Perschling

Peter Nussbaumer


Blick zum Nachbarn – Kirchweihfest in Katzenberg

Am Sonntag, 26. September, gestaltete der Musikverein Kapelln die Sonntagsmesse zum Kirchweihfest in Katzenberg. Danach spielte die Blasmusikkapelle einen Frühschoppen. Foto und Bericht gibt es auf der Homepage des Musikvereins.


Kirchenplatz neu gestaltet

Gemeinde schießt 13.000,- € zu

Am Erntedanksonntag, 26. September, segnete Pfarrer Josef Balteanu den neu gestalteten Kirchenplatz und die dazugehörige Straße, die sich im Besitz der Pfarre befinden. Balteanu dankte für die zahlreichen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, vor allem bei Josef Eigner, der seit 2002 Arbeiten zur Renovierung der Kirche und nunmehr des Kirchenplatzes oranisiert hatte. Das Projekt, das rund 40.000,- € kostete wurde von der Fa. Held&Franke (Straßenbau) und Fa. Nentwich (Gestaltung der Grünflächen) durchgeführt. Bgm. Reinhard Breitner übergab im Namen des Gemeinderates symbolisch einen Zuschuss von € 13.000,-.


Erntedank

Erntekrone, Erntedanksträußchen und Agape

Am Sonntag, 26. September, feierte die Pfarre das Erntedankfest. Die Landjugend Weißenkirchen hatte den Altarraum und die Kirchenbänke passend geschmückt und ein Erntekrone geflochten. Leiterin Stefanie Erber: „Wir haben zu fünft drei Stunden lang an der Krone gearbeitet.“ Der Kirchenchor unter der Leitung von Kapellmeister Andreas Kos gestaltete die Festmesse musikalisch. Nach der Messe verteilten die Gemeindebäuerinnen Erntedanksträußchen. Sonja Buchinger: „Heuer haben wir 120 Sträußchen vorbereitet.“ Hannes Pickl verteilte mit einer Biobrotgewürzprobe Informationen zum Erntedank und zur Bedeutung heimischer Produkte.


Blick zum Nachbarn: Rad- und Fußgeherbrücke über die Perschling

Ende September wurde die neue Rad- und Fußgeherbrücke über die Perschling, südlich der bestehenden Straßenbrücke über die Perschling errichtet. Diese Brücke die von der Ahorngasse zur Marktgasse führt, wird den Bewohnern rechts von der Perschling, vor allem südlich der LB1 ein gefahrloses Erreichen des Sportplatzes und in weiterer Folge des Gemeindezentrums mit Nahversorgung und der Pfarrkirche ermöglichen. Vor allem während der Zeit des Abrisses und Neubaus der Straßenbrücke im Jahr 2022 können so für Radfahrer und Fußgeher notwendige Umwege über Killing oder Rassing vermieden werden.


Pires und Berger begeisterten

Am 30. September gibt es ein Kabarettmix von vier jungen Künstlern

Sandra Pires und Mario Berger begeisterten am Mittwoch, 15. September, das Publikum im Gasthaus „Zum Schwarzen Ochsen“. Eventmanager Franz Mader: „Wir mussten dutzende Gäste wegen der Covid-19 Bestimmungen abweisen“ und kündigte die nächsten Veranstaltungen an: Am Donnerstag, 30. September, werden vier Kabarettisten im Rahmen der Aktion „Trampolin“ ab 20.00 Uhr in Murstetten auf der Bühne stehen, am 21. Oktober kommt Werner Brix mit seinem neuen Programm „Friß & stirb“, am 24. November Joesi Prokopetz mit „Pferde können nicht reiten“. Gastronom Kahri: „Den jungen Künstlern, Lafolle, Grossschädel, Marecek und Munser, sowie Pichler soll am 30. September die Möglichkeit gegeben werden, sich vor Publikum zu bewähren.“ Reservierungen und Karten im Vorverkauf (€ 25,-) sind unter Tel. 02784 2267 möglich.


Erste UA-Übung nach 1 1/2 Jahren

Lagerhalle brannte, drei Menschen vermisst

Am Montag, 6. September, lud UA-Kdt. Peter Luger zur ersten Übung nach eineinhalb Jahren im Unterabschnitt 3 Perschlingtal nach Langmannersdorf. Coronabedingt waren ja zuletzt keine Übungen möglich. Die Übungsannahme war eine brennende Lagerhalle der Tischlerei Eder. In der verrauchten Halle mussten drei vermisste Personen gefunden und gerettet sowie die Gebäude der Nachbarschaft geschützt werden. Kurz nach der Alarmierung um 19.00 Uhr trafen die Fahrzeuge und Mannschaften der Feuerwehren Langmannersdorf, Perschling, Kapelln, Murstetten und Thalheim ein. Insgesamt waren 55 Mann mit fünf Atemschutztrupps im Einsatz, als Übungsbeobachter wirkten LM Michael Koppitz (FF Herzogenburg), BM Florian Schneider (FF Gutenbrunn) und BI Gottfried Köpf (FF Michelbach). Nach zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Bei der Nachbesprechung kamen neben viel Lob für die Ausrichtung der Übung auch Probleme zur Sprache: Vor allem die am Gelände der Fa. Schütz befindliche Regenwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von 330 000 l Löschwasserreserve machte durch Verschlammung anfangs Probleme für die eingesetzten Pumpen der FF Perschling und FF Thalheim. Kopitz betonte die Wichtigkeit des Selbstschutzes, Schneider lobte die Durchfühtung des Erstangriffs und die Einsatzleitung durch Kdtstv. BI Karl Würschinger von der FF Langmannersdorf. UAKdt. Peter Luger dankte der Familie Eder, die nicht nur ihren Betrieb für die Übung zur Verfügung gestellt hatten, sondern auch als „Vermisste“ dienten. Die Bürgermeister im UA Perschlingtal, Bgm. Reinhard Breitner und Bgm. Ing. Alois Vogl zeigten sich von der Übung beeindruckt und dankten den Feuerwehrkräften für ihren Einsatz, Vogl: „Während andere Bürger am Abend schon vor dem Fernseher sitzen, treffen sich die Feuerwehrmitglieder zu Übungen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.“


Blick zum Nachbarn: 6. Entenrennen

2500 Enten ringen um den Sieg

2500 Enten schickte der FC Kapelln am Sonntag, 5. September, auf der Perschling ins Rennen. Pünktlich um 11.00 Uhr gemeinsam bei der Brücke in Rassing von einen Traktorlader abgekippt, trieben die Plastikenten etwa eine Stunde lang zum 1 km entfernten Ziel bei der Brücke in Kapelln. Die ersten zwanzig Enten sicherten ihren Käufern die Gewinne zu. Obmann Roman Thoma: „Wir bedanken uns vor allem auch bei den Sponsoren, die diese Preise zur Verfügung gestellt haben und ganz besonders beim Autohaus Hofbauer, bei der Fa. Leitwerk Schmied, bei der Raika Region St. Pölten, bei der Gartenwerkstatt Nentwich und bei World of Fire Nentwich für die Unterstützung.“


Blick zum Nachbarn: 140 Teilnehmer in 13 Delegationen beim 60. Thalheimtreffen

Drittes Mal in Thalheim – das 60. Thalheimtreffen

Die Delegation aus Thalheim unter der Leitung von Franz Gruber lud am Wochenende vom 3. bis 5. September 2021 zum dritten Mal nach Thalheim in die Marktgemeinde Kapelln. Es handelte sich dabei um das 60. internationale Thalheimtreffen, das seit 1961 jährlich (mit einer coranabedingten Ausnahme im Jahr 2020) in Mitteleuropa veranstaltet wird. Heuer kamen 13 Delegationen mit 140 Teilnehmern, acht Delegationen aus anderen Thalheims mussten wegen der herrschenden Coronapandemie ihre Teilnahme absagen. Nach der gemütlichen Ankunft am Freitag war am Samstag der festliche Empfang und die Vorstellung aller Delegationen im Festsaal des Schlosses Thalheim angesetzt, die von DI Christoph Dauda moderiert wurde. Dauda konnte Bgm. Alois Vogl, Vizebgm Franz Rödl, die Bgm. a. D. Florian Baumgartner und Josef Schmied, den Kdt. der FF Thalheim, Wilhelm Eigner, und Ortsvorsteher GGR Ing. Reinhard Scheriau als Ehrengäste begrüßen. Der Musikverein Kapelln sorgte mit einem Frühschoppen unter der Leitung von Kapellmeisterstv. Christian Trimmel für die musikalische Umrahmung. Bgm. Alois Vogl stellte die Mittelpunktsgemeinde Kapelln vor, der lokale Delegationsleiter Franz Gruber und GGR Reinhard Scheriau stellten die einzelnen Delegationen vor, deren alle Anreisekilometer zusammengerechnet, insgesamt eine Strecke von 7800 km ergaben, um nach Thalheim in NÖ zu kommen. Der Abhof-Betrieb Lambeck-Musser, der Winzerhof von Florian Baumgartner, das Schloss Thalheim  und die Destillerie 19er Haus boten regionale Schmankerl an, Nina Kerschner und Hans Pfeiffer stellten ihre Kunstwerke vor. Der Samstagnachmittag war für Schlossführung und Rundfahrt durch die Gemeinde vorgesehen, am Abend gab es ein klassisches Konzert der Wiener Symphoniker und bis spät in die Nacht hinein Unterhaltungsmusik. Besonderen Dank sprachen die Thalheimer Veranstalter dem Besitzer des Schlosses, Mykola Soldatenko, und dem Hotelmanager Simon Kerschner für die Möglichkeit der Nutzung des Festsaales aus. Am Sonntag wurde bei einem gemeinsamen Gottesdienst das Kreuz der Thalheimer an die Veranstalter des nächsten Treffens in Thalheim im Landkreis Heilbronn (Baden-Württemberg) übergeben, bevor die Abreise der Delegationen erfolgte.