Perschling

Peter Nussbaumer


Mitgliederversammlung der FF Murstetten

2016 war geprägt von der Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses

Am Freitag, 10. Februar 2017, hielt die Freiwillige Feuerwehr Murstetten im Saal des Gasthauses „Zum schwarzen Ochsen“ ihre Mitgliederversammlung ab. Nach den Berichten der Sachverwalter gab Feuerwehrkommandant OBI Johann Dorner einen impossanten Rückblick auf das Jahr 2016, das von der Fertigstellung und Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses geprägt war: Bei einem Mannschaftsstand von 46 aktiven Mitgliedern und 11 Reservisten wurden 2016 auch 19 Einsätze (4 Brandeinsätze, 2 Brandsicherheitswachen und 13 technische Einsätze) verzeichnet. Insgesamt kam die Murstettner Wehr auf eine Gesamtsumme von 5000 Einsatzstunden. Rückblickend auf die Arbeiten am neuen Feuerwehrhaus stellte Dorner fest, dass neben den Eigenmitteln und den Arbeitsstunden eine Gesamtleistung von umgerechnet € 250.000,- von den Kameraden und freiwilligen Helfern für das neue Haus erbracht wurde, das auch den Probenraum für den Murstettner Musikverein enthält. Kommandantstv. BI Anton Puxbaum stellte kurz und bündig fest „Das Jahr 2016 war ein einziger, großartiger Erfolg“ und lobte die Öffentlichkeitsarbeit, die im Team zustande gekommen war. In den nachfolgenden Ansprachen und Diskussionen kamen vor allem die fehlenden aktuellen Checklisten der ÖBB für Einsätze im Stierschweiffeldtunnel und Reiserbergtunnel, sowie die Problematik der Alarmierung zur Sprache: „Vor lauter Blaulicht hat man das Feuer gar nicht gesehen“, so die launige Bemerkung aus dem Saal zu Problematik, dass zuletzt augenscheinlich zu viele Einsatzkräfte bei Kleinbränden vor Ort waren. Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter Rudolf Singer: „Auch wenn es manchmal übertrieben erscheint, wenn mehrere Feuerwehren oder auch die Drehleiter aus Herzogenburg zum Einsatz kommen – es ist besser, einmal zuviel auszufahren als einmal zu spät zu kommmen.“ Zudem könne jede Alarmierung auch als weitere Übung für den Ernstfall gesehen werden, so Singer. Kdt. Dorner konnte Verdienstmedaillen überreichen: Bronze ging an Stefan Cevela, Domink Dorner, Michael Franz, Gerald Gudernatsch und Matthias Schmidt. Silber erhielten Kdt. Johann Dorner und Kdtstv. Anton Puxbaum. Thomas Spangl wurde zum Löschmeister und Stefan Cevela zum Oberlöschmeister befördert. Eine Fotoschau von Christoph Brandstetter leitete schießlich den geselligen Abschluss der Mitgliederversammlung ein.

Fotos: Peter Nussbaumer


Gemeinde- bis Weltpolitik

Sensationelle Premiere der Faschingssitzung WEIMU

Mit einer fulminanten Premiere starteten am Freitag, 27. Jänner 2017, die Faschingssitzungen „WEIMU“. Im zum Platzen gefüllten Saal des Gasthauses Wurlitzer führten die Akteure der Faschingsgilde Vorkommnisse aus Pfarren und Gemeinde bis hin zum amerikanischen Präsidenten dem begeisterten Publikum vor Augen und Ohren. Gildenchef Max Erber begrüßte die Bürgermeister von Kapelln Alois Vogl mit Gattin, von Würmla Anton Priesching mit Gattin und von Perschling Reinhard Breitner, der nicht nur in der Musikkapelle sondern bei mehreren Sketches aktiv mitwirkte, und seine Gattin. Von Kapelln kamen auch Vizebgm. Franz Rödl mit Gattin und der frühere Bürgermeister Florian Baumgartner mit Gattin. Im dreistündigen Programm, das vom Musikverein Murstetten unter Kapellmeister Andreas Kos begleitet und von Peter Nussbaumer moderiert wurde, sorgte die Faschingsgilde für zahlreiche Lacher und ernteten viel Applaus, sodass zweimal spontan eine Draufgabe notwendig war. Bühnenbild und Bühnenausstattung kamen einmal mehr von Peter Grundböck, der wieder für zahlreiche Stücke verantwortlich zeigte. Um Tontechnik und Bühnenumbau kümmerten sich Christoph Brandstetter, Ernst Kraus und Paul Priesching, die Beleuchtung lag wieder in den Händen von Sepp Ackerling, Adolf Öllerer und Erich Pokorny, das Team des Gasthauses Wurlitzer sorgte für perfekte Bewirtung. Als Besonderheit boten die Gemeinderäte Franz Peter Nussbaumer und Daniel Weis den Perschingtaler im Wert von € 10,- zum Verkauf an, was auch dem erwünschten Spendenbeitrag entsprach.

Fotos: Peter Nussbaumer, NÖN


Mitgliederversammlung der FF Langmannersdorf

Ausbildung und Feuerwehrhaus sind die Schwerpunkte für 2017

Am Freitag, 20. Jänner 2017, lud Kdt. Peter Luger zur Mitgliederversammlung der FF Langmannersdorf in den Saal der Gastwirtschaft Kern. Als Ehrengäste konnte Luger Bezirksfeuerwehrkdt. Georg Schröder, Abschnittsverwalter Markus Bittner, Ehrenkdt. Hans Bauer und Bgm. Reinhard Breitner begrüßen. Die 52 Mitglieder umfassende Wehr (41 Aktive, 11 Reverve) konnte einen tollen Arbeitsbericht für das Jahr 2016 abliefern: Bei insgesamt 5571 geleisteten Arbeitsstunden entfielen 243 Stunden auf 18 Einsätze (4 Brandeinsätze, 14 technische), 379 Stunden auf 23 Übungen und der Rest auf 211 sonstige Tätigkeiten. Als Besonderheit konnte Kdt. Peter Luger die neue Atemschutzsachbearbeiterin vorstellen – seine Tochter Bianca, ehemals erste FF-Frau in der Gemeinde Perschling, übernimmt ab sofort diese Aufgabe. Den Teilnehmern bei den 66. Landesfeuerwehrleistungsbewerben konnte Luger die Urkunden für Bronze überreichen, Christoph Pokorny, Rainer Haas und Martin Stöger wurden jeweils befördert. Bgm. Reinhard Breitner verwies auf den Umstand, dass in der Gemeinde Perschling drei Feuerwehren nicht nur für die nötige Sicherheit, sondern auch für eine lebenswerte Gemeinde und für soziales Miteinander sorgen. Bezirkskdt. Georg Schröder, der seit 1. Jänner 2017 für insgesamt 125 Feuerwehren im Bezirk St. Pölten Land zuständig ist, betonte die freundschaftliche Atmosphäre, das kameradschaftliche Miteinander und die gediegene Ausbildung der Feuerwehren. In seiner Rede fanden insbesondere die Aufgaben der Feuerwehren längs der Hochleistungseisenbahnstrecke im Zusammenhang mit dem Vorfall im Stierschweiffeldtunnel und der Übung im Raingrabentunnel Erwähnung. Als Schwerpunkt für das Jahr 2017 nannte Kdt. Luger neben verstärkter Ausbildung vor allem die Vorarbeiten zur Erweiterung des Feuerwehrhauses. Mit dem Hinweis „Freizeit ist ein wertvolles Gut, das ihr für die Gemeinschaft zur Verfügung stellt“ schloss er die Versammlung und lud zum gemütlichen Teil.

Fotos: Peter Nussbaumer


Seelenmesse und Jahreshauptversammlung

Kapellenrenovierung mit neuer Türe abgeschlossen

Am Freitag, 25. November 2016, hielt die Dorfgemeinschaft Langmannersdorf ihre Jahreshauptversammlung, die in traditioneller Weise in der Dorfkapelle mit einer Seelenmesse für die Verstorbenen des Ortes begann. Im Gasthaus Kern fand anschließend die Vereinsversammlung statt, in der Obmann Heribert Scheikl das abgelaufene Arbeitsjahr Revue passieren ließ, was von Schriftführer Helmut Schickelgruber sen. mit zahlreichen Fotos unterstützt wurde. Scheikl: „Das größte und auch sehr kostenintensive Projekt war die neue Kapellentüre. Die alte Tür war bereits in die Jahre gekommen, morsch und die vielen Farbschichten begannen sich vom Holz zu lösen.“ Er bedankte sich bei allen Helferen und Spendern, aber ganz besonders bei „Meister Eder mit seinen Pumukeln“ (Tischlerei Gerald Eder und Familie), die den Auftrag angenommen und termingerecht zum Patrozinium fertiggestellt hat. Neben der Durchführung des Patronziniumsfestes wurde das Buswartehaus gereinigt und eine neue Scheibe eingesetzt. Gitti Schicklgruber und ihre Helfer haben im Ort die Nebenanlagen gepflegt und in blühende Oasen verwandelt. Unter der Leitung von Max Erber wurde das „Leiden Christi Kreuz“  in vielen freiwilligen Stunden vorbildlich restauriert und ist wieder eine Sehenswürdigkeit unseres Ortes- ein Platz an dem man gerne Andacht hält. Für das kommende Jahr wird die Dorfgemeinschaft wieder neue Projekte  wie die Platzgestaltung, Kreuzung vor der Fa. Maier in Angriff nehmen. Scheikl: „Eine gesunde und gelebte Dorfgemeinschaft ist die Seele eines Ortes und gibt uns das Gefühl, dass wir alle eine große Familie sind die zusammen hält.“

Fotos: Peter Nussbaumer, NÖN


Blick zum Nachbarn: FF-Übung im Raingrabentunnel

Triebfahrzeug mit 50 Passagieren steckte im Tunnel fest

Bei der großangelegten Übung im Raingrubentunnel kamen am Samstag, 12. November 2016, zahlreiche Feuerwehren entlang der HL-Strecke von Kapelln bis St. Pölten zum Einsatz. Bei der Übungsannahme, ein Triebfahrzeug der Type 5047 ist wegen Rauchentwicklung im Raingrabentunnel liegen geblieben, galt es etwa 50 Passagiere, die zum Teil verletzt waren, zu evakuieren. Sowohl an den Tunnelportalen wie auch an den vier Notausstiegen wurden die jeweils zuständigen Feuerwehren alarmiert. Der dem Triebfahrzeug nächstgelegende Notaufstieg mit knapp 300 Stufen war der Notausstieg Nr. 3, über den Atemschutztrupps der FF St. Pölten Ratzersdorf in den Tunnel einstiegen, um die Rettung der Passagiere durchzuführen, die nicht selbst ins Freie kamen. Dabei trafen sie auf recht realistische Situationen, da die als Passagiere eingesetzten Personen ihre Verletzungen und ihre Panik perfekt in Szene setzten. DI Scheuch von ÖBB Infra erklärte, dass es wegen der im Zuge von Ausbau- und Erneuerungsarbeiten vom 12. bis 15. November teilgesperrten neuen Westbahnstrecke drei Tunnelübungen gäbe: Neben der Übung im Raingrabentunnel wurden in diesen Tagen auch bei Saladorf und im Wienerwaldtunnel ähnliche Übungen abgehalten. Wie Vertreter der ÖBB erklärten, haben diese Übungen aber nichts mit dem Vorfall im Stierschweiffeldtunnel Ende September (die NÖN berichteten darüber) zu tun, da die Planungen zu diesen umfangreichen Übungen schon weit länger zurück liegen.

Fotos: Peter Nussbaumer


Blick zum Nachbarn: Eröffnungskonzert im Schloss Thalheim

Pasión Tango – The Dance

Mit „Pasión Tango – The Dance“ eröffnete der Kunst.Kultur.Literatur Verein Schloss Thalheim am 11. November 2016 sein Projekt, dessen sichtbares Zeichen sein soll, die Kunst, die Kultur und die Literatur zu unterstützen und zu fördern – so der bekannte Antiquitätenhändler und Präsident des Vereins, Josef Renz, in seiner Eröffnungsrede. Ein Reihe bekannter Gäste kamen in die neue Festhalle, die praktisch bis zum letzten Platz ausverkauft war. Darunter Probst Maximilian Fürnsinn, der Präsident der NÖ Landtages, Ing. Hans Penz, Mag. Hermann Dikowitsch von der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Peter Nussbaumer NÖ, Hofrat Prof. Dr. Siegfried Nasko, Historiker, Buchautor, Kurator, Kommunal- und Landespolitiker, BH a.D. Dr. Josef Sodar mit Gattin, Architekt DI Dr. Iskander Galimov, der Journalist Mark Perry sowie die Bürgermeister Ing. Alois Vogl (Kapelln), Reinhard Breitner (Perschling) und Anton Priesching (Würmla) mit ihren Gattinnen. Andreas Woyke am Klavier und der Cellist Friedrich Kleinhapp brachten ein von Solotänzer Florient Cador durchgängig choereographiertes Programm, das von Solisten des Europaballets St. Pölten ausdrucksvoll getanzt wurde. Nach dem Konzert, in dem der Tango experimentierfreudig und virtuos auf die Besetztung Cello und Klavier reduziert wurde, lud die Schlossgastronomie zum Verweilen in den unter anderem von Fischer von Erlach und Theophil von Hansen erbauten und letztlich ohne öffentliche Gelder aufwändig restaurierten historischen Räumlichkeiten ein. Präsident Ing. Penz lobte den Umstand, dass Schloss Thalheim für öffentliche Veranstaltungen zugänglich sein wird und sagte für kulturelle Aktivitäten die Unterstützung des Landes Niederösterreich zu.

Fotos: Peter Nussbaumer


Faschingsgilde übernimmt Gemeinde Perschling

Bürgermeister übergab Gemeindefahne an Faschingsgilde

Pünktlich zum organisatorischen Faschingsbeginn übergab Bürgermeister Reinhard Breitner am 11. November 2016 die Gemeindefahne an die Faschingsgilde WEIMU. Dazu lud er Vertreter der Faschingsgilde zu Kranzldürre, Brot und Martiniwein ins Gemeindeamt und erklärte in seiner Begrüßung, warum der 11. 11. als Faschingsbeginn gilt, obwohl der Fasching genau genommen erst nach Weihnachten mit dem 7. Jänner beginnt. Breitner hob die Bedeutung der Faschingssitzungen für die Gemeinde Perschling hervor, die 2017 fünf Mal in den Gasthäusern Wurlitzer und Kahri stattfinden und viele Besucher weit über die Gemeindegrenzen anlocken werden. Breitner zu den Gildenmitgliedern: „Wer sich dumm stellt, muss auch sehr gescheit sein“. Er selbst wird im Rahmen der Trachtenmusik Murstetten sicher aktiv an den Sitzungen teilnehmen, ob er wieder einen Soloauftritt auf die Bühne bringen wird, ist derzeit noch unsicher…

 


Wohnungen für Jungfamilien übergeben

GEDESAG übergibt die Schlüssel für das Wohnprojekt Murstetten

Am Freitag, 21. Oktober 2016, konnte Ing. Markus Pickl-Herk als Hausverwalter im Namen der Gemeinnützigen Donau-Ennstaler Siedlungs AG (kurz GEDESAG) die Schlüssel zu den planmäßig fertiggestellten Wohnungen im komplett renovierten alten Volksschulgebäude und im angrenzenden Neubau übergeben. Bgm. Reinhard Breitner: „Sieben der zwölf Wohneinheiten sind bereits vergeben, fünf stehen derzeit noch leer. Informationen darüber gibt es am Gemeindeamt in Perschling unter der Telefonnummer 02784 7103″. Bauleiter Hannes Reisinger (Gebrüder Lang GmbH, Krems) und Bauaufsicht Josef Karner (GEDESAG) zeigen sich zufrieden: „Es ist alles planmäßig und reibungslos abgelaufen.“ Die geplante Bauzeit von Juli 2015 bis Oktober 2016 konnte eingehalten werden.

Fotos: Peter Nussbaumer


Perschling.com hat über 100 000 (!) Aufrufe

Danke für das Interesse!

In der zweiten Oktoberwoche wurde die Seite http://perschling.com das 100 000. Mal aufgerufen. Insgesamt haben seit September 2013 über 30 000 Besucher die Seite https://perschling.wordpress.com besucht, die seit 2016 mit Unterstützung der Bürgerliste LLP (Liste Lebenswertes Perschlingtal) auch mit perschling.com erreichbar ist. An manchen Tagen wird diese Seite über 1000 Mal aufgerufen, der beste Tag hat 3270 Aufrufe in 24 Stunden verzeichnet …

aufrufe_2016_10_15

http://perschling.com wurde in der 2. Oktoberwoche 2016 das 100 000. Mal aufgerufen….

Perschling.com ist die Nachfolgeseite von http://perschling.at und bringt laufend Informationen und Fotolinks von Ereignissen aus der Gemeinde Perschling und manchesmal auch aus den Nachbargemeinden. Der Domainname perschling.at hat nach der Umbenennung der Gemeinde Weißenkirchen an der Perschling in Perschling seinen Besitzer gewechselt (Peter Nussbaumer überlies perschling.at der Gemeinde Perschling).