Perschling

Peter Nussbaumer


UA-Übung: 61 Einsatzkräfte bergen Brandopfer

Unterabschnitt Perschlingtal probte erfolgreich den Ernstfall

Am Montag, 15. April, lud die FF Thahlheim die Wehren des Unterabschnitts Perschlingtal zur Übung nach Ziegelhausen. Nach der Alarmierung um 19.00 Uhr durch die FF Thalheim rückten die Feuerwehren aus Kapelln, Perschling, Murstetten und Langmannersdorf mit insgesamt 61 Einsatzkräften im Minutentakt am Einsatzort, Ziegelhausen 5, an. Im Hause von Alfred Stuphann war durch eine Zündelei ein Brand ausgebrochen, zwei Personen retteten sich auf den Dachboden, der schließlich durch eine verklemmte Luckentür nicht mehr von unten zugänglich war. Nach dem ersten erfolgreichen Löschangriff im Erdgeschoß des Gebäudes und der Nachschau durch Atemschutztrupps machte sich eine Person durch Aufstoßen von Dachziegeln bemerkbar, sodass in Folge eine Rettung nur von außen über das Dach möglich war. Die zweite, mittlerweile leblose Person wurde schließlich erfolgreich über das Dach ins Freie gebracht und über die Leiter gerettet. Zwischenzeitlich konnte durch massiven Löschangriff nicht nur das Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude verhindert, sondern auch zwei Fahrzeuge ins Freie gebracht werden. Die Löschwasserversorgung erfolgte durch zwei Hydranten, wobei auch eine mehrere hundert Meter lange Löschleitung herzustellen war.

Kdt. Willi Eigner bedankte sich bei Alfred Stuphann für die Überlassung des zum Abbruch bestimmten Einfamilienhauses und bei UAKdt. Franz Buchinger für die Unterstützung bei der Ausarbeitung der Übung. Buchinger lobte die FF Thalheim für die gelungene Übung und hob vor allem die besonnene  Arbeit des Einsatzleiters Martin Gräll hervor, der bei situationsbedingten Problemlösungen Nervenstärke bewies. In der Nachbesprechung am Übungsgelände wurden von den Gruppenkommandanten der anwesenden Feuerwehren Übungserfahrungen ausgetauscht, was den Sinn und Erfolg derartiger Übungen zeigte. Übungsbeobachter Horst Hoffmann (FF Herzogenburg) führte Positives aber auch Verbesserungswürdiges an und lobte den Übungsablauf. Bgm. Alois Vogl von der Marktgemeinde Kapelln dankte den Einsatzkräften für deren unermüdliche und ehrenamtliche Arbeit und lud zur Jause ins Feuerwehrhaus Thalheim.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Mitgliederversammlung der FF Perschling

„Alles, worum ich mich nicht kümmern muss, ist großartig“

Am Freitag, 25. Jänner, konnte Kdt. Christoph Eigner im Gasthaus Wurlitzer gemeinsam mit seinen Sachbearbeitern einen großartigen Bericht über das Arbeitsjahr 2018 geben. Trotz größerer Ausgaben für Bekleidung und Fahrzeugerhaltung konnte das Budget beinahe ausgeglichen gehalten werden, wie Verwalter Gregor Jilch erläuterte. Fahrmeister Herbert Gruber verwies jedoch auf den Umstand, dass das Löschfahrzeug aus dem Baujahr 1984 schon in die Jahre gekommen sei. Der Sachbearbeiter Atemschutz, Albert Schwab, verwies auf den Umstand, dass von 49 aktiven Mitgliedern 37 Atemschutzträger sind, die die vorgegebenen Untersuchungen absolviert haben und es sechs Schulungen und zwei Übungen gegeben habe. Nikola Babic erinnerte, dass die Website der Feuerwehr Perschling unter http://www.ff-perschling.at aufgerufen werden könne. Kdt. Eigner betonte die gute Zusammenarbeit innerhalb der Wehr und sprach mit „Alles, worum ich mich nicht kümmern muss, ist großartig“ seine Wertschätzung für die geleisteten Aufgaben an. Bruder Anton Eigner, der seit Jahren in Michelbach wohnt, wurde von der Feuerwehr Perschling zur Feuerwehr Michelbach überstellt. Besondere Freude macht aber der Umstand, dass die Feuerwehrjugend unter der Leitung von Christian Herzog gut aufgestellt ist und sich wöchentlich trifft. Nach den Grußbotschaften von Vizebgm. Franz Erber und UAKdt. Franz Buchinger gratulierte Kdt. Eigner seinem Stellvertreter Philipp Poschmaier zur Geburt seines ersten Kindes, Lorenz. Mit der Übergabe der Beförderungen, Auszeichnungen und Dank an die Fahrzeugpatinnen für die tatkräftige Unterstützung schloss der offizielle Teil der Versammlung.

Die FF Perschling hat 65 Mitglieder (49 aktive, 9 Reserve, 7 Jugend) und bei 22 Einsätzen (151 Mitglieder, 464 Stunden), 35 Übungen (230 Mitglieder, 525 Stunden) und 33 Ausbildungskursen (19 Mitglieder, 257 Kursteilnahmestunden) im Jahr 2018 einen Gesamtaufwand von 295 Tätigkeiten (1213 Mitglieder, 3289 Stunden) vorzuweisen. Bernhard Schwab und Georg Golembiowski legten das Leistungsabzeichen in Bronze ab. Jamie Lee Siebenhandl wurde zum Jugendfeuerwehrmann, Bernhard Schwab zum Feuerwehrmann, Florian Buchinger zum Hauptfeuerwehrmann, Matthias Hubbauer zum Löschmeister, Nikola Babic zum Löschmeister und Stefan Kuntner zum Löschmeister befördert.


Ball der FF Murstetten

Tombola, Versteigerung, Mitternachtseinlage und feinste Tanzmusik

Mit einem vielfältigen Programm sorgte die FF Murstetten am Samstag, 19. Jänner 2019, im Saal des Gasthauses der Familie Kahri für einen unterhaltsamen Ball. Kdt. Dominik Dorner freute sich über guten Besuch, viele Ehrengäste und die Vertreter der umliegenden Feuerwehren, EBR Johann Bauer mit Gattin Maria, Kdtstv. Philipp Poschmaier (FF Perschling), UAKdt. Franz Buchinger, Kdtstv. Max Ovecka (FF St. Pölten-Stadt) mit Gattin Elisabeth, Bezirksfeuerwehrarzt Dr. Gerald Gudernatsch, Bgm. Reinhard Breitner mit Gattin Erika, Kdtstv. Matthias Schmidt mit Gattin Anita, Kdt. Willi Eigner (FF Thalheim) mit Gattin Christa, Kdt. Dominik Dorner mit Gattin Bianca, Kdt. Peter Luger (FF Langmannersdorf), V Michael Franz, Stefanie Renner, Kdt. Franz Schabschneider (FF Rapoltenbach) mit Gattin Veronika, EOBI Dominik Dorner mit Gattin Maria und Ehrenringträger Josef Schwendt mit Gattin Ingrid. Bezirksfeuerwehrarzt Dr. Gerald Gudernatsch versteigerte gekonnt und mit viel Humor prächtige Torten und trug so mit dem Erlös zum Erfolg des Tanzevents bei. Kdt. Dominik Dorner führte mit Christoph Brandstetter die Tombola, bei der Jessica Schwarz als Glücksengerl wirkte, mit vielen schönen und wertvollen Preisen durch. Der Hauptpreis, eine Grillschale, gespendet von der Kunstschlosserei Wiebogen aus Gumperding, ging an Kdtstv. Matthias Schmidt und blieb so in den Reihen der Feuerwehr. Mit einer Mitternachtseinlage sorgten die Murstettner Florianis für beste Unterhaltung,  Alois Siedl und Philipp Breitner brachten einen Sketch rund um eine kaputte Schreibmaschine, der aus dem Publikum geholte Andreas Zuchna ergänzte perfekt die Tanzperformance von Dominik Himsel . Schwungvolle und variantenreiche Tanzmusik von Sunnyhills unter Bandleader Peter Schwingenschlögl und das perfekte Service des Teams des „Schwarzen Ochsen“ trugen zum Erfolg der Balls bei, als Besonderheit gab es als Damenspenden Schokokuchen im Glas, die von Bianca Dorner und Stefanie Renner gebacken worden waren. Zwei Ballbesucherinnen aus Murstetten, Doris Herman und Anna Bollenberger, wurde mit einem gemeinsamen „Happy Birthday“ von Band und Ballgästen zum Geburtstag gratuliert.

Fotos: Peter Nussbaumer


Hermannshöhle, Bullenshow und Fossilienwelt

Ausflug der FF Perschling

Am Samstag, 6. Oktober, führte die FF Perschling für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des diesjährigen Feuerwehrfestes als Dankeschön einen Auflug in die Hermannshöhle, zur Bullenshow auf der Rams und in die Fosilienwelt Stetten bei Korneuburg durch. 65 Personen nahmen an der von Kdt. Christoph Eigner perfekt organisierten Tagesfahrt teil. Zum Abschluss lud die FF Perschling im Heurigenlokal s’Kellerstöckl Hochenthaner zum Abendessen.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Gelungenes Bezirksmusikfest

23 Blasmusikkapellen zeigten ihr Können

Mit einem fulminanten Großkonzert, an dem 19 Blasmusikkapellen aus dem Bereich der Bezirksarbeitsgemeinschaft St. Pölten und je zwei aus der Bezirksarbeitsgemeinschaft Krems, bzw. Tulln mitspielten, endete am Sonntag, 23. September, das Bezirksmusikfest mit Marschmusikbewertung in Murstetten. Für den Musikverein Murstetten mit Kapellmeister und Stabführer Andreas Kos war dieses Fest wohl der Höhepunkt der 50-Jahr-Jubiläumsfeier, die gemeinsam mit Mitgliedern der Feuerwehr und vielen freiwilligen Helfern bestens gemeistert wurde.

Das Fest begann bereits mit einem Frühschoppen um 11.00 Uhr, gespielt von der Werkskapelle Bauer aus Voitsberg. Um 14.00 Uhr begann die Marschmusikbewertung der 23 Blasmusikkapellen, bei der BAG-Obfrau Ingeborg Dockner gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Klaus König die Marschmusikbewertung moderierte und die einzelnen Kapellen und ihr Programm vorstellte. Ulrike Plochberger, Gerhard Schnabl und Andreas Eckerl führten die Bewertungen durch. In ihren Ansprachen bedankte sich Dockner beim Musikverein Murstetten für die perfekte Ausrichtung des Festes, Kapellmeister Andreas Kos wiederum dankte den 120 Helfern, die von Erika Breitner und Andrea Gräll koordiniert wurden. Außerdem dankte Kos den Anrainern, die nicht nur Unannehmlichkeiten bei den Vorbereitungsarbeiten, sondern auch den Festtags“Lärm“ ertragen mussten. Musikvereinsobmann Alois Siedl freute sich, dass eine Reihe von Ehrengästen der Einladung gefolgt waren, allen voran LAbg. Martin Michalitsch, Pfarrer Josef Balteanu, Bezirkshauptmann Mag. Josef Kronister, Bgm. Anton Priesching aus Würmla, Bgm. Alois Vogl aus Kapelln und Bgm. Reinhard Breitner. LAbg. Martin Michalitsch überbrachte nicht nur die Glückwünsche von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner sondern wies auf den hohen Wert der Blasmusikkultur im Land NÖ hin.

Bezirksstabführer Anton Artner verlas für jede teilnehmende Blaskapelle die erreichte Punktezahl und übergab gemeinsam mit BAG Obfrau Ingeborg Dockner und Musikvereinsobmann Alois Siedl an die Stabführer Urkunden und Weinpräsente. Mit der Landeshymne schloss um etwa 18.00 Uhr der offizielle Teil des Blasmusikfestes, der Musikverein Würmla sorgte mit einem Dämmerschoppen für einen gemütlichen Ausklang des gelungenen Festes.

Fotos: Peter Nussbaumer


Kuppelcup, Tanz, perfektes Service und Tombola

FF Gutenbrunn verteidigte Vorjahrestitel

Über ein sehr erfolgreiches Fest kann sich Kdt. Hans Peter Luger freuen: „Großes Lob gebührt unseren Sponsoren und dem Team, das zu diesem großartigen Fest beigetragen hat.“ Mit dem schon traditionellen Kuppelcup setzten die Langmannerdorfer am Freitag ihren ersten Festhöhepunkt. Die Wettkampfgruppe Gutenbrunn 1 konnte dabei ihren Vorjahressieg verteidigen und setzte sich im Bewerb, an dem 16 Gruppen teilnahmen, vor Mechters 2, Murstetten, Gutenbrunn Damen und Mechters 1 an die Spitze. Kdt. Luger bedankte sich bei den Bewertern aus benachbarten Feuerwehren sowie bei der Feuerwehr Perschling für die Zurverfügungstellung einer weiteren Tragkraftspritze und bei der Feuerwehr Johannesberg für die Zeitmessanlage. Am Samstag lud die FF Langmannersdorf zum nachmittäglichen Seniorentreff, der gerne angenommen wurde. Samstagabends sorgte die Tanzband „Absolut!“ für gute Unterhaltung, die LInedance-Tanzgruppe der „Lucky Liners“ boten einige Showtänze und wurde erst nach Draufgabe und einem gemeinsamen Tanz mit „Absolut!“ entlassen. Bei prächtigem Herbstwetter boten die Langmannersdorfer Feuerwehrkräfte am Sonntag perfektes Service, das durch eine vorzügliche Achterlbar und Kaffeebar ergänzt wurde. Mit der Verlosung um 19.00 Uhr fand das Fest der FF Langmannersdorf sein offizielles Ende. Kdt. Luger: „Wenn alles so gut klappt wie bisher, sind wir am Montag am Abend mit dem Aufräumen des Festes fertig und können die Maschinenhalle der Familie Figl-Fischelmaier wieder ihrer richtigen Verwendung zurückgeben.“ Der Hauptpreis der Tombola, bei der rund 5550 Lose verkauft wurden, ging an Adalbert Schwab aus Grunddorf. Der Preis, ein Flachbildfernsehschirm, wurde zur Hälfte von der Fa. Tauchner und der FF Langmannersdorf finanziert, Sohn Albert holte den Preis für seinen Vater ab.

Fotos: Peter Nussbaumer


Aubildungsübung des Unterabschnitts Perschlingtal für Atemschutzgeräteträger

Am Montag, 3. September, nahmen die Feuerwehren des Unterabschnitts 3 Perschlingtal, Kapelln, Langmannersdorf, Murstetten, Perschling und Thalheim, an der von der FF Perschling vorbereiteten Übung für Atemschutzgeräteträger teil. Zusätzlich unterstützte die FF Herzogenburg die Übung mit dem Atemschutzkompressor. UA-Kdt. Franz Buchinger: „Ziel der Übung war nicht so sehr die Taktik, sondern das Handling, das Zusammenspiel der Trupps, Verbindung nach außen halten, sowie das sichere Arbeiten unter erschwerten Bedingungen und gezieltes Heranführen der AS-Geräteträger an ihre körperliche Leistungsgrenze.“ Die Übung wurde im landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Satzinger daher als Stationsbetrieb als reine Ausbildungsübung für Atemschutzgeräteträger durchgeführt. Die vier Aufgabenstellungen waren: Auffinden und Retten einer Person aus einem durch Glimmbrand verrauchten Hackschnitzellager, Retten einer Person aus einem Brandraum aus dem 2. Obergeschoß, schnelles Vorgehen und Retten einer Person aus einem Gärgaskeller. Die letzte Station in der Garage der Familie Golembiowski war dann für die Regeneration und Herstellen der Einsatzbereitschaft vorgesehen. Übungsbeobachter und Ausbilder waren sich nach der Übung einig: Die Aufgaben konnten allesamt erfüllt werden, Mängel die dabei zu beobachten waren, wurden an Ort und Stelle behoben und korrigiert. Die Übung wurde in zur vollsten Zufriedenheit in dieser Art zum ersten Mal durchgeführt und wird 2019 wieder in dieser Form stattfinden.

Fotos: Peter Nussbaumer