Perschling

Peter Nussbaumer


Blick zum Nachbarn: FF-Übung im Raingrabentunnel

Triebfahrzeug mit 50 Passagieren steckte im Tunnel fest

Bei der großangelegten Übung im Raingrubentunnel kamen am Samstag, 12. November 2016, zahlreiche Feuerwehren entlang der HL-Strecke von Kapelln bis St. Pölten zum Einsatz. Bei der Übungsannahme, ein Triebfahrzeug der Type 5047 ist wegen Rauchentwicklung im Raingrabentunnel liegen geblieben, galt es etwa 50 Passagiere, die zum Teil verletzt waren, zu evakuieren. Sowohl an den Tunnelportalen wie auch an den vier Notausstiegen wurden die jeweils zuständigen Feuerwehren alarmiert. Der dem Triebfahrzeug nächstgelegende Notaufstieg mit knapp 300 Stufen war der Notausstieg Nr. 3, über den Atemschutztrupps der FF St. Pölten Ratzersdorf in den Tunnel einstiegen, um die Rettung der Passagiere durchzuführen, die nicht selbst ins Freie kamen. Dabei trafen sie auf recht realistische Situationen, da die als Passagiere eingesetzten Personen ihre Verletzungen und ihre Panik perfekt in Szene setzten. DI Scheuch von ÖBB Infra erklärte, dass es wegen der im Zuge von Ausbau- und Erneuerungsarbeiten vom 12. bis 15. November teilgesperrten neuen Westbahnstrecke drei Tunnelübungen gäbe: Neben der Übung im Raingrabentunnel wurden in diesen Tagen auch bei Saladorf und im Wienerwaldtunnel ähnliche Übungen abgehalten. Wie Vertreter der ÖBB erklärten, haben diese Übungen aber nichts mit dem Vorfall im Stierschweiffeldtunnel Ende September (die NÖN berichteten darüber) zu tun, da die Planungen zu diesen umfangreichen Übungen schon weit länger zurück liegen.

Fotos: Peter Nussbaumer


Blick zum Nachbarn: Eröffnungskonzert im Schloss Thalheim

Pasión Tango – The Dance

Mit „Pasión Tango – The Dance“ eröffnete der Kunst.Kultur.Literatur Verein Schloss Thalheim am 11. November 2016 sein Projekt, dessen sichtbares Zeichen sein soll, die Kunst, die Kultur und die Literatur zu unterstützen und zu fördern – so der bekannte Antiquitätenhändler und Präsident des Vereins, Josef Renz, in seiner Eröffnungsrede. Ein Reihe bekannter Gäste kamen in die neue Festhalle, die praktisch bis zum letzten Platz ausverkauft war. Darunter Probst Maximilian Fürnsinn, der Präsident der NÖ Landtages, Ing. Hans Penz, Mag. Hermann Dikowitsch von der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Peter Nussbaumer NÖ, Hofrat Prof. Dr. Siegfried Nasko, Historiker, Buchautor, Kurator, Kommunal- und Landespolitiker, BH a.D. Dr. Josef Sodar mit Gattin, Architekt DI Dr. Iskander Galimov, der Journalist Mark Perry sowie die Bürgermeister Ing. Alois Vogl (Kapelln), Reinhard Breitner (Perschling) und Anton Priesching (Würmla) mit ihren Gattinnen. Andreas Woyke am Klavier und der Cellist Friedrich Kleinhapp brachten ein von Solotänzer Florient Cador durchgängig choereographiertes Programm, das von Solisten des Europaballets St. Pölten ausdrucksvoll getanzt wurde. Nach dem Konzert, in dem der Tango experimentierfreudig und virtuos auf die Besetztung Cello und Klavier reduziert wurde, lud die Schlossgastronomie zum Verweilen in den unter anderem von Fischer von Erlach und Theophil von Hansen erbauten und letztlich ohne öffentliche Gelder aufwändig restaurierten historischen Räumlichkeiten ein. Präsident Ing. Penz lobte den Umstand, dass Schloss Thalheim für öffentliche Veranstaltungen zugänglich sein wird und sagte für kulturelle Aktivitäten die Unterstützung des Landes Niederösterreich zu.

Fotos: Peter Nussbaumer


Faschingsgilde übernimmt Gemeinde Perschling

Bürgermeister übergab Gemeindefahne an Faschingsgilde

Pünktlich zum organisatorischen Faschingsbeginn übergab Bürgermeister Reinhard Breitner am 11. November 2016 die Gemeindefahne an die Faschingsgilde WEIMU. Dazu lud er Vertreter der Faschingsgilde zu Kranzldürre, Brot und Martiniwein ins Gemeindeamt und erklärte in seiner Begrüßung, warum der 11. 11. als Faschingsbeginn gilt, obwohl der Fasching genau genommen erst nach Weihnachten mit dem 7. Jänner beginnt. Breitner hob die Bedeutung der Faschingssitzungen für die Gemeinde Perschling hervor, die 2017 fünf Mal in den Gasthäusern Wurlitzer und Kahri stattfinden und viele Besucher weit über die Gemeindegrenzen anlocken werden. Breitner zu den Gildenmitgliedern: „Wer sich dumm stellt, muss auch sehr gescheit sein“. Er selbst wird im Rahmen der Trachtenmusik Murstetten sicher aktiv an den Sitzungen teilnehmen, ob er wieder einen Soloauftritt auf die Bühne bringen wird, ist derzeit noch unsicher…