Coronapandemie beeindruckende Leistungen erbracht, neues HLF1 kommt im September

Am 29. Jänner leitete Bgm. Reinhard Breitner die Wahlen für das Kommando der FF Perschling, das überzeugend bestätigt wurde. Das Führungsteam, das seit 2013 die FF in Perschling leitet – OBI Christoph Eigner als Kommandant, BI Philipp Poschmaier als Kommandantstellvertreter und Verwalter Gregor Jilch wurden mit der Weiterführung betraut. Kdt. Christoph Eigner: „Bedingt durch die Pandemie war das abgelaufene Jahr ein ruhiges.“ Trotzdem konnten Nikola Babic, Erich Golembiowski, Stefan Kuntner und Simon Schwab das Funkleistungsabzeichen in Gold ablegen. Eigner: „Besonders Schwab beeindruckte mit seiner Leistung – bei knapp 500 Kandidaten aus ganz Niederösterreich belegte er mit 296 von 300 möglichen Punkten den 45. Platz!“ Die FF Perschling zählt derzeit 46 aktive Mitglieder, 9 Mitglieder in Reserve und 6 Jugendfeuerwehrleute. Bei insgesamt 217 Ereignissen erbrachten 947 Mitglieder im Jahr 2020 2112 Arbeitsstunden für die Allgemeinheit. Darunter fielen 20 Einsätze (14 technische, 5 Brandeinsätze und eine Brandsicherungswache) mit 185 Einsatzstunden und 157 Mitgliedern, sowie 5 Übungen mit 188 Übungsstunden und 74 Mitgliedern. An vier Kursen nahmen 11 Mitglieder mit 96 Kursstunden teil. Für 2021 steht die Inbetriebnahme eines HLF1 im September an, das das LF aus dem Jahr 1984 ersetzen wird. Das Besondere am neuen Fahrzeug ist, dass es mit Hilfe von wechselbaren Rollcontainern je nach Einsatzart unterschiedlich mit Gerätschaften und Hilfsmaterial bestückt werden kann. Ob es im laufendem Jahr wieder ein Fest geben wird, ist fraglich. Eigner: „Wir würden gerne unser Fest Ende Juni durchführen, sind aber skeptisch, ob dies möglich sein wird.“ Bgm. Reinhard Breitner lobte die Arbeit der FF Perschling und dankte dessem Kommando, dass es sich weiter zur Verfügung gestellt hat: „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Gemeindebürger freiwillig in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Besonders im Kommando übernimmt man dabei eine nicht unerhebliche Verantwortung.“

Die Mitgliederversammlung der FF Perschling im Gemeindesaal beschränkte sich im Wesentlichen auf die Wahl des Kommandos, von links: Bgm. Reinhard Breitner, Kdt. OBI Christoph Eigner, Kdtstv. BI Philipp Poschmaier und der Leiter des Verwaltungsdienstes V Gregor Jilch