Perschling

Peter Nussbaumer


Covid-19 – Zahlen und Grafiken

Hier gibt es seit 25. Februar 2020 täglich um etwa 15.00 Uhr die Zahlen und Grafiken über die Entwicklung der Covid-19-Pandemie in Österreich!

==> Zahlen und Diagramme <==

==> Gratis-Antigentests_Apotheken <==

==> Hier gibt es die Informationen zur kostenlosen Testung NÖ <==

Auszugsweise für die Umgebung von Perschling (Stand 22. Februar):

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==> Corona-Schnelltests-der-AKNOe-und-WKNOe-in-Niederösterreich <==

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Mietschafe in Perschling

Schäfer Andreas Kapitzke vermietet „Öko-Rasenmäääääher“

55 Bretonische Zwergschafe zählt die Herde von Andreas Kapitzke aus Perschling. Die 18 Schafe, 37 Böcke und Hammel verbringen derzeit getrennt den Winter auf den Winterweiden. Vom Frühjahr bis in den Herbst werden sie in Gruppen ab vier Stück vermietet, um Wiesen, vor allem mit schwer zugänglichen Stellen, Hänge, Ödland oder Baumpflanzungen usw. zu mähen. Speziell die männlichen Teams sind geeignet, auch verbuschte Wiesen abzuräumen, versichert Schäfer Kapitzke. Der gebürtige Deutsche lebt seit über 20 Jahren in Österreich und seit 2013 in Perschling.

Vor über fünf Jahren kamen Kapitzke und seine Freundin in Amstetten auf die Idee, ihr etwa 5000 m² größes Grundstück, eine ehemalige Pferdekoppel, nicht mit der Hand sondern durch Schafe pflegen zu lassen und Andreas Kapitzke, von Beruf Agrochemiker und Betriebselektriker, wurde zum Hobbyschäfer. „Reich werden kann man damit nicht,“ sagt Kapitzke „ich bin froh, wenn am Ende des Jahres höchstens ein dreistelliges Minus unter der Ein- und Ausgabenrechnung steht.“ Der Preis für die Mietherde wird je nach Mietdauer und Objektbeschaffenheit vereinbart. Neben den Futterkosten im Winter, fallen vor allem Pacht für die Winterweide, Tierarztrechnungen und vor allem Transportkosten an. Kapitzke: „Ich besuche meine vermieteten Herden und kontrolliere unangekündigt, ob alles in Ordnung ist. Da kommen neben An- und Abtransport der Tiere noch viele gefahrene Kilometer dazu.“ Die entfernteste Herde war bei der Hohen Wand stationiert, eine Anfrage aus Südtirol musste Kapitzke wegen der Entfernung ablehnen. Österreichweite Aufmerksamkeit erreichte im August 2020 eine ausgebüxte Herde von sechs Tieren in Wien Währing, die erst nach Tagen mit Hilfe der Polizei eingefangen und unversehrt zurück gebracht werden konnte.

Etwa zehn Herden werden über den Sommer vermietet und bleiben von einigen Wochen bis zu einer ganzen Saison im Einsatz. Zuvor werden sie im Frühjahr geschoren. Kapitzke: „Wegen der Kleinheit meiner Zwergschafe habe ich mir einen eigenen Schurtisch gebaut, damit ich die Schafe im Stehen scheren kann.“ Die Wolle, die den Schafen das Überwintern im Freien ermöglicht, ist wertlos und kann nur zur Düngerherstellung verwendet werden.

Vor allem bei Familien mit Kindern sind die Öko-Rasenmääääääher, wie Kapitzke seine „Mitarbeiter“ gerne nennt, sehr beliebt. Informationen zu den Mietschafen kann man im Internet unter http://mietschafe.at abrufen.


Unglaubliche Stierhatz in Haselbach

Hunde hetzen Hochlandrinder

Unglaubliche Szenen spielten sich am Freitag, 12. 2., zu Mittag in Haselbach ab. Kevin Kobam saß mit seinen Eltern, Gabriele und Josef Kobam, und Onkel Alois Siedl beim Mittagstisch, als sie zufällig am Feldweg oberhalb der Koppel der Hochlandrinder von Kevin Kobam eine Frau mit zwei unangeleinten Hunden spazieren sahen. Plötzlich schlüpften die Hunde unter den Elektrozaun, rannten mit Gebell auf die Rinder zu und scheuchten sie auf. Die drei Stiere schreckten in ihrer Mittagsruhe auf und rannten außer sich in Panik davon, trampelten den Zaun nieder und suchten über die Straße das Weite. Schwester Claudia, die die Situation beobachtete: „Mein Bruder, Papa und Onkel Lois rannten gleich raus. Papa hielt die Autos auf, Kevin rannte zu den Kühen und Onkel Lois, setzte sich ins Auto um die Frau zu erwischen, jedoch war diese auf einmal wie vom Erdboden verschluckt.“ Die Hundehalterin hatte ihre Tiere rasch in ihr Auto verfrachtet und war davon gefahren.

Es dauerte zwei Stunden, nachdem mit Hilfe der Nachbarn die Rinder eingefangen, der Zaun repariert und die Rinder wieder in ihrem Gehege waren. Claudia: „Nicht auszumalen, was da alles passieren hätte können, wenn beispielsweise ein Auto auf ein Rind aufgefahren oder ein Dorfbewohner auf die panischen Stiere gestoßen wäre … Gottseidank ist nichts Schlimmes passiert. Die Tiere waren jedenfalls so erschöpft, dass sie den ganzen Tag nur herum gelegen sind, um das Ganze zu verkraften, es geht ihnen auch wieder gut.“


AntiGen-Testungen in Perschling möglich

Dienstag und Donnerstag von 16:00 bis 19:00

Ab Donnerstag, 11. Februar, wird im Gemeindeamt Perschling eine Teststraße für AntiGen-Testungen eingerichtet. Dann ist möglich, sich jeweils am Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 19.00 Uhr testen zu lassen. Bgm. Reinhard Breitner:“Die Idee zu dieser Teststraße entstand während einer unserer wöchentlichen Videokonferenzen aller Bürgermeister des Bezirks mit BH Mag. Josef Kronister, bei der eine Testmöglichkeit in unserer Region vorgeschlagen wurde.“ Die Teststraße im Durchgangsbereich vom Parkplatz Dr. Haas zum Gemeindehof wird medizinisch vom RK-Herzogenburg betreut, die organisatorischen Arbeiten werden durch freiwillige Helfer aus den Gemeinden Kapelln und Perschling, sowie im Bedarfsfall auch aus Würmla erledigt.

Anmeldungen zur Testung sind unter https://www.testung.at/anmeldung/ möglich.


FF Perschling: Kommando bestätigt

Trotz Coronapandemie beeindruckende Leistungen erbracht, neues HLF1 kommt im September

Am 29. Jänner leitete Bgm. Reinhard Breitner die Wahlen für das Kommando der FF Perschling, das überzeugend bestätigt wurde. Das Führungsteam, das seit 2013 die FF in Perschling leitet – OBI Christoph Eigner als Kommandant, BI Philipp Poschmaier als Kommandantstellvertreter und Verwalter Gregor Jilch wurden mit der Weiterführung betraut. Kdt. Christoph Eigner: „Bedingt durch die Pandemie war das abgelaufene Jahr ein ruhiges.“ Trotzdem konnten Nikola Babic, Erich Golembiowski, Stefan Kuntner und Simon Schwab das Funkleistungsabzeichen in Gold ablegen. Eigner: „Besonders Schwab beeindruckte mit seiner Leistung – bei knapp 500 Kandidaten aus ganz Niederösterreich belegte er mit 296 von 300 möglichen Punkten den 45. Platz!“ Die FF Perschling zählt derzeit 46 aktive Mitglieder, 9 Mitglieder in Reserve und 6 Jugendfeuerwehrleute. Bei insgesamt 217 Ereignissen erbrachten 947 Mitglieder im Jahr 2020 2112 Arbeitsstunden für die Allgemeinheit. Darunter fielen 20 Einsätze (14 technische, 5 Brandeinsätze und eine Brandsicherungswache) mit 185 Einsatzstunden und 157 Mitgliedern, sowie 5 Übungen mit 188 Übungsstunden und 74 Mitgliedern. An vier Kursen nahmen 11 Mitglieder mit 96 Kursstunden teil. Für 2021 steht die Inbetriebnahme eines HLF1 im September an, das das LF aus dem Jahr 1984 ersetzen wird. Das Besondere am neuen Fahrzeug ist, dass es mit Hilfe von wechselbaren Rollcontainern je nach Einsatzart unterschiedlich mit Gerätschaften und Hilfsmaterial bestückt werden kann. Ob es im laufendem Jahr wieder ein Fest geben wird, ist fraglich. Eigner: „Wir würden gerne unser Fest Ende Juni durchführen, sind aber skeptisch, ob dies möglich sein wird.“ Bgm. Reinhard Breitner lobte die Arbeit der FF Perschling und dankte dessem Kommando, dass es sich weiter zur Verfügung gestellt hat: „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Gemeindebürger freiwillig in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Besonders im Kommando übernimmt man dabei eine nicht unerhebliche Verantwortung.“

Die Mitgliederversammlung der FF Perschling im Gemeindesaal beschränkte sich im Wesentlichen auf die Wahl des Kommandos, von links: Bgm. Reinhard Breitner, Kdt. OBI Christoph Eigner, Kdtstv. BI Philipp Poschmaier und der Leiter des Verwaltungsdienstes V Gregor Jilch


FF Thalheim: Kommando bestätigt

Blick zum Nachbarn: Kontinuität beruhigt

Am Freitag, 22. Jänner lud die FF Thalheim zur Mitgliederversammlung in die Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses. Kapellns Bgm. Ing. Alois Vogl leitete die Neuwahlen, die das bestehende Kommando überzeugend bestätigten. Vogl: „Ich bin froh und dankbar, dass sich Kdt. OBI Wilhelm Eigner, der vor sechs Jahren die Leitung der Wehr übernommen hatte, wieder zur Wahl gestellt hat und angenommen hat.“ Kommandostellvertreter bleibt BI Martin Gräll aus Gunnersdorf, Verwalter Anton Nolz aus Obermiesting, seine Stellvertreterin bleibt VM Andrea Tscherny aus Thalheim. Die Feuerwehr Thalheim zählt derzeit 55 aktive Mitglieder und 10 Reservisten. Das abgelaufene Arbeitsjahr war ein ruhiges – bei sechs Einsätzen (3 Brandeinsätze, 3 technische) und 10 Übungen wurden bei 104 Tätigkeiten insgesamt 1845 freiwillige Arbeitsstunden für die Bevölkerung erbracht. Eigner: „Wir warten alle auf das Ende der Covid-19 Pandemie, dann wird wieder der normale Übungs- und Veranstaltungsbetrieb möglich sein.“ Für 2021 sind die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen und einige Erhaltungsarbeiten im FF-Haus geplant. Eigner: „Unsere Fahrzeuge sind technisch bestens im Stand, erst 2026 ist die Ersatzanschaffung für unser KLFW 1000 geplant.“


Dreifachtennishalle – Eröffnung im Herbst 2021

Im Gewebepark Perschling entsteht modernste Tennishalle Österreichs

Bei Wieselbruck, im Gewerbepark der Gemeinden Kapelln, Perschling und Würmla, entsteht ab Februar 2021 die modernste Tennishalle Österreichs. Geht alles nach Plan, dannn kann schon im Sommer die Halle eröffnet und in der Wintersaison ab 1. September 2021 benützt werden. DI Andreas Munk, selbst passionerter Tennisspieler und Obmann des TC Kapelln, ist Gründer und Geschäftsführer von eTennis, einer Firma, die All-In-One Lösungen für Sportanlagen aller Größen anbietet. Munk: „Hätte ich 2011 in unserem Verein nicht die Chance erhalten, auf Online Reservierung umzustellen, hätte ich nie mit eTennis begonnen. Heute ist eTennis in 7 Ländern Europas im Einsatz und die Kundenanzahl hat sich allein im letzten Jahr verdoppelt.“ Der Erfolg von eTennis erlaubt es Munk nunmehr, mit der Errichtung der Dreifachtennishalle die Region und die Tennisspieler der Region am Erfolg teilhaben zu lassen. Munk: „Mir ist insbesondere die Jugend sehr wichtig – wir haben so viele Kinder und Jugendliche die im Sommer bei uns im Verein spielen, dann aber über den Winter pausieren müssen. Auch Tenniscamps sollen künftig genauso wie das Tennistraining witterungsunabhängig mit der Tennishalle als Ausweichquartier möglich sein. Im letzten Jahr war beispielsweise beim Kinder-Camp des UTC Kapelln von Montag bis Mittwoch Regenwetter und somit war die Trainings“woche“ nur zwei Tage lang. Auch das wöchentliche Training ist bei Regen oder extremer Hitze ab und zu ausgefallen.“ Die neue Halle ist durch die Klimatisierung (dank der 200KW PV Anlage ökologisch) also auch bei Hitzeperioden eine Ausweichmöglichkeit anstatt bei 35°C nachmittags mit den Kindern im Freien zu trainieren. Munk: „Als Obmann des UTC Kapelln ist es mir aber wichtig zu betonen, dass die Halle natürlich nicht als Konkurrenz zu den Vereinsplätzen stehen soll, sondern eine Ergänzung ist. Wenn das Wetter passt, wird jeder Tennisspieler sich auch zukünftig für die Freiluft entscheiden.“

Die neue Halle, die auf drei Plätzen mit innovativen Kunstsandbelag ausgestattet sein wird, bietet die Möglichkeit auch im Winter auf Sand zu spielen und vermeidet somit die Umstellungsphase im Frühjahr. Durch den Einsatz von eTennis wird der Betrieb automatisiert und digitalisiert. Dazu zählen die Steuerung des Zutritts mit PIN Codes und die Steuerung des Lichts auf Basis eingetragener Reservierungen. Moderne Sanitär-Räume mit barrierefreier WC Anlage sowie eine gemütliche Lounge mit Sitzgelegenheiten und Getränke- und Snackautomaten werden zur Verfügung stehen. Die Tennishalle wird außerdem das eTennis Team in einem modernen Büro beherbergen. Für einen weiteren Raum mit knapp 40m² sind verschiedene Verwendungen möglich, so stehen etwa ein Tennis-Shop mit Bespannservice oder ein professioneller Golf-Simulator oder ein Fitness-Raum für den Trainingsbetrieb im Raum. Ja und sogar die Reservierung von Winter Abos für die Saison 2021/22 ist schon unter https://www.tennishalle-perschling.at/aboplaner möglich.

Bgm. Reinhard Breitner: „Ich freue mich natürlich sehr auf die neue Halle. Sie gibt nicht nur den Tennissportlern neue Möglichkeiten, sondern hebt die Lebensqualität unserer Gemeinden.“ Alle Informationen zu eTennis und zur Tennishalle sind unter https://www.etennis.at/ bzw. https://www.tennishalle-perschling.at/ abzurufen.


Blick zum Nachbarn – FF Kapelln: Kommando bestätigt

2020 sechs Jungfeuerwehrmännder ausgebildet

Am Freitag, 15. Jänner 2021, führte die FF Kapelln die Neuwahlen zum Kommando durch. Covid-19 gerecht konnten die Mitglieder hintereinander mit Abstand im Einbahnverkehr im FF-Haus die Stimme abgeben. Bgm. Alois Vogl leitete die Wahl, bei der das Kommando überzeugend bestätigt wurde, und nahm die Angelobung vor. Kdt. OBI Burger, Kdtstv. BI Dieter Schicklgruber, V Stefan Ratzinger und sein Stv. Johann Baumgartner werden auch in den nächsten fünf Jahren der Wehr voran stehen. Burger informierte seine Mitgliedern statt mit einer Ansprache mit einem Brief, den er jedem aushändigte. In seinem Rückblick auf seine erste Periode als Kommandant kann Burger auf den Neuzugang von 12 Kameraden, die Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges (VW – Bus), die Anschaffung von 42 neuen Helmen und die Erweiterung des FF-Hauses um einen Umkleideraum verweisen. Als besonderes Highlight des Jahres 2020 stellte Burger den Abschluss der Grundausbildung von 6 Jungkameraden vor. 2021 feiert die FF Kapelln ihr 140-jähriges Bestandsjubiläum. Ob es dazu eine größere Feier im Rahmen der Florianifeier geben wird steht genauso in den Sternen wie die Abhaltung eines Feuerwehrfestes, das üblicherweise Mitte Mai stattfinden würde. Burger: „Wir haben jedenfalls sicherheitshalber keine derartigen Einnahmen für 2021 budgetiert.“

hzg_03_ff_wahl_kapellnVerwalter Stefan Ratzinger, Kdtstv. Dieter Schicklgruber, Kdt. Thomas Burger, Verwalterstv. Johann Baumgartner und Bgm. Alois Vogl (von links)


Dreikönigsaktion der Kath. Jungschar

Unter Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen waren die Sternsinger auch im heurigem Jahr in der Marktgemeinde Kapelln unterwegs und sammelten insgesamt 3.148,- €. Die Leitung der Aktion lag in den Händen von Christiana Baumgartner und Verena Lambeck.

Die Sternsinger der Pfarre Murstetten besuchten gemeinsam mit Pfarrer Josef Balteanu am 2. und 3. Jänner die Ortschaften der Pfarre und überbrachten jeweils an einem zentralen Punkt die Segenswünsche. Mag. Rosemarie Schmetterer aus Murstetten leitet nicht nur die Schola der Pfarre, sondern bereute auch die Sternsinger. Der Spendenertrag war 1.240,- €

Die Aktion der Kath. Jungschar Weißenkirchen wurde wie in den letzten Jahren durch Hausbesuche durchgeführt, allerdings mit Abstand, ohne Gesang und ohne das Haus zu betreten. Die Aktion wurde von Stefanie Erber geleitet und an vier Nachmittagen vom 2. bis 5. Jänner durchgeführt, die Summe der Spenden betrug 4.132,- € und übertraf damit das Vorjahresergebnis um etwa 680,- €.