Perschling

Peter Nussbaumer


35. Gemeindesporttag – Manuel Poschmaier war beim Brückenlauf uneinholbar

150 aktive Teilnehmer trotzten der Hitze

Beim Gemeindesporttag, der vor 35 Jahren von Franz „Max“ Erber ins Leben gerufen worden war, starteten am Samstag, 29. Juni 2019, rund 150 aktive Teilnehmer. 12 Starter beim Jugendlauf, 52 Starter beim Brückenlauf, 60 Sportler beim Dreikampf und 25 Vorschulkinder zeigten, dass der Gemeindesport nach wie vor lebt. Bürgermeister Reinhard Breitner, der aktiv am Brückenlauf teilnahm, ist zufrieden: „Die Symbiose von Gemeindesporttag und Feuerwehrfest in Perschling hat sich außerordentlich gut bewährt.“ Unter den 52 Brückenläufern gewann überdies ein Bewerber durch Losentscheid 100,- € in Perschlingtalern, die heuer an Monika Stadler aus Unterradlberg gingen. Bei den Familienbewerben, die heuer von Bungeerunning und Kistenklettern dominiert waren, schafften es einige, nicht nur alle 23 Bierkisten freistehend zu stapeln, sondern auch, auf der letzten noch stehend zu triumphieren. Die Veranstaltung, die durch Losverkauf finanziert wird, schloss mit der Tombola, deren Hauptpreis mit 250,- € in Perschlingtalern an Sabine Poschmaier aus Weißenkirchen ging.

Fotos: Peter Nussbaumer

 

 


100 Jahr-Jubiläum der Fa. Gartenbau – Baumschule – Floristik Nentwich

100 Bäume gesegnet und verschenkt

Mit einem großen Fest, freitags mit den MitarbeiterInnen und geladenen Gästen und am Sonntag, 16. Juni, mit allen KundInnen, gedachten Firmenchef Thomas Nentwich und Gattin Michaela dem Jubiläum der 1919 von Urgroßvater Josef gegründeten Firma. Sascha Rier moderierte die Eröffnungsfeier, die mit einem eindrucksvollen Film „100 Jahre Erfolgsgeschichte Nentwich“ endete. Mit bewegten Worten dankte Thomas Nentwich seinen siebzig MitarbeiterInnen, die sich nicht nur freitags mit einem besonderem Geschenk, einem umfangreichen Fotobuch über die vielen Facetten des Betriebes, bei der Firmenleitung bedankt hatten, sondern auch als Garant für die fundierte Arbeit des Unternehmens für Floristik, Gartenbau und Baumschule gelten dürfen. Den längstdienenden Mitarbeiter, Andreas „Biber“ Haslinger, der über dreißig Jahre bei Nentwich arbeitet, stellte Rier eigens als Urgestein des Betriebes vor. Der Organisator und Tormann der österreichischen Priestermannschaft, Sportpfarrer Hans Wurzer aus Ybbs an der Donau, segnete in Vertretung der erkrankten Pfarrers Johannes Schörgmayer 100 Obstbäume, die an die Gäste mit der Bitte verschenkt wurden, die Adresse des Pflanzortes zu hinterlassen und für spätere Dokumentationen Fotos des Baumes zu senden. Mit den Klängen der Trachtenmusikkapelle Murstetten nahm das Fest über die Mittagspause seinen Lauf, das vom Heurigenbetrieb ’s Kellerstöckl, Familie Hochenthaner, Harrys Catering aus Krems und den Weinen von Karl Würschinger und Winzerhof Köstler-Marschall sowie Freibier bestens betreut wurde. Als Ehrengäste waren auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden Anton Priesching (Würmla) und Alois Vogl mit Gattin Sylvia (Kapelln) zugegen, Bgm. Reinhard Breitner überreichte die Urkunde über die Eintragung der Fa. Nentwich in das Goldene Ehrenbuch der Bauernschaft Niederösterreichs, die erst nach 100-jährigem Bestehen eines Betriebes mit dem Leitspruch „Daß es immer so bleibe, das walte Gott“ gewährt wird.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Frühlingskonzert des Musikvereins Murstetten

Ehrungen und neue Mitglieder

Am Donnerstag, 30. Mai, lud der Musikverein Murstetten zum Frühlingskonzert in den Gemeindehof. Erstmals unter dem Dirigenten Dr. Zsolt Simon brachte die 40-köpfige Musikkapelle mit dem Motto „Ferienfahrt“ ein abwechslungsreiches Programm, das Martin Högl und Magdalena Schildberger moderierten. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Bürgermeister Reinhard Breitner, die Bürgermeister Anton Priesching (Würmla) und Alois Vogl (Kapelln) der Nachbargemeinden, sowie die Bezirksobfrau der BAG St. Pölten, Ingeborg Dockner, zu Gast. Obmann Thomas Bichler stellte nicht nur zwei neue Mitglieder, Dr. Zsolt Simon und Marianne Péter, vor, sondern konnte gemeinsam mit Ingeborg Dockner eine Reihe von Ehrungen überreichen: Eduard Himsel wurde die Ehrenmitgliedschaft zugesprochen, Marina Pegrin und Doris Herman erhielten das Marketenderinnenabzeichen in Silber. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Sepp Pötschner und Heidi Schwarz die Ehrenmedaille in Gold. Für besondere Verdienste gab es noch einmal ein Ehrenzeichen für Heidi Schwarz (seit 1987 Schriftführerin) und für Annemarie Högl (seit 1998 Kassierin). Ein Sonderehrung und viel Dank gab es für Alois Siedl, der 22 Jahr lang nicht nur Obmann des Musikvereins war, sondern maßgeblich an allen Aktivitäten beteiligt war. Bichler: „In seine Regentschaft fielen unter anderem 1998 die Anschaffung der Tracht, 2001 das erste Oktoberfest  mit Tag der Blasmusik und Oldtimerausfahrt, ab 2004 die Teilnahme am Hauermarkt in der Langmannersdorfer Kellergasse, das Fest zum 40-Jahrjubiläum, der Musikheimumbau 2013 bis 2014 und als krönender Abschluss das 50-Jahr-Fest im Jahr 2018.“

Fotos: Peter Nussbaumer

 

 


Pfarrverband Würmla/Murstetten/Weißenkirchen lud zur langen Nacht der Kirchen

Auf Anregung von Pfarrer Josef beteiligte sich heuer erstmals der Pfarrverband Würmla-Murstetten-Weißenkirchen am Projekt „Lange Nacht der Kirchen“, das in der Pfarrkirche in Weißenkirchen am 24. Mai 2019 mit einem vierstündigen Programm durchgeführt wurde. Etwa 200 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Kirchenralley, der Kindersegnung, den musikalischen Darbietungen, der Kirchenführung und dem gemeinsamen Singen teil. Nach der Agape lud Pfarrer Josef Balteanu um 22.00 Uhr mit dem eucharistischen Segen in der Pfarrkirche zum liturgischen Abschluss der Gemeinschaftsveranstaltung.

Fotos: Peter Nussbaumer


„Anlage Kirchenwiese“ gesegnet und eröffnet

„Anlage Kirchenwiese“ für Wallfahrtsgruppen und Feste

Am Sonntag, 26. Mai, konnte Pfarrer Johannes Schörgmayer die in zweijähriger Bauzeit fertiggestellte „Anlage Kirchenwiese“ segnen und eröffnen. Neben vielen Pfarrangehörigen wohnten Ehrengäste und Sponsoren der Eröffnungsfeier bei, darunter der Präsident des NÖ Landtages in R. Johann Penz, Sparkassendirektor Walter Dörflinger, Bgm. Christoph Artner, Raikadirektor Rudolf Singer. Schörgmayer wies auf die große Unterstützung der Pfarrbevölkerung und der FF Gutenbrunn hin – immerhin wurden 1000 Arbeitsstunden freiwillig und unentgeltlich geleistet. Die Kosten von rund 200 000,- € wurden teils von der Diözese (mit 120 362,- €), bzw. durch Sach- und Materialspenden sowie Geldspenden abgedeckt. Mit dem auf dem rund 1500 m² großen Kirchengrundstück soll einerseits dem steigendem Wallfahrtsaufkommen Rechnung getragen werden, indem den Besuchergruppen moderne sanitäre Anlagen bereitgestellt wurden. Andererseits soll die Anlage, die neben den WC auch eine Küchenzeile enthält, helfen, gemeinsame Feste im Kirchenjahr zu feiern und so zur Finanzierung von Investitionen und Instandhaltung dienen. Schörgmayer: „Unsere ‚Anlage Kirchenwiese‘ ist eine wichtige Stütze unserer wirtschaftlichen Aufgaben, die wir als kleine Pfarrgemeinde sonst nicht stemmen könnten.“ Exemplarisch für die großzügige Unterstützung durch heimische Banken und Betriebe verwies Schörgmayer auf die Zurverfügungstellung von 80 Heurigengarnituren (im Wert von 19.000,- €) durch Wolfgang Simperl, die nunmehr von der Pfarre, von der FF Gutenbrunn und vom neu eröffneten Betrieb der Schwammerlprinzen in Perschling verwendet werden können. Besonderer Dank ging aber an Hans Richard Neuhauser, der die Arbeiten geleitet hatte, und an Mesnerin Susanne Jilch, die die Arbeitsgruppen immer wieder mit Jause, Kaffee und Kuchen unterstützt hatte. Mit einer langen Liste an Helfern, Institutionen und Unterstützern, darunter Sparkasse Herzogenburg, Raiffeisenbank Herzogenburg, Herbert Bugl (EVN), Birgit Siebert (STRABAG), Fa. Containex, Fa. Kostka, Fa. Brucha, Fa. Josef Steiner, Fa. Tauchner, Gärtnerei Nentwich, Landesjagdverband, Gärtnerei Schwanzer, Kunstschlosserei Wiebogen und viele Handwerker (Maria Hagelbauer, Max Krammer, Wolfgang Novak, Johann Honeder, Josef und Franz Harold, Manuel Holy, u.a.) schloss Schörgmayer seine Dankesrede.

Fotos: Peter Nussbaumer

 


Pilzzuchtbetrieb der Schwammerlprinzen nimmt Betrieb auf

Mo-Fr von 8.00 – 12.00: Uhr Pilzeverkauf im Gewerbepark

Gemeinsam mit 350 Festgästen feierten Geschäftsfpührer Produktionsleiter Ing. Michael Doppler und die beiden Gesellschafter Helmut Gstöhl und Wolfgang Simperl am Samstag, 25. Mai, im Gewerbepark Perschling die Eröffnung ihres neuen Pilzzuchtbetriebes. Pfarrer Johannes Schörgmayer segnete die Räumlichkeiten, neben den Bürgermeistern Reinhard Breitner, Anton Priesching und Alois Vogl der am Gewerbepark beteiligten Gemeinden Perschling, Würmla und Kapelln kamen LAbg. Dr. Martin Michalitsch in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und der Abg. zum NR Johann Höfinger zum Festakt, der vom Musikverein Murstetten musikalisch umrahmt wurde.

In einer Bauzeit von nur zehn Monaten wurde die neuartige Pilzzuchtanlage errichtet, die in ihrer Art europaweit als Prototyp gelten kann. Neben modernen Hygienestandards wurde vor allem auf nachhaltige Produktion in Bio-Qualität Wert gelegt. Energieeffizienz und CO2-neutrale Produktion sind für die Firmenchefs ganz entscheidend. Wolfgang Simperl, der für das Bauprojekt verantwortlich zeichnet, erklärt: „Wir nutzen Grundwasser, Wärmepumpen und -tauscher sowei Photovoltaik-Energie, um auch in puncto Umwelt von Anfang an die richtigen Maßstäbe zu setzen.“ Produktionsleiter Michael Doppler beschreibt die Firmenphilosophie mit „Unsere Vitus Edelpilze wachsen hauptsächlich auf einem Substrat aus Sägemehl, das Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie. Nachdem die Pilze geerntet sind, wird das Substrat kompostiert und kommt als Humus wieder in unsere Gärten. Bei uns wird noch alles von Hand gemacht, vom Ernteprozess, über das Einwiegen und Verpacken in die Kartons.“ Derzeit wird das für die Produktion notwendige Substrat noch aus der Schweiz importiert. Geliefert wird es von der Kernser Edelpilze GmbH. Geschäftsführer Sepp Häcki, der Abfälle der holzverarbeitenden Industrie allenfalls mit Zugabe von Getreide mischen lässt, ist von dem wachsenden Markt überzeugt: „In Europa werden derzeit vergleichsweise wenig Pilze gegessen, aber in Zeiten in denen vegetarisches, veganes, gesundes Essen von nachhaltig produzierten Lebensmitteln immer bedeutender wird, rechnet man mit einem 300%igem Wachstum des jährlichen Pilzekonsums.“ Investor Helmut Gstöhl freut sich besonders, dass mit der neuen Anlage mit einer Betriebsfläche von 15 000 m² das bisherige Produktionsvolumen mehr als versechsfacht werden kann: „Das ambitionierte Ziel des Schwammerlprinzen ist, den jährlichen Umsatz von derzeit 500.000 Euro bis 2020 auf drei Millionen Euro zu steigern.“

Ab sofort (Mo-Fr von 8.00 – 12.00 Uhr) kann man direkt im Betrieb nicht nur die Zuchtpilze, sondern auch Gewürze, Teigwaren und Gewürzöle der Fa. Zaltech kaufen. Doppler: „Je nach Bedarf werden wir dann passende Verkaufszeiten einrichten.“ Für die Zukunft sind aber auch Veranstaltungen zum Thema Zuchtpilze, Führungen und Schaukochen für Besuchergruppen geplant.

Fotos: Peter Nussbaumer


Blues Met Folk & Country

„Bluespumpm“ traf auf „The Wild Irish Lasses“

Mit Mr. Bluespumpm ZAPPA von der gleichnamigen Formation Bluespumpm und Judith, eine der beiden „wild irish lasses“ kam am Donnerstag, 25. April 2019, ein besonderes Konzert in Murstetten auf die Bühne des Gasthauses „Zum Schwarzen Ochsen“. Johann Cermak (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) brachte seine unvergleichliche Bluesmusik zu den irischen Tönen von Judith Pechoc (Gesang, Gitarre, Violine, Mandoline, Banjo und Mundharmonika) ein, was den besonderen Reiz und die Einzigartikeit des Zusammentreffens von Irischer Volksmusik und Blues ausmachte. Erst nach einigen Draufgaben wurde das ungleiche Duo vom Publikum entlassen. Eventmanager Franz Mader lud zu den nächsten Konzerten: „Am Donnerstag, 16. Mai, gastieren Neil Taylor&Band, am Freitag, 14. Juni, Long beard Brothers in Murstetten.“ Walter Kahri und das Black Ox Team sorgten für perfektes Service, Patrick Rauch bediente das Mischpult und die Lichtanlage.

 


UA-Übung: 61 Einsatzkräfte bergen Brandopfer

Unterabschnitt Perschlingtal probte erfolgreich den Ernstfall

Am Montag, 15. April, lud die FF Thahlheim die Wehren des Unterabschnitts Perschlingtal zur Übung nach Ziegelhausen. Nach der Alarmierung um 19.00 Uhr durch die FF Thalheim rückten die Feuerwehren aus Kapelln, Perschling, Murstetten und Langmannersdorf mit insgesamt 61 Einsatzkräften im Minutentakt am Einsatzort, Ziegelhausen 5, an. Im Hause von Alfred Stuphann war durch eine Zündelei ein Brand ausgebrochen, zwei Personen retteten sich auf den Dachboden, der schließlich durch eine verklemmte Luckentür nicht mehr von unten zugänglich war. Nach dem ersten erfolgreichen Löschangriff im Erdgeschoß des Gebäudes und der Nachschau durch Atemschutztrupps machte sich eine Person durch Aufstoßen von Dachziegeln bemerkbar, sodass in Folge eine Rettung nur von außen über das Dach möglich war. Die zweite, mittlerweile leblose Person wurde schließlich erfolgreich über das Dach ins Freie gebracht und über die Leiter gerettet. Zwischenzeitlich konnte durch massiven Löschangriff nicht nur das Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude verhindert, sondern auch zwei Fahrzeuge ins Freie gebracht werden. Die Löschwasserversorgung erfolgte durch zwei Hydranten, wobei auch eine mehrere hundert Meter lange Löschleitung herzustellen war.

Kdt. Willi Eigner bedankte sich bei Alfred Stuphann für die Überlassung des zum Abbruch bestimmten Einfamilienhauses und bei UAKdt. Franz Buchinger für die Unterstützung bei der Ausarbeitung der Übung. Buchinger lobte die FF Thalheim für die gelungene Übung und hob vor allem die besonnene  Arbeit des Einsatzleiters Martin Gräll hervor, der bei situationsbedingten Problemlösungen Nervenstärke bewies. In der Nachbesprechung am Übungsgelände wurden von den Gruppenkommandanten der anwesenden Feuerwehren Übungserfahrungen ausgetauscht, was den Sinn und Erfolg derartiger Übungen zeigte. Übungsbeobachter Horst Hoffmann (FF Herzogenburg) führte Positives aber auch Verbesserungswürdiges an und lobte den Übungsablauf. Bgm. Alois Vogl von der Marktgemeinde Kapelln dankte den Einsatzkräften für deren unermüdliche und ehrenamtliche Arbeit und lud zur Jause ins Feuerwehrhaus Thalheim.

Fotos: Peter Nussbaumer