Perschling

Peter Nussbaumer


Pfarrverband Würmla/Murstetten/Weißenkirchen lud zur langen Nacht der Kirchen

Auf Anregung von Pfarrer Josef beteiligte sich heuer erstmals der Pfarrverband Würmla-Murstetten-Weißenkirchen am Projekt „Lange Nacht der Kirchen“, das in der Pfarrkirche in Weißenkirchen am 24. Mai 2019 mit einem vierstündigen Programm durchgeführt wurde. Etwa 200 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Kirchenralley, der Kindersegnung, den musikalischen Darbietungen, der Kirchenführung und dem gemeinsamen Singen teil. Nach der Agape lud Pfarrer Josef Balteanu um 22.00 Uhr mit dem eucharistischen Segen in der Pfarrkirche zum liturgischen Abschluss der Gemeinschaftsveranstaltung.

Fotos: Peter Nussbaumer


„Anlage Kirchenwiese“ gesegnet und eröffnet

„Anlage Kirchenwiese“ für Wallfahrtsgruppen und Feste

Am Sonntag, 26. Mai, konnte Pfarrer Johannes Schörgmayer die in zweijähriger Bauzeit fertiggestellte „Anlage Kirchenwiese“ segnen und eröffnen. Neben vielen Pfarrangehörigen wohnten Ehrengäste und Sponsoren der Eröffnungsfeier bei, darunter der Präsident des NÖ Landtages in R. Johann Penz, Sparkassendirektor Walter Dörflinger, Bgm. Christoph Artner, Raikadirektor Rudolf Singer. Schörgmayer wies auf die große Unterstützung der Pfarrbevölkerung und der FF Gutenbrunn hin – immerhin wurden 1000 Arbeitsstunden freiwillig und unentgeltlich geleistet. Die Kosten von rund 200 000,- € wurden teils von der Diözese (mit 120 362,- €), bzw. durch Sach- und Materialspenden sowie Geldspenden abgedeckt. Mit dem auf dem rund 1500 m² großen Kirchengrundstück soll einerseits dem steigendem Wallfahrtsaufkommen Rechnung getragen werden, indem den Besuchergruppen moderne sanitäre Anlagen bereitgestellt wurden. Andererseits soll die Anlage, die neben den WC auch eine Küchenzeile enthält, helfen, gemeinsame Feste im Kirchenjahr zu feiern und so zur Finanzierung von Investitionen und Instandhaltung dienen. Schörgmayer: „Unsere ‚Anlage Kirchenwiese‘ ist eine wichtige Stütze unserer wirtschaftlichen Aufgaben, die wir als kleine Pfarrgemeinde sonst nicht stemmen könnten.“ Exemplarisch für die großzügige Unterstützung durch heimische Banken und Betriebe verwies Schörgmayer auf die Zurverfügungstellung von 80 Heurigengarnituren (im Wert von 19.000,- €) durch Wolfgang Simperl, die nunmehr von der Pfarre, von der FF Gutenbrunn und vom neu eröffneten Betrieb der Schwammerlprinzen in Perschling verwendet werden können. Besonderer Dank ging aber an Hans Richard Neuhauser, der die Arbeiten geleitet hatte, und an Mesnerin Susanne Jilch, die die Arbeitsgruppen immer wieder mit Jause, Kaffee und Kuchen unterstützt hatte. Mit einer langen Liste an Helfern, Institutionen und Unterstützern, darunter Sparkasse Herzogenburg, Raiffeisenbank Herzogenburg, Herbert Bugl (EVN), Birgit Siebert (STRABAG), Fa. Containex, Fa. Kostka, Fa. Brucha, Fa. Josef Steiner, Fa. Tauchner, Gärtnerei Nentwich, Landesjagdverband, Gärtnerei Schwanzer, Kunstschlosserei Wiebogen und viele Handwerker (Maria Hagelbauer, Max Krammer, Wolfgang Novak, Johann Honeder, Josef und Franz Harold, Manuel Holy, u.a.) schloss Schörgmayer seine Dankesrede.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Pilzzuchtbetrieb der Schwammerlprinzen nimmt Betrieb auf

Mo-Fr von 8.00 – 12.00: Uhr Pilzeverkauf im Gewerbepark

Gemeinsam mit 350 Festgästen feierten Geschäftsfpührer Produktionsleiter Ing. Michael Doppler und die beiden Gesellschafter Helmut Gstöhl und Wolfgang Simperl am Samstag, 25. Mai, im Gewerbepark Perschling die Eröffnung ihres neuen Pilzzuchtbetriebes. Pfarrer Johannes Schörgmayer segnete die Räumlichkeiten, neben den Bürgermeistern Reinhard Breitner, Anton Priesching und Alois Vogl der am Gewerbepark beteiligten Gemeinden Perschling, Würmla und Kapelln kamen LAbg. Dr. Martin Michalitsch in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und der Abg. zum NR Johann Höfinger zum Festakt, der vom Musikverein Murstetten musikalisch umrahmt wurde.

In einer Bauzeit von nur zehn Monaten wurde die neuartige Pilzzuchtanlage errichtet, die in ihrer Art europaweit als Prototyp gelten kann. Neben modernen Hygienestandards wurde vor allem auf nachhaltige Produktion in Bio-Qualität Wert gelegt. Energieeffizienz und CO2-neutrale Produktion sind für die Firmenchefs ganz entscheidend. Wolfgang Simperl, der für das Bauprojekt verantwortlich zeichnet, erklärt: „Wir nutzen Grundwasser, Wärmepumpen und -tauscher sowei Photovoltaik-Energie, um auch in puncto Umwelt von Anfang an die richtigen Maßstäbe zu setzen.“ Produktionsleiter Michael Doppler beschreibt die Firmenphilosophie mit „Unsere Vitus Edelpilze wachsen hauptsächlich auf einem Substrat aus Sägemehl, das Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie. Nachdem die Pilze geerntet sind, wird das Substrat kompostiert und kommt als Humus wieder in unsere Gärten. Bei uns wird noch alles von Hand gemacht, vom Ernteprozess, über das Einwiegen und Verpacken in die Kartons.“ Derzeit wird das für die Produktion notwendige Substrat noch aus der Schweiz importiert. Geliefert wird es von der Kernser Edelpilze GmbH. Geschäftsführer Sepp Häcki, der Abfälle der holzverarbeitenden Industrie allenfalls mit Zugabe von Getreide mischen lässt, ist von dem wachsenden Markt überzeugt: „In Europa werden derzeit vergleichsweise wenig Pilze gegessen, aber in Zeiten in denen vegetarisches, veganes, gesundes Essen von nachhaltig produzierten Lebensmitteln immer bedeutender wird, rechnet man mit einem 300%igem Wachstum des jährlichen Pilzekonsums.“ Investor Helmut Gstöhl freut sich besonders, dass mit der neuen Anlage mit einer Betriebsfläche von 15 000 m² das bisherige Produktionsvolumen mehr als versechsfacht werden kann: „Das ambitionierte Ziel des Schwammerlprinzen ist, den jährlichen Umsatz von derzeit 500.000 Euro bis 2020 auf drei Millionen Euro zu steigern.“

Ab sofort (Mo-Fr von 8.00 – 12.00 Uhr) kann man direkt im Betrieb nicht nur die Zuchtpilze, sondern auch Gewürze, Teigwaren und Gewürzöle der Fa. Zaltech kaufen. Doppler: „Je nach Bedarf werden wir dann passende Verkaufszeiten einrichten.“ Für die Zukunft sind aber auch Veranstaltungen zum Thema Zuchtpilze, Führungen und Schaukochen für Besuchergruppen geplant.

Fotos: Peter Nussbaumer