Perschling

Peter Nussbaumer


Spatenstich bei Schwammerlprinzen – Nachhaltigkeit gesichert

5 Tonnen Edelpilze in Perschling pro Woche

Am Montag, 20. August, erfolgte im Rahmen einer umfassenden Feier der Spatenstich für  die „modernste Bio-Edelpilz-Produktion in Österreich“. Auf einer knapp 15.000 m² großen Fläche wird bis Ende Dezember eine 1800 m² große Nutzfläche (Produktion und Lager) entstehen, mit der vor allem Austernseitlinge, Shiitake und Kräuterseitlinge produziert werden sollen. 4500 m² sollen als Außenanlage der LKW Verladung und 875 m² für Büro und Verwaltung dienen. Bei einem Investitionsvolumen von 5 Millionen € wird die Erzeugung der „Schwammerlprinzen“ mit ca. 25 MitarbeiterInnen dann von derzeit 800 kg Schwammerl pro Woche (im Stammhaus in Kogl) auf 5000 kg wachsen.

Beim Bau selbst, der ohne öffentliche Fördergelder erfolgt, wird größter Wert auf Nachhaltigkeit gelegt – auf fossile Brennstoffe wird zur Gänze verzichtet. Die Energie für die Kühlung erfolgt mit Hilfe moderner Wärmetauscher aus dem Grundwasser, im Winter wird die Energie zum Heizen mittels Wärmepumpen bereitgestellt. Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 250 kW/h trägt zur Umweltfreundlichkeit des Betriebes bei.

Die Erzeugnisse – die Schwammerl – werden vollkommen biologisch mit geringem Abfall und minimalem Einsatz von Wasser und Holz beinahe CO2 neutral hergestellt. Da das Substrat der Edelpilze hauptsächlich aus Sägemehl (Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie) besteht und nach der Ernte kompostiert wird, ist der ökologische Fußabdruck der Edelpilze sehr klein. Zudem wird in der Fabrik noch alles von Hand gemacht – vom Ernteprozess über das Einwiegen bis zum Verpacken in die Kartons.

Ing. Michael Doppler hatte 2013 seine Versuche der Eigenproduktion von Edelpilzen (in einer nur 20 m² große Scheune) in Maria Anzbach begonnen und 2015 das Einzelunternehmen „Schwammerlprinzen“ gegründet. 2018 erfolgte die Gründung der Schwammerlprinzen GmbH durch Geschäftsführer Ing. Michael Doppler, Vertriebsleiter Wolfgang Simperl (Geschäftsführer SBS Bausysteme GmbH) und Mentor und Investor Helmut Gstöhl (Eigentümer der Firma Zaltech Holding GmbH).

Dem feierlichen Spatenstich wohnten neben den Gesellschaftern und deren Freunde auch LAbg. Dr. Martin Michalitsch, die Bürgermeister von Würmla, Anton Priesching, und Perschling, Reinhard Breitner, sowie  viele Gemeinderäte, die Gemeindearbeiter und die Gemeindesekräterinnen der Gemeinde Perschling, ehemalige Grundstücksbesitzer und Nachbarn der neuen Produktionsstätte bei. Besonderen Dank sprachen die Gesellschafter Bgm. Reinhard Breitner für dessen gute Zusammenarbeit aus. Pfarrer Johannes Schörgmayer segnete die Baustelle und erbat Gottes Segen. Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Wurlitzer schloss die Feierstunde.

Fotos: Peter Nussbaumer

Presse:


Oldtimer dominierten Hauermarkt

Langmannersdorfer Hauermarkt am Sonntag, 19. August

Höhepunkt des Hauermarktes in der Langmannersdorfer Kellergasse war am Sonntag, 19. August, die Parade der Oltimer, vorwiegend Traktoren aber auch Autos und Zweiräder. Um 14.00 Uhr defilierten die Prachtstücke in der Kellergasse, Dorfgemeinschaftsobmann Heribert Scheikl kommentierte die Fahrzeuge und deren Lenker. Für die Kinder gab es nicht nur die Rummelwiese sondern auch Kinderschminken von 13.00 bis 15.00 Uhr, bei dem Mitglieder der Weißenkirchner Landjugend vor allem Hände, aber auch Gesichter bunt verzierten. Als größte Trachtengruppe konnten die Gutenbrunner den Sieg erringen und erhielten vom Weinbauverein einen Geschenkkorb. An beiden Markttagen boten die Kellerbauern vorzügliche Weine und schmackhafte regionale Speisen an.

Fotos: Peter Nussbaumer


Vernissage mit acht Künstlern

Langmannersdorfer Hauermarkt am Samstag, 18. August

Eine Rekordzahl von acht Künstlern gestaltete den Künstlerkeller des Hauermarktes. Mit der Vernissage wurde auch der Hauermarkt offiziell eröffnet, der zwei Tage lang, Samstag und Sonntag, 18 und 19. August, in der Langmannersdorfer Kellergasse abgehalten wurde. Als Ehrengäste wohnten die Bürgermeister von Nachbargemeinden, Bgm. Johann Hell (Böheimkirchen), Bgm. Alois Vogl (Kapelln) und Bgm. Anton Priesching (Würmla), sowie die Ehrenringträger der Gemeinde Perschling, Johann Bauer, Franz „Max“ Erber und Josef Mayer, der Eröffnung bei. Bgm. Reinhard Breitner und Vizebgm. Franz Erber jun. stellten abwechselnd die Künstler, Regina Berger, Renee Brabletz, Franziska Fuchs, Erich Graf, Nina und Marianne Kerschner, Karin Lukic und Martin Schwab vor. Der Obmann des Weinbauvereins, Karl Würschinger, dankte der Gemeindevertretung für deren Unterstützung des Hauermarktes, den Künstlern für ihr Engagement und allen Kellerbauern, die den Hauermarkt so perfekt vorbereitet hatten. Wie in den Jahren zuvor endete die Vernissage mit einer Verkostung regionaler Weine, die Leopoldine Marschall-Köstler für den Weinbauverein kredenzte.

Fotos: Peter Nussbaumer


Fünf Jahre Landlebtauf! in Perschling

Nahversorger feiert Fünfjahresjubiläum

Mit Bieranstich und Frühschoppen mit der Perschlingtaler Dorfmusik feierten Christian und Thomas Bauer am Marienfeiertag, 15. August, das Fünfjahresjubiläum ihres Nahversorgungsbetriebes. 24 h – Tankstelle, Freiwaschplätze, Postservice, Wäschereiannahme, Lotto – Toto, Trafik, Kaffeehaus, Backstation sowie ein Lebensmittelmarkt, der sieben Tage in der Woche geöffnet hat, decken alle Bereiche der Nahversorgung ab, wie Bgm. Reinhard Breitner seiner Ansprache die Bedeutung des Betriebes betonte, der weit über die Gemeindegrenzen gerne genützt wird. Der Festbetrieb, den die Inhaber von „Landlebtauf!“ mit Festzelt, Bierinsel, Verkostung von Edelbränden, Steckerlfisch und Rauchbraten vom Riesensmoker für ihre Gäste eingerichtet hatten, dauerte bis in die späten Abendstunden.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Brennendes Fahrzeug und Küchenbrand bei „Landlebtauf!“

Sonderübung der Feuerwehren in Perschling

Mit der Übungsannahme eines brennenden Fahrzeuges mit gefährlicher Ladung am Anhänger vor der Tankstelle wurden die Feuerwehren aus Perschling, Langmannersdorf und Murstetten am Sonntagabend, 5. August, zum Einsatz gerufen. Der ausländische Fahrer ohne Deutschkenntnisse hatte erfolglos versucht, seinen PKW mit einem Feuerlöscher zu retten, seine Beifahrerin, eine für derartige Übungen geschulte Darstellerin, Lena Hofmann, irrte hysterisch schreiend am Gelände der Tankstelle umher. Die zuerst eintreffende Wehr aus Perschling setzte sofort die richtigen Maßnahmen zur Löschung des Brandes und versorgte die beiden Brandopfer. Durch den Einsatz neugierig geworden, vergaß die Köchin des Tankstellenbistros ihre Arbeit, was einen Brand der Fritteuse  in der Küche zur Folge hatte, der ebenfalls bekämpft werden musste. Zudem musste aus dem stark verrauchten Innenraum eine vermisste Person gefunden und geborgen werden.

Das Zusammenspiel der kurz nach der Alarmierung eintreffenden Feuerwehren aus Murstetten und Langmannersdorf funktionierte bestens, die Vorgangsweise bei der Brandbekämpfung, der Personenrettung und des Schutzes der Tankstelle vor dem Übergreifen der Flammen durch ein Hydroschild gelangen vorbildlich, wie die Übungsbeobachter der Feuerwehren aus Thalheim und Kapelln, Martin Gräll, Reinhard Scheriau und Dieter Schicklgruber bestätigten. UAKdt. Franz Buchinger, der die Übung vorbereitet hatte, erläuterte, dass die Alarmvorrichtungen der Tankstelle exakt funktioniert hatten und den Hilferuf durch Knopfdruck korrekt an die Zentrale nach Deutschland und an die Feuerwehr nach St. Pölten weitergeleitet hatten. Buchinger kommentierte die gelungene Übung launig mit „Immer wenn alles klaglos funktioniert, ist BR Helmut Cech als Übungsbeobachter verhindert … “ Bgm. Reinhard Breitner beobachtete die Übung ebenfalls und bedankte sich bei der Schlussbesprechung nicht nur bei den Feuerwehrkameraden für die Teilnahme sondern vor allem bei den Tankstellenbesitzern Christian und Thomas Bauer für die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes: „Seit fünf Jahren gibt es nunmehr die Tankstelle, es war an der Zeit, endlich für den Ernstfall eine Übung abzuhalten“, so sein Resümee. Wie immer wurde die Übung, bei der auch Atemschutzträger zum Einsatz kamen, von der FF Herzogenburg-Stadt technisch unterstützt.

Fotos: Peter Nussbaumer


Haselbacher feierten Patrozinium

Fest zum Heiligen Laurenzius

Mit großem Festbetrieb feierte die Haselbacher Dorfgemeinschaft am Samstag, 4. August, das  Patrozinium der Filialkirche, die dem Heiligen Laurenzius geweiht ist. Pfarrer Josef Balteanu würdigte im Rahmen seiner Predigt den Haselbacher Jugendchor, der unter der Leitung von Martina Fischelmaier und mit Unterstützung von Leopold Schmetterer am Keyboard die Messe musikalisch gestaltete. Nach der Heiligen Messe luden die Haselbacher zum Fest, das im Zweijahresabstand in der Gerätehalle der Familie Bernhard und Doris Priesching stattfindet. Doris Priesching: „Es ist großartig, wie die Haselbacher und ihre Freunde zusammenhelfen, damit wir das Fest ausrichten können. Bis jetzt lag die Organisation des Festes bei meinem Gatten Bernhard und mir, doch mehr und mehr können wir die Verantwortung für das Fest auf Jüngere übertragen.“ Mit dem Rosenkranzgebet am Abend endete der Festtag in Haselbach. Der Reinertrag des Festes dient wie in den letzten Jahren zur Abdeckung der Kosten der Kirchenrenovierung.

 


Außenrenovierung der Pfarrkirche

Fertigstellung bis Ende September geplant

Seit Wochen bietet die Pfarrkirche in Weißenkirchen an der Perschling den Besuchern ein verhülltes Bild. Es ist jedoch nicht ein Werk des Künstlerehepaares Christo und Jeanne-Claude, sondern das Gerüst für die umfassende Außenrenovierung des Kirchengebäudes. Die veranschlagten Kosten von 290 000 € teilen sich die Diözese (174 000 €), Bund und Land NÖ (je 29 000 €) sowie die Pfarre selbst (58 000 €). Die Firmen,  Heigl (Herzogenburg, Maurerarbeiten), Gregorites (St. Pölten, Dach- und Spenglerarbeiten), Eder (Langmannersdorf, Türen und Fenster), Schmied (St. Pölten, Malerarbeiten) und Ehrlich (Scheibbs, Steinmetzarbeiten) sind unter der Leitung vom Baustellenkoordinator der Diözese, Ing. Gerhard Pehle, an den Arbeiten beteiligt. Josef Eigner aus Grunddorf kümmert sich in seiner Funktion als Obmannstellvertreter des Pfarrkirchenrates um die Arbeiten vor Ort und den Renovierungsfortschritt. Pfarrer Josef Balteanu ist mit den Renovierungsarbeiten sehr zufrieden: „Der Gottesdienstbesuch ist ungestört möglich und wir hoffen, dass wir zum Patrozinium (21. Oktober) die Abschlussfeier der Renovierung halten können“ und fügt mit Blick auf die Kosten der Pfarre hinzu „jede Spende ist willkommen, einige Pfarrangehörige haben bereits etwas gegeben, andere haben ihre Unterstützung schon zugesagt.“