Perschling

Peter Nussbaumer


1. Übung in 2020 des Unterabschnitts 3 Perschlingtal

500 l Altöl in Vollbrand

Am Freitag, 4. September, lud UA-Kdt. Franz Buchinger zur ersten Übung des Unterabschnitts 3 Perschlingtal: Um 19.00 Uhr erfolgte die Alarmierung „Brand im Gewerbegebiet Perschling“. Durch Schweißarbeiten an einem Großcontainer war es zum Bruch einer Stütze gekommen, ein Arbeiter wurde unter dem tonnenschweren Container eingeklemmt und rund 500 l Altöl-Diesel-Benzingemisch waren ausgetreten. Das Vorfeld der Lagerhalle stand in Vollbrand, der auf die Halle und umstehende Autowracks und Altflüssigkeitsbehälter überzugreifen drohte.

An der Übung nahmen alle fünf Feuerwehren des Unterabschnitts 3 Perschlingtal aus Langmannersdorf, Kapelln, Murstetten, Perschling und Thalheim teil. Roberto Penco stellte sein Firmenareal zur Verfügung. Durch die Randlage im Gewerbegebiet konnte insbesonders die Löschwasserversorgung getestet werden. Nach dem Erstangriff mithilfe der Tanklöschfahrzeuge der teilnehmenen Feuerwehren mussten nämlich zwei hunderte Meter lange Löschwasserversorgungsleitungen, eine vom bestehenden Hydranten im Gewerbegebiet und  eine von den Versitzbecken der HL-Strecke gelegt werden. Bgm. Reinhard Breitner, der selbst aktiv als Mitglied der FF Murstetten an der Übung teilnahm versicherte, dass die Erweiterung der Löschwasserversorgung des Gewerbegebietes bereits im Gemeinderat beschlossen wurde.

Bei der abschließenden Besprechung der Übung erläuterten der Abschnittssachberarbeiter Ausbildung des Feuerwehrabschnitts Herzogenburg, Romano Casario und der FT Feuerwehrtechniker Gerd Panauer (FF Ratzersdorf) die gelungene Übung und brachten Verbesserungsvorschläge vor. Bgm. Reinhard Breitner dankte den Mitwirkenden für das Engagement und lud zum Imbiss.

Fotos von Peter Nussbaumer:


Black OX Sommerfest

Vor 16 Jahren starteten die Black OX – Events

Am Freitag, 28. August, luden Eventmanager Franz Mader und Gastronom Walter Kahri zum traditionellen Sommerfest in den Innenhof des Gasthauses „Zum Schwarzen Ochsen“.  Thomas Strobl eröffnete mit den „Best Friends“ (Thomas Faulhammer, sax; Wolfgang Fellinger, drums und Substitut Wolfgang Glöckl, git) das Open Air Konzert und führte durch das Programm. In der Pause präsentierte Franz Mader ein Video, das Sebastian Strasser bei der „Himalaya Challenge“ zeigt, wie er 13 1/2  mal von Gut am Steg zum Sender des Jauerlings radelt und dabei die Höhendistanz bergauf mit insgesamt 8848 m überwindet, was der Höhe des Mount Everest entspricht. Mit einem Pokal überraschten Franz Mader und Walter Kahri den Radsportler, der derzeit an der Universität Wien Sport studiert. Nach der Pause sorgte die Gruppe „Amethyst“ (Lukas Rath, Violine; Kurt Obermair, Kontragitarre, Gesang, Komposition, Arrangements und Yasmine Piruz ,Gesang) für Schrammelmusik und lateinamerikanische Rhythmen. Kurt Obermair versprach, im Frühjahr 2021 einmal mit der Gruppe „Amethyst“ und einmal mit den „Wiener Art Schrammeln“ wieder nach Murstetten zu kommen. Mit Rainer Sokal brachte Thomas Strobl wieder „Pirron&Knapp“ auf die Bühne des Black OX und sorgte mit den „Best Friends“ für ein furioses Finale. Walter Kahri bot mit dem Black OX Team perfektes Service, für Licht und Ton sorgte einmal mehr „Haustechniker“ Patrick Rauch.


1. Black Ox Event nach dem Lockdown

Boris Bukowski und Markus Fichtinger begeisterten mit „Privaaat“

Am Donnerstag, 13. August, luden Gastronom Walter Kahri und Eventmanager Franz Mader zum ersten Black Ox Event nach dem Lockdown ins Gasthaus „Zum Schwarzen Ochsen“, Murstetten. Boris Bukowski brachte im Open Air Konzert im Innenhof des Gasthauses ein Feuerwerk von lustigen Anekdoten aus einem vielfältigen Musikerleben mit Kollegen wie Konstantin Wecker, EAV, STS, Wilfried und Falco sowie aus privaten Seifen- und Pferdeopern. Kongenial begleitet wurde er von Markus Fichtinger (Gitarre und Gesang). Mit wie „Fritze mit der Spritze“, „Trag meine Liebe wie einen Mantel“, „Fandango“ und ein „Best of“ aus dem viel gepriesenen neuen Album „gibt´s ein Leben vor dem Tod?“ begeisterte das Duo das Publikum, das die Musiker erst nach einigen Draufgaben und dem gemeinsamen Schlusslied „Kokain“ entließ. Leider spielte das Wetter bei der ersten so erfolgreichen Veranstaltung nicht mit, sodass kurz vor der Pause die Zuschauer wegen einsetzendem Regens unter die Arkaden und den weitläufigen Eingangsbereich „flüchten“ mussten. Weitgehend auf „Stehplätzen“ verfolgten sie das Restprogramm, was der tollen Stimmung keinen Abbruch bescherte. Franz Mader und Walter Kahri versprachen den treuen, wetterfesten Besuchern fürs Bleiben als Dankschön für die nächste Veranstaltungen einen Kartenrabatt! Auch Gabriele Schwarz, die das Black OX Serviceteam anführt, freute sich über den Neustart: „Bei den Faschingssitzungen im Februar hatten wir noch volles Haus, aber schon die erste Black OX Veranstaltung danach im März musste kurzfristig abgesagt werden und dann war monatelange überhaupt nichts. Das war schon sehr bedrückend für uns alle.“ Walter Kahri ergänzt: „Schön langsam läuft es auch im Gasthausbetrieb wieder mit Geburtstagsfeieren, Hochzeiten usw. an. Ich hoffe, dass das auch so weiter geht.“ Franz Mader ist zuversichtlich, dass die nächste Veranstaltung, nämlich das „Black OX-Sommerfest“ am 28. August mit den „Best Friends“ wie in den Vorjahren durchgeführt werden kann: „In den letzten Monaten mussten wir alles absagen, hoffen aber, dass wir die Events spätestens im nächsten Jahr nachholen können.“


Sommerkonzert mit neuer Tracht

Blick zum Nachbarn:

Musikverein Kapelln lud zum Konzert im Pfarrgarten

Mit der Präsentation der neuen Tracht überraschen die Musikerinnen und Musiker am Samstag, 8. August, die zahlreichen Besucher im Pfarrgarten in Kapelln – nach den Eröffnungsstücken „A Mozart Mix“ und der „Ho-Ruck Bum Polka“ der Junior Band des Musikschulverbandes NÖ Mitte marschierte die Trachtenmusikkapelle mit klingendem Spiel ein. Die Tracht, die vom Vereinsausstatter Koller aus Tumeltsham gefertigt worden war, hätte bereits im Frühjahr am Tag der Blasmusik vorgestellt werden sollen, was aber wegen der Coronapandemie nicht möglich war. Obmann Franz Schubert führte launig durch das Programm, Kapellmeister Mag. Josef Tscherny und Christian Trimmel dirigierten das knapp 50-köpfige Orchester, das nach einem abwechslungsreichen Programm erst nach zwei Draufgaben vom Publikum entlassen wurde. Als besondere Gäste konnte Schubert Kan. Msgr. Dr. Gottfried Auer, Bgm. Ing. Alois Vogl mit Gattin Silvia, Vizebgm. Franz Rödl mit Gattin Gerlinde, Prok. Rudolf Singer von der Raika Herzogenburg und BAG-Obfrau Ingeborg Dockner mit Gatten Bernhard begrüßen. Der Pfarrgarten, der dank der Unterstützung durch den „Sesselkönig“ Stefan Seigner mit Sesseln und Abstand besetzt war, eignete sich bei prächtigem Sommerabendwetter als perfekte Freiluftarena. Ingeborg Dockner lobte den Musikverein für die Ausrichtung des Konzerts und konnte Ehrungen für 15-jährige Mitgliedschaft  beim Musikverein an Marlene Ratzinger, Andreas Sattler und Christian Trimmel überreichen. Obmann Franz Schubert bedankte sich für die finanzielle Unterstützung des Ankaufs der neuen Tracht, so war beispielsweise der Spendenerlös beim Neujahrblasen heuer doppelt so hoch wie in den Vorjahren. An einigen Personen, die besonders großzügig gespendet hatten, überreichte Schubert Dankesurkunden. Bgm. Alois Vogl gratulierte dem Verein und betonte, dass der Beschluss zur Unterstützung des Trachtenkaufes im Gemeinderat einstimmig gefasst worden war.

Fotos: Peter Nussbaumer

 

 


Eier, Nudeln, Säfte, Sirupe und Brote

Kräuterpädagogin will auch Seminare halten

Seit Dezember 2019 kann man beim Haus der Familie Hannes und Birgit Pickl die „Eierhütte“ sehen, die zum Abhof-Kaufen von Produkten einlädt. Neben Eiern werden auch noch Nudeln, Apfelsäfte, Fruchtsirupe und verschiedene Arten von Brot angeboten. Birgit Pickl sprüht vor Begeisterung, wenn sie erzählt, wie das alles gekommen ist: „Begonnen hat es damit, dass ich ab 2013 Brot für den Eigenverbrauch gebacken habe.“ Da sie nicht nur Brot an interessierte Nachbarn sondern später auch Eier der eigenen Legehennen verschenkt hatte und dafür viel Lob erntete, war es für die Käuterpädagogin und Seminarbäuerin Pickl nur ein kleiner Schritt, diverse Produkte auch käuflich anzubieten. Gatte Hannes errichtete den Verkaufsstand der wegen seiner Ähnlichkeit mit einem Häuschen den Namen „Eierhütte“ bekam. Seit Jänner 2020 gibt es jeden ersten Freitag im Monat frisch gebackenes Brot. Pro Backtag entstehen so rund 60 kg Brot in den Sorten Bauernbrot (Roggen und Weizen), Dinkel-Roggen-Brot, Roggenbrot und Nussbrot. Pickl: „Ich verwende nur reinen Sauerteig und durch die lange Teigführung ist das Brot besonders gut verträglich. Für Menschen mit Weizenallergie gibt es das Brot auch ganz ohne Weizenmehl.“ Das Dinkelmehl stammt aus dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb, die anderen Mehle werden von der Plattnermühle aus Schildberg bezogen, die nur regionales Getreide verarbeitet. Birgit Pickl produziert aber auch verschiedene Sirupe mit verschiedenen Kräuteraromen, wie zum Beispiel Mohnminze, Wiesensalbei, Brennnessel oder Lavendel. Pickl: „Unsere 130 Legehennen in Freilandhaltung werden mit speziellen Kräuermischungen und Kurbiskernmehl gefüttert, was man am Geschmack und der gesunden Gelbfärbung des Dotters erkennen kann.“ Ihr Kräuterwissen und ihre Erfahrung als Brotbäckerin will Birgit Pickl in Zukunft auch in Form von Seminaren oder Beratungen weitergeben. Bereits einmal hielt sie in der Volksschule Perschling einen Workshop „Vom Korn zum Brot“, bei dem die Kinder auch selbst gebackene Weckerl probieren durften.

 

 


Dreimal Gold für Weine aus dem Mammut Keller

Großartiges Ergebnis für drei Spitzenweine für Weinbau Figl-Fischelmaier

Mit drei Goldenen ernteten Stefanie Figl-Fischelmaier und Lebensgefährte Markus Kellner einen Riesenerfolg bei der der NÖ Weinprämierung 2020. Der Grüne Veltliner DAC 2019, der Grüne Veltliner Mammut DAC 2019 und der Rheinriesling Mammut DAC 2019 wurden jeweils mit einem ersten Platz belont. Stefanie Figl-Fischelmaier hat den elterlichen Betrieb 2016 von Vater Johann Figl-Fischelmaier in dritter Generation übernommen. Gemeinsam mit Markus Kellner führt sie den landwirtschaftlichen Betrieb, zu dem auch der Weinbau und der Heurigenbetrieb im Mammut-Keller gehören. Die Trauben für die prämierten Weine stammen alle von den Südhängen des „Oberen Weingebirges“ des Seeberges nördlich von Langmannersdorf und werden in der Langmannersdorfer Kellergasse verarbeitet. Einmal im Monat, nämlich am ersten Freitag, kann man im „Mammutkeller“ ab 16.00 Uhr Weine kaufen oder bei den angebotenen kleinen Schmankerln vor Ort verkosten. Der jährliche Heurigen im Mammutkeller findet heuer von 15. bis 18. Oktober statt, auch für kleinere Veranstaltungen steht der Mammutkeller zur Verfügung und wird gerne angenommen. Die Internetseite des Betriebes (http://mammut-keller.at) gibt auch Informationen dazu, wie der Keller, der 2010 nach zweijährige Bauzeit fertiggestellt wurde, zu seinem einzigartigen Namen kam.

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Hermine Figl-Fischelmaier, Markus Kellner, Stefanie Figl-Fischlmaier und Johann Figl-Fischelmaier (von links) freuen sich über die drei „Goldenen“.


Gemeinderatssitzung

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am Mittwoch, 13. Mai 2020, ab 19.00 Uhr in Perschling im Gemeindesaal im 1. Stock statt.

Tagesordnung

Da die Sitzung öffentlich stattfindet (Beschluss des Rechnungsabschluss 2019), muss die Gemeinde darum bitten, dass sich etwaige Zuhörer für die Sitzung am Gemeindeamt anmelden mögen. Grund dafür ist, dass aufgrund der gesetzlichen Vorgaben die Mindestabstände bei Versammlungen in geschlossenen Räumen einhalten werden müssen und dies auch für die Besucher im Konkreten vorbereitet werden muss.


Coronainformationen

In eigener Sache …

Seit 18. März werden täglich zwischen 15.00 und 16.00 Uhr aktuelle Zahlen rund um die Corona-Pandemie in Österreich und zahlreiche Grafiken auf http://perschling.com veröffentlicht. Das wird auch in Zukunft so sein, weil zahlreiche Besucher das Interesse an diesen Zahlen bestätigen.

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Die Zahlen bestätigen eindrucksvoll, wie wirksam die von unserer Regierung verhängten Maßnahmen waren. Alle Behauptungen („Fake News“), die sagen, dass die verordneten Einschränkungen nicht notwendig gewesen wären und auch in Zukunft nicht angepasst wären, werden damit leicht nachvollziehbar widerlegt. In Staaten, in denen die Maßnahmen nicht so rigoros waren, sind die tödlichen Auswirkungen der Viruserkrankungen um ein Vielfaches höher (siehe Schweden, Italien, Großbritannien, USA usw. …)

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