Perschling

Peter Nussbaumer


Tennishalle Perschling eröffnet am 27. bis 29. August

Sandplätze und Golfsimulator in der neuen klimatisierten Halle stehen bereit

Kostenloses Probieren der Sandplätze und des Golfsimulators am Eröffnungswochenende

Mit dem Eröffnungswochenende und Tagen der offenen Tür vom 27. bis 29. August 2021 stellt sich die neue Tennishalle mit Indoorsandplätzen und Indoorgolfsimulator der Öffentlichkeit vor. Inhaber DI Andreas Munk, Erfinder von eTennis und Obmann des TC Kapelln: „Begonnen hat der Weg an einem lustigen Abend Anfang 2020 im Hangar bei Unternehmer-Vorbild Sigi Schicklgruber gemeinsam mit Steuerberater Michael Hell. Von der Idee inspiriert und von meinen Freunden motiviert, ging es kurz danach zu Tennis-Rookie und Baumeister Manfred Höfler für eine grobe Kostenschätzung. Immer detaillierter wurden die Pläne und im Herbst 2020 folgte dann die Entscheidung: Die Tennishalle wird mit Spatenstich im Februar 2021 gebaut, mit Freunden aus regionalen Betrieben und/oder Experten im Tennis-Bereich wie Sportbau Krainz GmbH, SportZeit Stindl, Elektro Brandstätter, Holzbau Hödl, Matthias Sumetsberger, EcoCan, Matthias Rödl, Metall Thomas Pfeiffer, Wohnkonzept Nagl, HEOS, …“ Die innovative Sandplatz Tennishalle ist mit smartem Konzept automatisiert, sodass man sie gerade im ländlichen Bereich wirtschaftlich bauen und betreiben kann. Die riesige Dachfläche wird genutzt, um Sonnenstrom zu erzeugen und die Halle mit Wärmepumpen zu klimatisieren. Ein Profi-Golfsimulator rundet das Sportangebot ab. Der Obmann des UTC Sparkasse Perschling, Jürgen Stuphann, gratulierte und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit: „Freue mich schon auf die ersten Spielstunden“, Christoph Pokorny und Walter Kahri schlagen in dieselbe Kerbe: „Einige Vereinsmitglieder vom Union-Tennis Club Perschling und wir konnten die Möglichkeiten in der neuen Tennishalle Tennishalle Golf Perschling probieren – echt eine super Halle und richtig super zu Spielen auf den Sandbelag.“

(Fotos: Peter Nussbaumer)

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Inhaber DI Andreas Munk lädt ein: „Erlebe Sandplatz Tennis in der klimatisierten Halle und Indoor Golf im Gewerbepark Perschling, an den drei Tagen der offenen Türe kannst du kostenlos die neuen Sportstätten ausprobieren und eine entspannte Zeit in der gemütlichen Lounge verbringen. Einige internationale Tennislegenden haben ihren Besuch angesagt und werden sogar für Gespräche zur Verfügung stehen.“ (Foto: Julia Pfeiffer)

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Endlich fertig! In einem halben Jahr wurde die Tennishalle errichtet, das Foto stammt aus dem Jänner 2021, knapp vor dem Spatenstich im Februar.


FF Perschling – 126 Jahre im Dienste der Gemeinschaft

Neues HLFA1 gesegnet und in Dienst gestellt – Dieter Tauchner 60 Jahre im Dienst der Feuerwehr

Mit der Segnung des neuen HLFA1 durch Feuerwehrkurator Pf. Johannes Schörgmayer wurde am Freitag, 13. August, das neue Hilfslöschfahrzeug in Dienst genommen. Das Fahrzeug, ein Mercedes Sprinter mit einer Leistung von 140kW und Allradantrieb, verfügt über ein Containersystem (1 Container für die Förderung von Löschwasser, 1 Container für Hochwassereinsätze, 1 Container für Materialreserve) um auf die unterschiedlichen Anforderungen im Einsatz perfekt vorbereitet zu sein. Kdt. Christoph Eigner nützte die Feierstunde, um auf zahlreiche Jubiläen, Ehrungen und vor allem auf das 126-Jahr Jubiläum der FF Perschling hinzuweisen – pandemiebedingt war eine öffentliche Feier im Vorjahr nicht möglich gewesen. Abschnittsfeuerwehrkommandandt BR Helmut Czech überbrachte die Dankesurkunde des Landesfeuerwehrkommandos und führte gemeinsam mit Stv. ABI Rudolf Singer, Kdt. Christoph Eigner, Mag. Wolfgang Roiser von der BH St. Pölten,  Vizebgm. Daniel Weis und in Vertretung von LH Mikl-Leitner dem Abg zum NÖ Landtag, Bernhard Heinreichsberger die Ehrungen durch. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte die Perschlingtaler Dorfmusik unter der Leitung von Hans Engelhart.

(Fotos: Peter Nussbaumer)


Wiener Art Schrammeln in Murstetten

Kontragitarre, Violinen, Harmonika und Gesang begeisterten

Am Mittwoch, 11. August, brachten die WienerARTschrammeln unter der Leitung von Kurt Obermair ihr neues Konzert „Jo i was a Beisl drausd“ auf die Bühne des Gasthauses Zum schwarzen Ochsen. Mit den von Obermair frisch, jazzig arrangierten Stücken, die sich an die Schrammelmusik des vorigen Jahrhunderts anlehnen und weitere ethnische Einflüsse zeigen, begeisterten Lukas Rath (Violine), Katharina Grabenbauer (Viola, Violine und Percussion), Margit Haller (Harmonika), Kurt Obermaier (Kontragitarre, Gesang und Moderation) und Yasmine Piruz (Gesang) das Pubilikum. Eventmanager Franz Mader begrüßte die Gäste im Innenhof des Gasthauses Zum schwarzen Ochsen zum Open Air Konzert und lud zur nächsten Veranstaltung, dem Black OX Sommerfest mit BEST FRIENDS, „The Black Ox – Festl/ Open Air“ am Freitag, 27. August, ab 18.30 Uhr. Walter Kahri sorgte mit dem Black OX – Team für vorzügliches Service, Patrick Rauch steuerte perfekt wie immer Ton und Beleuchtung.

(Fotos: Peter Nussbaumer)


Floristenmeisterprüfung mit zweifacher Auszeichnung bestanden

Christina Linauer hat Meisterprüfung Blumenbinderei bestanden – Ziel ist Berufsschullehrerin

Christina Maria Linauer, die mit ihrem Sohn Matteo und dessen Vater Nikola Bozilovic aus Perschling in der Gemeinde Obritzberg-Rust, in Winzing wohnt, hat am 16. Juli die Meisterprüfung für das Handwerk Blumenbinder (Floristen) erfolgreich abgelegt. Eine große Hilfe war ihr ihr Partner Nikola, der selbst im Jahr 2015 seinen Werkmeister in der Fachrichtung Bauwesen und die Ausbildung zum Baupolier (Werkmeister) absolviert hat. Nach ihrer Abschlussprüfung der Lehre bei der Gärtnerei Bonigl, St. Pölten, begann Linauer im Jänner 2015 den Kurs für die Abendmatura, den sie mit Dezember 2016 mit den Prüfungen in Mathematik, Englisch und Deutsch erfolgreich beenden konnte. Nach der Teilnahme am Lehrlingswettbewerb in Mistelbach (2014, 4. Platz) und beim Bundeslehrlingswettbewerb (2014) kam dann im September 2016 die Einladung der WKO, bei den Staatsmeisterschaften in Villach mitzumachen, was mit einem 7. Platz unter 19 österreichischen Teilnehmern belohnt wurde. Linauer: „Erst nach der Absolvierung aller drei Module – Lehrlingsausbildner, Unternehmer und fachlichen Meister – konnte ich meine Ausbildung abschließen. Mein nächstes Ziel ist es, Berufsschullehrerin zu werden.“ und ergänzt „Es ist unglaublich, was aus einer einfachen Lehre alles machbar ist, wenn der Wille da ist – aber ohne Nikola hätte ich es nicht geschafft – er hat mich immer unterstützt und angespornt.“

Fotos von C. Linauer zVg.:


Gemeindeparteitag – VP Perschling wählt neuen Obmann und neues Team

Bgm. Reinhard Breitner übergibt an Vizebgm. Daniel Weis

Perschling. – Am 15. Juli hielt die Volkspartei Perschling ihren Gemeindeparteitag im Gasthaus Kahri in Murstetten ab. Dabei wurde der Vorstand neu gewählt, Bgm. Reinhard Breitner übergab nach mehr als 15 Jahren die Funktion des Obmanns an Vizebgm. Daniel Weis, der einstimmig gewählt wurde. Als seine Stellvertreter wurden Gemeinderat Wolfgang Schildberger aus Langmannersdorf und Gemeinderat Thomas Seyer aus Weißenkirchen gewählt. Neuer Finanzreferent ist GR Stefan Ofner aus Winkling und als Finanzprüfer wurden GGR Alois Siedl aus Murstetten und GR Franz Engelhart aus Obermoos gewählt. Neu im Vorstandsteam der VP-Perschling sind Kerstin Amon aus Langmannersdorf, Martin Gräll aus Gunnersdorf, GR Christoph Krendl aus Perschling, GR Karin Weissenböck aus Weißenkirchen und GR Andreas Schwarz aus Murstetten. Der neue Gemeindeparteiobmann Daniel Weis dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz: „In den letzten 15 Jahren konnte das Vorstandsteam der Volkspartei Perschling unter der Leitung von Bgm. Reinhard Breitner vieles umsetzen. Es freut mich sehr, dass ich nun als Gemeindeparteiobmann das VP-Vorstandsteam leiten darf und den von Bgm. Reinhard Breitner begonnen Weg fortsetzen darf“ und stellte die Weichen für die Zukunft „wir haben uns im Zuge der letzten Gemeinderatswahl als Team neu formiert und dies nun auch im VP-Vorstand nachgezogen. So können wir gestärkt in die neue Periode starten, ganz nach dem Motto: Neues Team – volle Kraft für unser Perschling“

Fotos privat zur Verfügung gestellt:


Abenteuerreiches Jungscharlager beim „Mount Schörgi“

Vom 12.-14. Juli war die Jungschar Weißenkirchen a. d. Perschling mit 26 Kindern, 6 LeiterInnen und 2 Köchinnen (Barbara Ackerling und Martha Schauer) auf Jungscharlager im Pfarrheim. Unter dem Motto „Veni, vidi, vici“ zeltete die Gruppe auf dem Gelände des liebevoll „Mount Schörgi“ genannten Rodelberges neben dem Friedhofsparkplatz. Stefanie Erber: „Die Kinder wurden am Montag in der Früh von den Galliern in ihrem kleinen gallischen Dorf begrüßt und am Mittwoch Abend nach einer Schnitzeljagd durch ganz Weißenkirchen von den Eltern abgeholt. Die Highlights dieses Jungscharlagers waren auf jeden Fall der Überfall der Römer, bei dem die Jungscharflagge und ein Schatz gestohlen wurden und die Olympischen Spiele am Dienstag Vormittag, bei denen auch die kreativen „Lagerleiberl“ gestaltet wurden.“ Am Dienstag Abend konnten sich die Kinder an der Party und an einem Asterix-und-Obelix-Film erfreuen. Während der drei Tage waren die Kinder auch bei unbeständigen Wetter immer voller Motivation dabei. Erber: „Alles in allem können wir auf ein ereignisreiches, spannendes und sonniges Jungscharlager zurückblicken.“


Comeback der Black OX Events

40 Joahr Aniada a Noar

Mit einem tollen Open Air Konzert der steirischen Gruppe „Aniada a Noar“ starteten Eventmanager Franz Mader und Gastronom Walter Kahri nach pandemiebedingter Pause am Donnerstag, 22. Juli 2021, wieder die Black OX Events. Bertl Pfundner, Andreas Safer und Wolfgang Moitz begeisterten im idyllischen Innenhof des Gasthauses „Zum Schwarzen Ochsen“ mit Geige, Gitarre, Akkordeon, Dudelsack, Maultrommel, Flöten und etlichen weiteren Instrumenten und Gesang mit ihrer unverwechselbar eigenwilligen Volksmusik das Publikum. Die drei Musiker, die seit 40 Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen betonten, wie sehr sie sich über das Spielen vor Publikum freuten und bedankten sich bei den Veranstaltern für die nette Gastfreundschaft und bei Patrick Rauch für die perfekte Unterstützung durch Licht und Ton. Walter Kahri: „Es war ein tolles Konzert und ein großartiger Neuanfang unter schwierigen Rahmenbedingungen.“ Die lückenlose 3G-Kontrolle und der Umstand, dass das Konzert im Freien stattfinden konnte, sorgten für ein sicheres Wohlgefühl. Franz Mader freute sich über den gelungenen Wiederbeginn:“ Ich hoffe, dass auch die nächsten Veranstaltungen, ein Konzert mit den Wiener Art Schrammeln mit Kurt Obermair am 11. August und das Sommerfest mit den Best Friends mit Thomas Strobl am 27. August ebenfalls unter günstigen Bedingungen stattfinden können.“ Michael Frühwirth, Melanie Stöger und Stefanie Erber, die als Abordnung der Weißenkirchner Landjugend das Konzert und das Schmankerlbuffet erleben konnten, waren ebenfalls begeistert. Kahri: „Ich lade seit geraumer Zeit bei jeder Veranstaltung der Black OX Events Vertreter der Landjugend ein, um so der Jugend die Kultur im Dorfwirtshaus nahe zu bringen.“

(Fotos: Peter Nussbaumer)


Vorzeigeprojekt für Tierwohl in Pönning

Regionalität schafft Wertschöpfung – Haas investiert € 600.000,- in neues Stallprojekt

Der Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ, Johannes Schmuckenschlager, und der Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, Wolfgang Ecker, präsentierten am Donnerstag, 27. Mai 2021 gemeinsam mit Stefan Winter, Chef der gleichnamigen Holzbaufirma, unter dem Motto „Regionalität schafft Wertschöpfung“ das neue Stallprojekt der Familie Dietmar Haas in Pönning. Schmuckenschlager betonte, dass neben der sicheren Versorgung der Bevölkerung die Landwirtschaft auch Arbeitgeber für die Wirtschaft sei. Das Land NÖ unterstützt daher landwirtschaftliche Investitionen, die hauptsächlich dem Stallbau dienen. Dabei verzeichnete die Landwirtschaftskammer während der Pandemie einen Anstieg auf etwa 3000 Anträge pro Jahr, was einer Steigerung von etwa 50% entspricht. Mit diesen Investitionen soll nicht nur die Umsetzung der technischen Entwicklung hinsichtlich der Vereinfachung und Digitalisierung von Arbeitsschritten unterstützt werden, sondern vor allem auch Verbesserungen hinsichtlich des Tierwohls erreicht werden. Gerade in der Schweinehaltung müssten für die marktgerechte Produktion in den nächsten Jahrzehnten große Anstrengungen unternommen werden. Mit dem Hinweis, dass mit einem Fördereuro volkswirtschaftlich vier Euro umgesetzt würden, verwies Schmuckenschlager auf die Stützung funktionierender Handwerksbetriebe und die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Landwirtschaft mit den Firmen der Region. Ecker wiederum betonte, dass Regionalität einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität liefere. Wirtschaft belebe die Region, durch Wertschöpfung würden Arbeitsplätze und Lehrstellen in der Region geschaffen und die soziale Sicherheit gestärkt, so Ecker. Mit „Bleiben wir in der Region – kaufen wir in der Region“ verwies Ecker auf die notwendige Unterstützung regionaler Unternehmer. Durch Kooperationen mit den Gemeinden würden Bürgermeister unterstützt, Aufträge an regionale Firmen zu vergeben. Dietmar Haas, der mit dem neuen Stall den bestehenden Schweinemastbetrieb um etwa 500 Mastplätze erweitert, erläuterte, dass es ihm und seiner Familie mit dem neuen Vorzeigestall besonders auch um das Tierwohl ging. Insgesamt werden rund € 600.000,- an Errichtungskosten in die regionale Wirtschaft gesteckt, wobei Haas mit einer Amortisationszeit von 15 bis 20 Jahren rechnet: „Ich hoffe, dass in Zukunft der Schweinepreis passt und die Kunden regionales Fleisch kauft“. Zimmermann Stefan Winter, Inhaber der gleichnamigen Holzbaufirma aus Kasten, lobte den Bauherrn: „Wir wurden von der Familie Haas bestens versorgt, die Bauabwicklung, bei der rund 120 m³ Holz verarbeitet wurden, 100 m³ wurden dabei vom Bauherrn selbst zur Verfügung gestellt, hat bestens geklappt.“ Die Firma Winter errichtete nicht nur den Stall, sondern kümmerte sich auch um den Innenausbau, Spengler- und Dacharbeiten. Bei der anschließenden Führung durch den neuen Stall konnten Schmuckenschlager, Ecker, Winter und die weiteren Gäste von der Funktionalität des neuen Tierwohl-Stalls überzeugen. Dietmar Haas: „Wir sind Mitglied der Erzeugergemeinschaft ‚Gut Streitdorf‘ und wollen mit dem so genannten ‚Voralpenschwein‘ besondere Qualität anbieten.“ Jährlich sollen so 1500 Schweine gemästet und verkauft werden. Mit „unsere Ferkel beziehen wir ebenfalls aus der Nähe, sie kommen aus Phyra“, betont Haas die Regionalität des Betriebes.

(Fotos: Peter Nussbaumer)