Perschling

Peter Nussbaumer


Covid-19 – Zahlen und Grafiken

Hier gibt es seit 25. Februar 2020 täglich um etwa 15.00 Uhr die Zahlen und Grafiken über die Entwicklung der Covid-19-Pandemie in Österreich!

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Abenteuerreiches Jungscharlager beim „Mount Schörgi“

Vom 12.-14. Juli war die Jungschar Weißenkirchen a. d. Perschling mit 26 Kindern, 6 LeiterInnen und 2 Köchinnen (Barbara Ackerling und Martha Schauer) auf Jungscharlager im Pfarrheim. Unter dem Motto „Veni, vidi, vici“ zeltete die Gruppe auf dem Gelände des liebevoll „Mount Schörgi“ genannten Rodelberges neben dem Friedhofsparkplatz. Stefanie Erber: „Die Kinder wurden am Montag in der Früh von den Galliern in ihrem kleinen gallischen Dorf begrüßt und am Mittwoch Abend nach einer Schnitzeljagd durch ganz Weißenkirchen von den Eltern abgeholt. Die Highlights dieses Jungscharlagers waren auf jeden Fall der Überfall der Römer, bei dem die Jungscharflagge und ein Schatz gestohlen wurden und die Olympischen Spiele am Dienstag Vormittag, bei denen auch die kreativen „Lagerleiberl“ gestaltet wurden.“ Am Dienstag Abend konnten sich die Kinder an der Party und an einem Asterix-und-Obelix-Film erfreuen. Während der drei Tage waren die Kinder auch bei unbeständigen Wetter immer voller Motivation dabei. Erber: „Alles in allem können wir auf ein ereignisreiches, spannendes und sonniges Jungscharlager zurückblicken.“


Comeback der Black OX Events

40 Joahr Aniada a Noar

Mit einem tollen Open Air Konzert der steirischen Gruppe „Aniada a Noar“ starteten Eventmanager Franz Mader und Gastronom Walter Kahri nach pandemiebedingter Pause am Donnerstag, 22. Juli 2021, wieder die Black OX Events. Bertl Pfundner, Andreas Safer und Wolfgang Moitz begeisterten im idyllischen Innenhof des Gasthauses „Zum Schwarzen Ochsen“ mit Geige, Gitarre, Akkordeon, Dudelsack, Maultrommel, Flöten und etlichen weiteren Instrumenten und Gesang mit ihrer unverwechselbar eigenwilligen Volksmusik das Publikum. Die drei Musiker, die seit 40 Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen betonten, wie sehr sie sich über das Spielen vor Publikum freuten und bedankten sich bei den Veranstaltern für die nette Gastfreundschaft und bei Patrick Rauch für die perfekte Unterstützung durch Licht und Ton. Walter Kahri: „Es war ein tolles Konzert und ein großartiger Neuanfang unter schwierigen Rahmenbedingungen.“ Die lückenlose 3G-Kontrolle und der Umstand, dass das Konzert im Freien stattfinden konnte, sorgten für ein sicheres Wohlgefühl. Franz Mader freute sich über den gelungenen Wiederbeginn:“ Ich hoffe, dass auch die nächsten Veranstaltungen, ein Konzert mit den Wiener Art Schrammeln mit Kurt Obermair am 11. August und das Sommerfest mit den Best Friends mit Thomas Strobl am 27. August ebenfalls unter günstigen Bedingungen stattfinden können.“ Michael Frühwirth, Melanie Stöger und Stefanie Erber, die als Abordnung der Weißenkirchner Landjugend das Konzert und das Schmankerlbuffet erleben konnten, waren ebenfalls begeistert. Kahri: „Ich lade seit geraumer Zeit bei jeder Veranstaltung der Black OX Events Vertreter der Landjugend ein, um so der Jugend die Kultur im Dorfwirtshaus nahe zu bringen.“


Vorzeigeprojekt für Tierwohl in Pönning

Regionalität schafft Wertschöpfung – Haas investiert € 600.000,- in neues Stallprojekt

Der Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ, Johannes Schmuckenschlager, und der Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, Wolfgang Ecker, präsentierten am Donnerstag, 27. Mai 2021 gemeinsam mit Stefan Winter, Chef der gleichnamigen Holzbaufirma, unter dem Motto „Regionalität schafft Wertschöpfung“ das neue Stallprojekt der Familie Dietmar Haas in Pönning. Schmuckenschlager betonte, dass neben der sicheren Versorgung der Bevölkerung die Landwirtschaft auch Arbeitgeber für die Wirtschaft sei. Das Land NÖ unterstützt daher landwirtschaftliche Investitionen, die hauptsächlich dem Stallbau dienen. Dabei verzeichnete die Landwirtschaftskammer während der Pandemie einen Anstieg auf etwa 3000 Anträge pro Jahr, was einer Steigerung von etwa 50% entspricht. Mit diesen Investitionen soll nicht nur die Umsetzung der technischen Entwicklung hinsichtlich der Vereinfachung und Digitalisierung von Arbeitsschritten unterstützt werden, sondern vor allem auch Verbesserungen hinsichtlich des Tierwohls erreicht werden. Gerade in der Schweinehaltung müssten für die marktgerechte Produktion in den nächsten Jahrzehnten große Anstrengungen unternommen werden. Mit dem Hinweis, dass mit einem Fördereuro volkswirtschaftlich vier Euro umgesetzt würden, verwies Schmuckenschlager auf die Stützung funktionierender Handwerksbetriebe und die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Landwirtschaft mit den Firmen der Region. Ecker wiederum betonte, dass Regionalität einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität liefere. Wirtschaft belebe die Region, durch Wertschöpfung würden Arbeitsplätze und Lehrstellen in der Region geschaffen und die soziale Sicherheit gestärkt, so Ecker. Mit „Bleiben wir in der Region – kaufen wir in der Region“ verwies Ecker auf die notwendige Unterstützung regionaler Unternehmer. Durch Kooperationen mit den Gemeinden würden Bürgermeister unterstützt, Aufträge an regionale Firmen zu vergeben. Dietmar Haas, der mit dem neuen Stall den bestehenden Schweinemastbetrieb um etwa 500 Mastplätze erweitert, erläuterte, dass es ihm und seiner Familie mit dem neuen Vorzeigestall besonders auch um das Tierwohl ging. Insgesamt werden rund € 600.000,- an Errichtungskosten in die regionale Wirtschaft gesteckt, wobei Haas mit einer Amortisationszeit von 15 bis 20 Jahren rechnet: „Ich hoffe, dass in Zukunft der Schweinepreis passt und die Kunden regionales Fleisch kauft“. Zimmermann Stefan Winter, Inhaber der gleichnamigen Holzbaufirma aus Kasten, lobte den Bauherrn: „Wir wurden von der Familie Haas bestens versorgt, die Bauabwicklung, bei der rund 120 m³ Holz verarbeitet wurden, 100 m³ wurden dabei vom Bauherrn selbst zur Verfügung gestellt, hat bestens geklappt.“ Die Firma Winter errichtete nicht nur den Stall, sondern kümmerte sich auch um den Innenausbau, Spengler- und Dacharbeiten. Bei der anschließenden Führung durch den neuen Stall konnten Schmuckenschlager, Ecker, Winter und die weiteren Gäste von der Funktionalität des neuen Tierwohl-Stalls überzeugen. Dietmar Haas: „Wir sind Mitglied der Erzeugergemeinschaft ‚Gut Streitdorf‘ und wollen mit dem so genannten ‚Voralpenschwein‘ besondere Qualität anbieten.“ Jährlich sollen so 1500 Schweine gemästet und verkauft werden. Mit „unsere Ferkel beziehen wir ebenfalls aus der Nähe, sie kommen aus Phyra“, betont Haas die Regionalität des Betriebes.


Rohbau wächst rasant

Bau der Dreifachtennishalle im Zeitplan

Am Donnerstag, 29. April, konnte sich Bürgermeister Reinhard Breitner vom Baufortschritt der neuen Dreifachtennishalle im Betriebsgebiet Perschling überzeugen. Bauherr DI Andreas Munk: „Wir hatten bis jetzt gutes Wetter, alle Terminvorgaben konnten bis jetzt eingehalten werden und wir werden wie geplant mit der Wintersaison im September 2021 starten.“ Munk führte durch die im Rohbau fertigen Räume für den Golfsimulator, für die Büros der Fa. eTennis, für die Longe und für die Sanitäranlagen und stellte das Konzept vor. Munk: „Die Bestellungen der Abonnements (30 Wochen von Mitte September bis Mitte April) zeigen ein großes Spielerinteresse, der geplante Golfsimulator mit dem man auf Golfplätzen der ganzen Welt spielen kann wurde schon oft angefragt.“ Das Besondere an der großzügigen Dreifachtennishalle ist die automatisierte Organisation und Verwaltung, ein Produkt, das DI Munk entwickelt hat und mit seiner Firma eTennis europaweit anbietet. Munk: „Für eine dauerhafte Besetzung mit Personal ist die Anlage zu klein, größere Anlagen sind aber nur in Ballungsräumen wirtschaftlich machbar“ und sieht in seinem Konzept eine gute Zukunft für kleinere, dezentrale Tennishallen. Zudem liegt Munk vor allem die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit am Herzen. Einerseits könnten im Sommer auch bei schlechten Witterungsverhältnissen Trainingscamps für Kinder und Jugendliche in den Hallen abgehalten werden und andererseits wäre durch die Nutzung im Winter eine ganzjährige Trainingsmöglichkeit gegeben. Munk: „Ich versuche, für die Jugendarbeit Sponsorengelder aufzutreiben und werde auch einen eigenen finanzielle Beitrag zu leisten, damit die Hallennutzung für Kinder preisgünstig ist und damit die Kosten für die Eltern nicht zu hoch werden.“

Für den Hallenbau hat Munk versucht, Firmen aus der Umgebung mit den Arbeiten zu betrauen. Die Baumeisterarbeiten erledigt die Fa. Höfler aus Etzersdorf, die bereits im Betriebsgebiet einen Lagerplatz betreibt. Die Fenster und Türen kommen aus Getzersdorf (Fa. Rekord), die Elektroinstallationen erledigt die Fa. Brandstetter aus Böheimkirchen. Der Hallenbau mit Holzleimbindern wird von der Fa. Hödl aus Mautern durchgeführt. Munk: „Firmengründer ZM Helmut Hödl hat dreißigjährige Erfahrung im Hallenbau, sein Sohn und jetziger Firmenchef DI Christoph Hödl hat viel Erfahrung mit Tennishallen, hat er doch in seiner Jugend intensiv trainiert und eine Laufbahn als Profitennisspieler verfolgt.“

Bgm. Reinhard Breitner und eTennis-Chef DI Andreas Munk (von links) vor der im Bau befindlichen Dreifachtennishalle


Zweimal Silber, zweilmal Bronze bei AB-HOF-Messe, Gold und Bronze bei DESTILLATA

Edelbrandsommelier Franz Gruber höchst erfolgreich

Mit zwei 2. Plätzen und zwei 3. Plätzen bei der AB-HOF-Messe Wieselburg (Juni 2021) und mit Gold und Bronze bei der Destillata 2021 erlangte Edelbrandsommelier Franz Gruber begehrte Auszeichnungen. In der Bewertung „Die goldene Birne“ gab es für den Birnensaft einen 2. Platz, für den Apfel-Birnenmost eine 3. Platz. In der Bewertung „Das goldene Stamperl“ erreichte Gruber bei der AB-HOF-Messe Wieselburg einen 2. Platz für den Zirbenlikör und einen 3. Platz für den Nusslikör. Mit der Einreichung seiner Edelbrände bei der Destillata 2021, stellte sich Gruber heuer bereits zum zweiten Mal dem internationalen Vergleich und erhielt unter den weltbesten Spirituosen eine Goldmedaille für den „Zigarrenbrand Hefebrand Eichenfass“ und eine Bronzemedaille für seinen Aronialikör. Gruber, der bis zur Pensionierung im Jahr 2015 als Tischler arbeitete, beschäftigt sich seit 2003 mit dem Herstellen von Mosten, Säften, Likören und Edelbränden. In seiner „Kost Bar“ im 19er Haus in Thalheim bietet er jeden Freitag ab 17.00 Uhr er seine Erzeugnisse neben seinen prämierten Spezialitäten im Ab-Hof-Verkauf oder nach telefonischer Vereinbarung (0676 3003713) an. Unterstützung bei der bisweilen zeitraubenden Produktion erhält Gruber durch Gattin Roswitha und Sohn Stefan, das verwendete Obst stammt zur Gänze aus der Region.


Blick zum Nachbarn: Gratiszustellung des Mittelpunktweines

Zustellfirma Rene Figl unterstützt Mittelpunktswinzer

Seit Kurzem bieten die Winzer der Mittelpunktgemeinde Kapelln, Christine und Florian Baumgartner, Verena und Wolfgang Lambeck sowie Maria und Alfred Ruthmair ihre Weine in einem gemeinsamen Package zu sechs Flaschen an. Das Besondere ist, dass mit dem Kauf der Weine auch die virtuelle Teilnahme an der Weinverkostung möglich gemacht wird, indem man einen Link zur Videoaufzeichnung der Weinverkostung erhält. Nunmehr erklärte Rebecca Figl-Gattinger, dass die Zustellfirma, die sie mit ihrem Gatten Rene betreibt, die Lieferung der Weinsets gratis übernimmt. Figl-Gattinger: „Gerade in Zeiten wie diesen ist es notwendig, zusammenzuhalten! Wir wollen damit unsere Betriebe bei der Direktvermarktung unterstützen.“


Blick zum Nachbarn: Weinverkostung einmal anders

Mittelpunktsweine in Coronazeiten verkostet

Coronabedingt fand die Weinverkostung der Mittelpunktsweine von Kapelln heuer anders statt: Der Präsident des Weinbauverbandes NÖ, Reinhard Zöchmann, der Präsident der Weinbrüder von Kapelln, Andreas Leitner, und Haubenkoch Michael Nährer verkosteten die Weine der Mittelpunktsgemeinde Kapelln virtuell in einer Videokonferenz. Mit der Möglichkeit die Mittelpunktsweine bei den Winzern der Marktgemeinde, Christine und Florian Baumgartner, Maria und Alfred Ruthmair, sowie Verena und Wolfgang Lambeck in Form eines Weinsets zu erwerben, kann auch heuer die traditionelle Mittelpunktsweinkost zu Hause nachvollzogen werden. Dazu gibt es dann auch den Link für die jeweilige Videoaufzeichnung der Verkostung, die man zu Hause gemütlich mitverfolgen kann. Bestellungen nehmen die Winzer der Marktgemeinde gerne entgegen.

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Weinverkostung des Mittelpunktweines in Kapelln, Christine und Florian Baumgartner, Bgm. Ing. Alois Vogl, Maria und Alfred Ruthmair sowie Andrea und Wolfgang Lambeck (von links) präsentieren die vorzüglichen Weine der Mittelpunktsgemeinde Kapelln.